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Knorr-Bremse: aktuelle News und Updates zum deutschen Bremssysteme-Hersteller für Schienen- und Nutzfahrzeuge

Ein News-Überblick über die neuesten Entwicklungen des Schienen- und Nutzfahrzeug-Bremsenherstellers Knorr-Bremse AG, einschließlich Innovationen, Unternehmens- und Marktentwicklungen

Im Bild das Gebäude von Knorr-Bremse, in dem die Geschäftsführung der beiden Divisionen „Systeme für Nutzfahrzeuge“ und „Systeme für Schienenfahrzeuge“ sitzt. (Foto: Knorr-Bremse)
Im Bild das Gebäude von Knorr-Bremse, in dem die Geschäftsführung der beiden Divisionen „Systeme für Nutzfahrzeuge“ und „Systeme für Schienenfahrzeuge“ sitzt. (Foto: Knorr-Bremse)

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Dieser Artikel besteht aus folgenden Knorr-Bremse News:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2025:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2024:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2023:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2022:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2021:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2020:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2019:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2018:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2017:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2016:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2015:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2014:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2013:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2012:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2011:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2010:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2009:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2008:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2007:

Knorr-Bremse News aus dem Jahr 2005:

Über Knorr-Bremse:

Die Knorr-Bremse AG ist ein weltweit führender Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge mit Sitz in München. Gegründet 1905 von Georg Knorr in Berlin, entwickelte das Unternehmen früh innovative Druckluftbremsen, darunter die Kunze-Knorr-Bremse für Güterzüge. Heute bietet Knorr-Bremse neben Bremssystemen auch Türsysteme, Klimaanlagen und Fahrerassistenzsysteme an und ist in über 30 Ländern mit mehr als 100 Standorten vertreten. Im Jahr 2018 erfolgte der Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse.

Vertrag verlängert: Marc Llistosella bleibt bis 2030 CEO bei Knorr-Bremse

News vom 31.01.2025 von Redaktion (allg.)

Knorr-Bremse setzt auf Kontinuität: Der Vertrag von Vorstandschef Marc Llistosella wurde frühzeitig bis 2030 verlängert. Damit soll die erfolgreiche Umsetzung des Strategieprogramms BOOST 2026 fortgeführt werden.

Der Aufsichtsrat der Knorr-Bremse AG hat den Vertrag mit Vorstandsvorsitzendem Marc Llistosella frühzeitig um fünf Jahre verlängert. Wie das Unternehmen in München bekannt gab, wird Llistosella seine Funktion damit mindestens bis Dezember 2030 ausüben. Die Entscheidung fiel einstimmig, auch mit Zustimmung der Arbeitnehmervertreter.

„Marc Llistosella ist eine Führungspersönlichkeit mit herausragenden strategischen Fähigkeiten und einem sehr unternehmerischen Teamgeist. Das hat er in den vergangenen zwei Jahren eindrucksvoll gezeigt. Mit dem globalen Strategieprogramm BOOST 2026 haben Marc Llistosella und sein Vorstandsteam sehr schnell die großen Herausforderungen angepackt und bereits viele strategisch wichtige Maßnahmen umgesetzt, um Knorr-Bremse als Weltmarkt- und Technologieführer erfolgreich weiterzuentwickeln“, so Dr. Reinhard Ploss, Aufsichtsratsvorsitzender der Knorr-Bremse AG.

Llistosella führt den weltweit führenden Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge seit Januar 2023. Die frühzeitige Vertragsverlängerung sei eine Anerkennung für seine bisherigen Erfolge, insbesondere im Rahmen des Strategieprogramms BOOST. Trotz der angespannten weltwirtschaftlichen Lage habe Knorr-Bremse unter seiner Führung seine operative Stärke weiter ausgebaut.

Marc Llistosella, Vorstandsvorsitzender der Knorr-Bremse AG: „Wir befinden uns mitten in der strategischen Transformation des Unternehmens und haben uns viel vorgenommen, um Knorr-Bremse in allen Bereichen fit für die Zukunft zu machen. Unsere Prioritäten liegen dabei klar auf Profitabilität, nachhaltigem Wachstum und Wertsteigerung“, so Marc Llistosella, alter und neuer Vorstandsvorsitzender der Knorr-Bremse AG.

Mit der langfristigen Personalentscheidung setzt Knorr-Bremse auf Kontinuität in der Unternehmensführung. Llistosellas aktueller Vertrag wäre noch bis Ende 2025 gelaufen, mit der Verlängerung bleibt er nun bis mindestens Ende 2030 im Amt. Die Entscheidung unterstreicht das Vertrauen des Aufsichtsrats in seine strategische Führung und die Weichenstellung für die Zukunft des Unternehmens.

