PKW

Scandlines: Kooperation mit Nabu verlängert

Seit 2014 ist der Naturschutzbund Deutschland e.V. (Nabu) Partner von Scandlines und unterstützt die Reederei bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsziele. Nun wurde die Kooperation um drei Jahre verlängert.

(v.l.n.r.): Juliane_Gallersdörfer, Scandlines Sustainability Coordinator, Nadine Beeß, Nabu-Projektmanagerin Unternehmenskooperationen, Linda Wilhelm, Nabu-Referentin für Umfeldberatung, Ralf Kenzler, Scandlines Team Lead FM, Marko Möller, Scandlines Head of Business Administration & Special Projects, Christian Quell, Scandlines Manager Traffic Handling. (Foto: Scandlines)
(v.l.n.r.): Juliane_Gallersdörfer, Scandlines Sustainability Coordinator, Nadine Beeß, Nabu-Projektmanagerin Unternehmenskooperationen, Linda Wilhelm, Nabu-Referentin für Umfeldberatung, Ralf Kenzler, Scandlines Team Lead FM, Marko Möller, Scandlines Head of Business Administration & Special Projects, Christian Quell, Scandlines Manager Traffic Handling. (Foto: Scandlines)

Seit über 20 Jahren, genauer gesagt seit 2014, berät der Nabu die Fährreederei Scandlines in puncto Nachhaltigkeit und unterstützte so unter anderem bei der Umstellung vom traditionellen Dieselbetrieb auf den Batteriehybridbetrieb. Diese Partnerschaft wird nun für weitere drei Jahre fortgesetzt.

„Wir freuen uns, dass der Nabu uns auch bei unseren weiteren Schritten auf dem Weg in eine Zukunft ohne direkte Emissionen beraten wird. In den nächsten drei Jahren werden wir gemeinsam an konkreten Projekten arbeiten, um die negativen Auswirkungen der Reederei zu reduzieren und einen Beitrag zur Sensibilisierung zu leisten“, so Michael Guldmann Petersen, COO, Scandlines.

Umgesetzte Maßnahmen

Die bisherige Zusammenarbeit habe die Reederei dazu inspiriert, auch die Unternehmens-Aktivitäten abseits des Fährbetriebs nachhaltiger zu gestalten. So seien verschiedenste interne Prozesse kritisch hinterfragt worden. Beispielsweise wurden spezielle Thruster eingeführt, die den Unterwasserlärm reduzieren sollen.

Zudem entstanden gemeinsam mit dem Naturschutzbund Maßnahmen zur Förderung von Biodiversität im Hafen von Puttgarden - dazu zähle die Entsiegelung von Flächen, die Einrichtung von Nisthilfen für Fledermäuse und Mauersegler und die Neuanlage einer großen Wildblumenwiese.

„Die Ostsee, wo wir unsere Fähren betreiben, ist und bleibt ein sensibles Ökosystem, das wir schützen müssen“, unterstreicht Eric Grégoire, CEO, Scandlines.

Das Ziel: Null lokale Emissionen

Nach Aussage von Sönke Diesener, Senior-Referent für Verkehrspolitik beim Nabu, hat Scandlines durch die Elektrifizierung von Seeschiffen die Luftschadstoff- sowie die Treibhausgasemissionen bereits drastisch reduzieren können. Man freue sich sehr, den Weg zu null lokalen Emissionen gemeinsam zu gestalten und auch abseits des Fährbetriebs positive ökologische Projekte zu realisieren, so Diesener.

Scandlines möchte Unternehmensangaben zufolge mit den bisher umgesetzten technischen Lösungen Taktgeber für andere Fährunternehmen bei der Neuausrichtung auf eine klimafreundlichere Schifffahrt sein.