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Knorr-Bremse schließt Verkauf von GT Emissions Systems ab

News vom 22.01.2025 von Claus Bünnagel

Mit der Veräußerung hat der Weltmarktführer für Bremssysteme innerhalb von zwölf Monaten bereits vier Beteiligungen verkauft.

Knorr-Bremse, Weltmarktführer für Bremssysteme, hat den Verkauf seiner Tochtergesellschaft GT Emissions Systems an Rcapital Partners, einem Private Equity Fund aus Großbritannien, abgeschlossen. Sie ist ein führender Anbieter von Abgaskontrollsystemen für Dieselmotoren in On- und Off-Highway-(Nutz-)Fahrzeugen. Der jährliche Umsatz des nordenglischen Unternehmens mit Hauptsitz in Peterlee beläuft sich auf rund 70 Millionen Euro. Mit der Veräußerung treibt Knorr-Bremse seine Portfoliobereinigung weiter voran.

Bernd Spies, Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG und verantwortlich für die Division Systeme für Nutzfahrzeuge: „Mit der Veräußerung von GT Emissions Systems haben wir nun einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht.“

Das globale „Engine-Air“-Portfolio von GT Emissions Systems umfasst u.a. Abgasdrosselklappen und Abgasrückführungsklappen.

Vier Beteiligungen innerhalb eines Jahrs verkauft

Mit der Veräußerung von GT Emissions Systems hat Knorr-Bremse innerhalb von zwölf Monaten bereits vier Beteiligungen im Rahmen seines Programms „Boost 2026“ verkauft. Insgesamt arbeitet Knorr-Bremse an einer Vielzahl strategischer Initiativen und Maßnahmen zur Sicherung von nachhaltigem und profitablem Wachstum in den kommenden Jahren.

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Lkw-Markt: Knorr-Bremse sieht kaum Erholung für 2025

News vom 31.10.2024 von Christine Harttmann

(dpa-AFX) Dass der Konzern dennoch relativ gut dasteht schreibt er dem Geschäft mit Zügen zu. Das habe die Schwäche beim Lkw mehr als ausgeglichen.

Der Lkw- und Zugbremsenhersteller Knorr-Bremse hat im dritten Quartal weiter vom gut laufenden Geschäft in der Zugsparte profitiert. Im Lkw-Zuliefergeschäft macht sich dagegen weiter die Branchenschwäche infolge der Wirtschaftsflaute bemerkbar. Auch für das kommende Jahr sieht das Unternehmen hier keine weitreichende Belebung.

Nach der abgeschlossenen Übernahme der Bahnsignaltechnik von Alstom in Nordamerika nehmen sich die Münchener für dieses Jahr beim Umsatz nun etwas mehr vor. Die seit Jahresbeginn gut gelaufene Aktie fiel am Donnerstag. Das MDax-Papier rutschte nach Handelsbeginn zunächst unter die Marke von 77 Euro, erholte sich aber etwas und lag zuletzt bei 77,75 Euro gut 3,5 Prozent im Minus. Damit steht im laufenden Jahr noch ein Drittel Kursplus im Depot der Anleger.

Eine stärkere Entwicklung im Geschäft mit Zügen habe die Schwäche bei Lkw mehr als ausgewetzt, schrieb Analyst Lucas Ferhani von der US-Investmentbank Jefferies. Wie erwartet habe der Konzern den Umsatzausblick an den Zukauf angepasst. Das dürfte sich nicht auf die mittleren Marktschätzungen auswirken.

Akash Gupta von JPMorgan zeigte sich allerdings etwas überrascht, dass der Konzern an der Prognosespanne für die operative Marge festhielt. Das ermögliche schließlich für das vierte Quartal eine weite Spanne an Resultaten.

Das herausfordernde Umfeld am Lkw-Markt bleibe voraussichtlich auch 2025 bestehen, gab der Konzern einen ersten Einblick in seine Planungen. Die Nachfrage dürfte sich in etwa auf dem Niveau von diesem Jahr bewegen. Der Umsatz werde in der Sparte wenn, dann nur leicht wachsen, ebenso die operative Marge. Im Schienenfahrzeuggeschäft sieht Knorr-Bremse im kommenden Jahr ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Die operative Marge sollte sogar deutlich anziehen.

Konzernchef Marc Llistosella sprach in der Mitteilung vom Donnerstag von einer „krisenfesten“ Schienensparte. Während Umsatz und Ergebnis hier im dritten Quartal deutlich zulegten, musste das Nutzfahrzeuggeschäft Einbußen hinnehmen.

Insgesamt kletterte der Umsatz um knapp ein Prozent auf 1,91 Milliarden Euro, während der Auftragseingang um knapp zwei Prozent auf 1,94 Milliarden Euro sank. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte dagegen um rund fünf Prozent auf 235 Millionen Euro zu, die Marge zog um 0,8 Prozentpunkte auf 12,3 Prozent an. Der Gewinn ging von 137 Millionen Euro ein Jahr zuvor leicht nach oben auf knapp 140 Millionen Euro.

Statt 7,7 bis 8,0 Milliarden Euro Umsatz will Knorr-Bremse nun in diesem Jahr 7,8 bis 8,1 Milliarden Euro erlösen. Bei operativer Marge vor Zinsen und Steuern sowie dem Finanzmittelzufluss (Free Cashflow) bleibt das Management bei den bisherigen Zielen. So peilt Unternehmenschef Llistosella die Marge bei 11,5 bis 13 Prozent an. Der Mittelzufluss soll sich auf 550 bis 650 Millionen Euro belaufen.

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Knorr-Bremse: Umsatz gesteigert

News vom 31.10.2023 von Christine Harttmann

(dpa) Der Hersteller von Lkw- und Zugbremsen punktet in beiden Segmenten und übertrifft das Ergebnis des Vorjahres um elf Prozent.

Der Lkw- und Zugbremsenhersteller Knorr-Bremse hat im dritten Quartal einen Sprung bei Umsatz und operativem Gewinn hingelegt. Der Gesamterlös stieg, getrieben von beiden Segmenten, um gut acht Prozent auf 1,9 Milliarden Euro, wie der MDax-Konzern am Dienstag in München mitteilte. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) übertraf mit 223 Millionen Euro den Wert des Vorjahreszeitraums um gut elf Prozent. Unter dem Strich verdiente Knorr-Bremse mit 137,2 Millionen Euro nach 147,3 Millionen im Vorjahreszeitraum allerdings weniger.

Konzernchef Marc Llistosella bestätigte seine im August angehobenen Ziele für das Unternehmen.

„Wir liegen voll im Plan zur Erreichung unserer Ziele in diesem Jahr“, sagte er laut Mitteilung.

Dabei haben Margenentwicklung und der freie Mittelzufluss oberste Priorität für ihn. Letzteres sieht der Manager für 2023 bei 350 bis 550 Millionen Euro. Der Konzernerlös soll auf 7,5 bis 7,8 Milliarden Euro steigen. Davon sollen zwischen 10,5 und 12,0 Prozent als operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) hängen bleiben.

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Knorr-Bremse: Dr. Nicolas Lange verantwortet Rail-Geschäft

News vom 25.09.2023 von Anna Barbara Brüggmann

Der Aufsichtsrat von Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge beruft Dr. Nicolas Lange, Vorsitzender der Geschäftsführung, in den Konzernvorstand. Er folgt auf Dr. Jürgen Wilder.

Der Aufsichtsrat der Knorr-Bremse AG hat eine Personalie zu verkünden: Dr. Jürgen Wilder wird das Unternehmen zum 30.09.2023 verlassen – im besten Einvernehmen, so die Unternehmensangaben. Er scheidet demzufolge aus dem Vorstand aus.

Zum 01.10.2023 wird daher Dr. Nicolas Lange als neues Vorstandsmitglied die Verantwortung für die Division Systeme für Schienenfahrzeuge übernehmen. Er ist bislang Vorsitzender der Geschäftsführung der Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH und ist seit über 20 Jahren für den Konzern tätig. Aktuell verantwortet Lange das weltweite Bremsengeschäft des Rail-Bereichs sowie das Europa-Geschäft.

Wilder gehört seit September 2018 dem Vorstand der Knorr-Bremse AG an und habe sich im Kontext der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens dazu entschieden, einen neuen Weg einzuschlagen, heißt es.

Lange soll laut Dr. Reinhard Ploss, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Knorr-Bremse AG, das weltweite Rail-Geschäft weiter ausbauen sowie Innovationen mit neuen Impulsen vorantreiben und das Vorstandsteam um Vorstandsvorsitzenden Marc Llistosella ergänzen.

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Supply Chain Awards: Auszeichnungen für Knorr-Bremse und Trucksters

News vom 16.11.2022 von Nadine Bradl

Herzlichen Glückwunsch: Knorr-Bremse hat den Supply Chain Management Award 2022 gewonnen und Trucksters ist mit dem Smart Solution Award 2022 ausgezeichnet worden.

Die Gewinner der Supply Chain Awards 2022 – also des Supply Chain Management Awards und des Smart Solution Awards – stehen fest. Mit dem Supply Chain Management Award 2022 ist Knorr-Bremse geehrt worden. Den Supply Chain Management Award vergaben unser Schwestermagazin LOGISTIK HEUTE sowie PwC und Strategy& dieses Jahr zum 17. Mal. Der Gewinner des 2022 zum fünften Mal ausgelobten Smart Solution Awards heißt Trucksters. Die Supply Chain Awards 2022 wurden am 15. November in Frankfurt am Main im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung übergeben, die vor rund 100 Teilnehmern stattfand. Am Finaltag der Supply Chain Awards 2022 gab es darüber hinaus interessante Keynotes, Gruppendiskussionen, eine spannende Podiumsrunde, Workshop Sessions sowie zahlreiche Möglichkeiten zum Netzwerken.

Das Publikum konnte im Zuge der Finalisten-Pitches die Präsentationen von je vier Unternehmen bewerten. Das Voting der Teilnehmer floss wie schon in den Jahren zuvor in die Wertung der Juroren ein. Die Jury aus Supply-Chain-Praktikern, Wissenschaftlern, Consultants und Fachmedienvertretern traf die Wahl aus den nach Auditierung ausgewählten Finalisten: BSH, Knorr-Bremse, MediaMarktSaturn und Schaeffler für den Supply Chain Management Award 2022 sowie Colonia Technologies, Flexport, Prewave und Trucksters für den Smart Solution Award 2022.

Schirmherr der Supply Chain Awards 2022 ist Oliver Luksic, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr.

Supply Chain Management Award 2022: Preisträger Knorr-Bremse

Effizienter, nachhaltiger und resilienter werden – dies war die Zielsetzung von NextGen European Distribution Network. Mit dem Projekt hat Knorr-Bremse das europäische Logistiknetzwerk seiner Division-Systeme für Schienenfahrzeuge zukunftssicher aufgestellt. Vor dem Hintergrund veränderter Materialströme, geopolitischer Faktoren und steigender ESG-Anforderungen (Environment, Social, Governance) hatte das Unternehmen bereits vor der Pandemie entschieden, seine Logistik und Lieferketten weiterzuentwickeln.

Die Ergebnisse sprechen nun für sich: Senkung der Logistikkosten um 15 Prozent, deutliche CO2-Reduktion durch 20 Prozent weniger gefahrene Tonnenkilometer sowie Steigerung der logistischen Geschwindigkeit und Flexibilität gegenüber Kunden. Bei der Umsetzung spielten auch zukunftsweisende Tools wie der digitale Zwilling eine zentrale Rolle. Mit dem virtuellen Abbild seines gesamten Footprint konnte Knorr-Bremse etwa die Transparenz in seinem Logistiknetzwerk steigern und so die Basis für Kostensenkungen schaffen.

Thomas Rappl, Vice President Supply Chain & Service Operations bei Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH, sagte: „Wir bedanken uns herzlich bei der Jury und beim Publikum der diesjährigen Supply Chain Awards für die Würdigung unseres NextGen European Distribution Network. Das Großprojekt ist ein wesentlicher Schritt bei der Stärkung und Weiterentwicklung unserer Logistik und Lieferketten in Europa. Wir sind stolz, mit den erreichten Verbesserungen und Optimierungen zur weiteren Stärkung der Position von Knorr-Bremse und zur Erhöhung von Geschwindigkeit, Flexibilität und Qualität für unsere Kunden beitragen zu können. Insgesamt ist das Projekt ein leuchtendes Beispiel, wie wir uns als globaler Technologieführer in Zeiten des Wandels noch effizienter, nachhaltiger und resilienter aufstellen können.“

Seit 2006 würdigt der Supply Chain Management Award herausragende Lösungen industrieller Wertschöpfungsketten und damit Unternehmen, die ihre Supply Chain auf konsequente oder ungewöhnliche Weise optimieren. Preiswürdig sind überzeugende End-to-End Supply-Chain-Lösungen ebenso wie herausragende Umsetzungen in Teilbereichen der Wertschöpfungskette. Preisträger waren unter anderem HelloFresh 2021, Electrolux (2020), Continental (2019), Cemex Deutschland (2018), Gries Deco (2017), Peri (2016) und Nokia Networks (2015).

Smart Solution Award 2022: Preisträger Trucksters

Das 2018 gegründete Start-up für Straßentransporte Trucksters verkürzt Transitzeiten um bis zu 50 Prozent und bietet Kosteneinsparungen von 20 Prozent, indem es ein Relaissystem zwischen Lkw-Fahrern nutzt, das auf Big Data und künstlicher Intelligenz basiert. Als Spezialist für Langstrecken minimiert Trucksters das Risiko von Frachtdiebstählen, da die Waren nie stillstehen, und ermöglicht es den Fahrern, mehr Nächte zu Hause zu schlafen, indem sie kürzere Strecken zurücklegen. Ermöglicht wird dies durch die Relais und „Korridore“, die ähnlich wie bei Fluggesellschaften funktionieren.

Luis Bardají, CEO und Co-Founder von Trucksters, zum Gewinn des Smart Solution Awards 2022: „Wir freuen uns sehr über den Gewinn dieses für die Branche bedeutenden Preises. Es ist uns eine Ehre, unter so vielen innovativen Unternehmen mit disruptiven Ideen und spannenden Vorschlägen, für die Auszeichnung ausgewählt worden zu sein. Ich möchte mich bei der Jury und den Organisatoren bedanken und auch den anderen Finalisten gratulieren. Diese Auszeichnung ist ein großer Ansporn für unser Ziel, den Straßenverkehr effizienter und menschlicher zu gestalten, denn Technologie ist für uns das Mittel, um das Leben der Menschen zu verbessern. “

Der Smart Solution Award wurde 2022 zum fünften Mal vergeben für besonders innovative Konzepte, die sich noch in einem frühen Stadium der Umsetzung befinden. Mit diesem Award werden Lösungen prämiert, die das Potenzial haben, traditionelle Wertschöpfungsketten künftig grundlegend zu verändern. Bisherige Preisträger sind fulfillmenttools (2021), Schubert Additive Solutions (2020), parcelLab (2019) und InstaFreight (2018).

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Knorr-Bremse: Marc Llistosella wird neuer Vorstandsvorsitzender

News vom 14.10.2022 von Claus Bünnagel

Der frühere Daimler-Truck-Manager und heutige Start-up-Investor tritt sein Amt als CEO beim Zulieferer zum 1. Januar 2023 an.

Marc Llistosella wird zum 1. Januar 2023 für die Dauer von drei Jahren neuer Vorstandsvorsitzender der Knorr-Bremse AG. Der 55-jährige Diplom-Kaufmann und Volkswirt war bis zuletzt als Investor und Gründer aktiv, etwa bei dem auf die Entwicklung von elektrischen Antrieben spezialisierten Start-up Vaionic und dem schwedischen Unternehmen Einride, das elektrische und selbstfahrende Nutzfahrzeuge entwickelt. In beiden Unternehmen ist er Mitglied im Beirat beziehungsweise Aufsichtsrat, Positionen, die er auch künftig beibehalten wird.

Daimler-Leitungspositionen in Asien

Bis 2018 war Llistosella CEO der Mitsubishi Fuso Truck & Bus Corporation sowie Head of Daimler Trucks Asia. Zuvor leitete er mehrere Jahre als Vorstandsvorsitzender den Bereich Daimler India Commercial Vehicles. In dieser Funktion war er u.a. für die Einführung von Daimler-Nutzfahrzeugen auf dem indischen Markt verantwortlich.

Dank an Weber

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Reinhard Ploss dankte Frank Weber für seinen Einsatz als interimistischer Vorstandssprecher. Dieser hatte seit Mitte März zusätzlich zu seinen Aufgaben als Finanzvorstand die Funktion des Vorstandssprechers übernommen.

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Knorr-Bremse: Nfz-Diagnose- und Wartungsmanagement

News vom 21.09.2022 von Anna Barbara Brüggmann

Der Hersteller von Bremssystemen will sein Aftermarkt-Geschäft stärker digitalisieren und holt sich dazu den spanischen Diagnosespezialisten Cojali ins Boot. Die Vorteile für Nfz-Werkstätten werden auf der IAA Transportation vorgestellt.

Vermehrt wird auch im Schwerlastverkehr auf datenbasierte Steuerungen gesetzt. Der Münchner Konzern Knorr-Bremse will diesen Trend mit eigenen digitalen und datengetriebenen Aftermarket-Lösungen unterstützen, um, wie es in seiner Pressemitteilung heißt, die Fahrzeugeinsätze noch besser planbar und effizienter, aber auch sicherer zu gestalten.

Mehrheitsanteil an Cojali

Zu diesem Zweck hat sich der deutsche Industriekonzern bereits im Juni 2022 mit dem  Entwickler und Hersteller von Komponenten und Diagnosesystemen Cojali zusammengetan. In der Folge besiegelte man vertraglich den Erwerb eines Mehrheitsanteils an dem weltweit tätigen spanischen Unternehmen, der gegenwärtig noch der kartellrechtlichen Prüfung unterliegt.

Seine künftige Konnektivitätsstrategie und den daraus resultierenden Nutzen für Flottenbetreiber und Werkstätten stellt Knorr-Bremse bis Sonntag, 25. September 2022, auf der IAA Transportation in Hannover vor.

Mehrere Diagnoselösungen, eine Marke

Für den Münchner Hersteller von Bremssystemen sind weltweit rund 30.500 Mitarbeiter tätig. Angeboten werden Diagnoselösungen für Fahrzeugkomponenten inklusive Hilfestellungen zur Fehlerbeseitigung. Um diesen Service auszubauen und die Leistung von Werkstätten noch zu steigern, so Alexander Wagner, Bereichsleiter Aftermarket/TruckServices EMEA bei Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge, plane man in einem ersten Schritt die Integration der eigenen NEO Werkstatt-Diagnoselösung in die unter der Marke Jaltest angebotene von Cojali. Auf dieser Grundlage wolle man das Jaltest-Portfolio dann weiter ausbauen:

„Perspektivisch planen wir das Angebot der marken- und sytemunabhängigen Diagnoselösungen kontinuierlich zu erweitern und unter der Marke Jaltest bei Werkstätten, Händlern und Flotten im Markt weiter zu etablieren.“

Laut Knorr-Bremse kann die in Jaltest integrierte NEO-Diagnoselösung zur Effizienzsteigerung von Betrieben beitragen. Verfügt eine Werkstatt bereits über ein Jaltest-Gerät, kann diese je nach Bedarf weitere Funktionen zu ihren bisherigen Anwendungen hinzubuchen.

Werkstätten und Flottenbetreibern soll so eine schnelle, präzise Auswertung aller Knorr-Bremse Fahrzeugkomponenten und eine umfassende Unterstützung bei der Fehlerbeseitigung geboten werden.

Abläufe optimieren mit Big Data

Zur weiteren Digitalisierung des Workflows soll außerdem die Flottenmanagementlösung Jaltest Telematics von Cojali beitragen, die sich mit verschiedenen Remote-Diagnoselösungen ergänzen lässt. Damit seien Flottenbetreiber beispielsweise in der Lage, den Zustand bestimmter Bauteile und ganzer Fahrzeugsysteme stationär in den Werkstätten oder auch während der Fahrt zu überprüfen.

Auf Grundlage der dadurch gewonnenen und analysierten Daten (Big Data), so der Bericht, seien auch weitere digitale Anwendungen wie beispielsweise vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) möglich. Wichtigstes Anliegen von Knorr-Bremse für seine Kunden, so heißt es abschließend, sei stets, deren Fahrzeugflotten am Laufen zu halten. 

Cojali befasst sich seit der Gründung 1991 mit der Entwicklung und Herstellung von Nfz-Komponenten. Heute gehören die drei Marken Cojali Parts mit Nfz-Teilen, Jaltest mit Mehrmarkendiagnoselösungen sowie Cojali OEM Solutions mit einer Entwicklungsabteilung für Hard- und Softwareprodukte für Gerätehersteller zum Portfolio des zentralspanischen Unternehmens. Neben den drei Tochtergesellschaften in den USA, Frankreich und Italien verfügt das Unternehmen über Verkaufsniederlassungen in Deutschland, Mexiko, der Türkei und Russland sowie  Handelsvertretungen in aller Welt.

Halle 12, Stand C21

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Supply Chain Awards 2022: Das sind die acht Finalisten

News vom 20.09.2022 von Nadine Bradl

BSH, Knorr-Bremse, MediaMarktSaturn und Schaeffler – das sind die Finalisten beim Supply Chain Management Award 2022, den unser Schwestermagazin LOGISTIK HEUTE sowie PwC und Strategy& vergeben. Die Finalrunde des Smart Solution Awards 2022 bestreiten Colonia Technologies, Flexport, Prewave und Trucksters. Die Finalisten-Pitches zu den Supply Chain Awards 2022 sowie die Preisverleihung finden am 15. November in Frankfurt am Main statt.

Die acht Finalteilnehmer der Supply Chain Awards 2022 sind jetzt bekannt: Im Finale des Supply Chain Management Awards 2022 starten BSH, Knorr-Bremse, MediaMarktSaturn und Schaeffler. Ins Rennen um den Smart Solution Award 2022 gehen Colonia Technologies, Flexport, Prewave und Trucksters. Die Finalteilnehmer beider Auszeichnungen präsentieren am 15. November in Frankfurt am Main vor dem Publikum und den Jurymitgliedern ihre Konzepte.

Die unabhängige Expertenjury bestimmt im Anschluss an die Finalrunde die Sieger, jedoch können auch die Teilnehmer während der Veranstaltung live abstimmen – die Publikumsstimme für den Supply Chain Management Award und für den Smart Solution Award fließt jeweils in das Jury-Voting ein. Die feierliche Preisverleihung der Supply Chain Awards 2022 erfolgt direkt im Anschluss an die Finalrunden am Abend. Die Preisträger und die Veranstaltungsteilnehmer dürfen sich bei der Verleihung zudem auf die Reden der Laudatoren und auf den Austausch innerhalb der Supply Chain Community freuen. Am Finaltag der Supply Chain Awards 2022 gibt es darüber hinaus interessante Keynotes, Gruppendis-kussionen, eine spannende Podiumsrunde, Workshop Sessions sowie zahlreiche Möglichkeiten zum Netzwerken.

„Insbesondere in den schwierigen Situationen, in denen sich viele Unternehmen zurzeit befinden, erweist sich ein leistungsfähiges und innovatives Supply Chain Management als Trumpf. Ausgeklügelte Supply-Chain-Lösungen verschaffen Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil“, sagt Stefan Schrauf, Global Supply Chain and EMEA Operations Lead, PwC Deutschland. „Wir freuen uns auf die Finalisten-Pitches für den Supply Chain Management Award und für den Smart Solution Award. Wir sind auf die Präsentationen der Finalteilnehmer sehr gespannt.“

„Mit der Qualifikation für die Finalisten-Pitches haben die acht Finalteilnehmer bereits viel erreicht. Es wird für die Expertenjury der Supply Chain Awards keine einfache Aufgabe sein, die Sieger auszuwählen“, ergänzt Matthias Pieringer, Chefredakteur des Fachmagazins LOGISTIK HEUTE aus dem Münchner HUSS-VERLAG.

Die Supply Chain Awards

Den Supply Chain Management Award vergeben LOGISTIK HEUTE sowie PwC und Strategy& dieses Jahr bereits zum 17. Mal: Diese Auszeichnung würdigt herausragende SCM-Konzepte, die entwickelt, umgesetzt und für andere Unternehmen wegweisend sind. Ziel ist es, die Lieferkette zu optimieren, Kosten zu reduzieren, Transparenz zu erhöhen oder die Zusammenarbeit einzelner Teams zu verbessern. Amtierender Preisträger 2021 ist der Kochboxen-Versender HelloFresh.

Der Smart Solution Award wird zum fünften Mal verliehen – für besonders innovative Konzepte, die sich noch in einem frühen Stadium der Umsetzung befinden. Mit diesem Preis werden Lösungen prämiert, die das Potenzial haben, traditionelle Wertschöpfungsketten künftig grundlegend zu verändern. Den Smart Solution Award 2021 gewann fulfillmenttools, Anbieter von modularen, cloudbasierten Softwarelösungen. Schirmherr der Supply Chain Awards 2022 ist Oliver Luksic, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr.

Die Finalisten des Supply Chain Management Awards 2022

  • BSH

Die BSH Hausgeräte GmbH ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Branche. Die Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten immer im Blick, ist es Aufgabe der Supply Chain Managements und der Logistik die Komplexität von weltweit 41 Produktions- und 140 Lagerstandorten global zu steuern und die termingerechte Verfügbarkeit und Lieferung der Produkte sicherzustellen. Der entscheidende Erfolgsfaktor ist dabei eine durchgängige Transparenz in der Lieferkette von der Planung bis zur Durchführung, vom Kunden bis zum Lieferanten. Das umfasst global alle Kennzahlen und Informationen zu Absatz- und Produktionsplanung, Lagerung, Bestände, Transport, Kosten und Auftragsabwicklung. Mit der Control Tower-Lösung aus dem Fachbereich Global Planning and Logistics (GPL) hat BSH eine übergreifende Initiative für digitales Reporting, operative Steuerung mit automatisierten Vorhersagen sowie detaillierte Ursachenanalyse für schnelle datenbasierte Entscheidungen weltweit geschaffen. Das Performance Management Team treibt damit nicht nur die digitale Transformation innerhalb des Unternehmens, sondern verändert auch nachhaltig den Wissens- und Informationsaustausch über Organisationsgrenzen hinweg. Dabei ist es dem Team gelungen, durch frühzeitiges intensives Einbeziehen verschiedener Interessengruppen, von der operativen Ebene bis hin zur Geschäftsführung, eine Begeisterung für die entwickelte Lösung zu schaffen und somit zu einem echten digitalen Wandel im Unternehmen wesentlich beizutragen.

  • Knorr-Bremse

Aufgrund von Verschiebungen der Materialströme in Europa und (geo-)politischer Faktoren in den letzten Jahren hat Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge (Rail Vehicle Systems, RVS) seinen europäischen Logistik-Footprint neugestaltet. Dazu hat Knorr-Bremse dessen strategische Ausrichtung neu definiert und eine Reihe struktureller Programme, Projekte und Aktivitäten für den Bereich der Schienenfahrzeuge auf der Grundlage eines Frameworks mit elf klar festgelegten Eckpfeilern initiiert. Das Hauptziel dieser Initiative war die Identifizierung eines optimalen logistischen Footprints in Europa für die kommenden Jahre, wobei der Schwerpunkt auf der Senkung der Logistikkosten, der Steigerung der logistischen Performance und der Identifizierung von Synergien und Möglichkeiten zur Verringerung des CO2-Footprints lag. In den letzten vier Jahren hat RVS seinen europäischen Logistik-Footprint im laufenden Betrieb und mittels eines gesamtheitlichen und integrativen Ansatzes umgestaltet, um sowohl die Effizienz als auch den CO2-Footprint zu optimieren und den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Durch die Optimierung des logistischen Netzwerks aufgrund der grundlegenden strukturellen Veränderungen konnten die Logistikkosten (-15 Prozent) und die zurückgelegten Tonnenkilometer (-20 Prozent) drastisch reduziert werden. Basierend auf den entwickelten digitalen Fähigkeiten („Digital Twin“) und der erreichten Transparenz über das gesamte Lieferkettennetzwerk hinweg wird Knorr-Bremse RVS auch außerhalb europäischer Grenzen weitere Effizienzsteigerungen anstreben. Knorr-Bremse kann auf eine über 115-jährige Geschichte zurückblicken und ist bestrebt, die besten Lösungen für seine Kunden in den beiden Geschäftsbereichen Systeme für Schienenfahrzeuge (RVS) und Systeme für Nutzfahrzeuge (CVS) zu entwickeln. Knorr-Bremse ist weltweit mit rund 30.500 Mitarbeitenden an über 100 Standorten – davon rund 80 Produktionsstandorte – in mehr als 30 Ländern vertreten und damit global präsent.

  • MediaMarktSaturn

MediaMarktSaturn baut eine Omnichannel-Supply-Chain-Plattform auf, um die Beziehungen zu den Kunden zu vertiefen, die erste Wahl für Unterhaltungselektronik zu sein und damit eine hohe Kundenbindung zu schaffen. Dies erfordert ein wirklich differenzierendes Erlebnis für Kunden, das nur ein Omnichannel-Modell bieten kann. Eine integrierte omni-physische und -digitale Supply-Chain- Infrastruktur wird von motivierten Mitarbeitern und Partnern geführt, die nach Exzellenz streben. Unabhängig davon, welchen Touchpoint der Kunde wählt, wie zum Beispiel Märkte, Online, Social-Media-Plattformen – die zentralisierte Supply-Chain-Plattform stellt den Kunden in den Mittelpunkt aller Aktivitäten und ermöglicht es ihm, sich reibungslos zwischen den Kanälen zu bewegen. Da die Bestände unabhängig vom Vertriebskanal auf die effizienteste Weise bewegt werden können, wird auch die betriebliche Effizienz verbessert. Die Kunden profitieren von einer besseren Produktverfügbarkeit, verbesserten Lieferzusagen und mehr (nachhaltigen) Liefer- und Abholoptionen an der Kasse.

  • Schaeffler

Wie viel kostet ein Transport von A nach B und wie lange dauert er? Eine simple Frage und die Informationen hierfür lassen sich im Einzelfall leicht finden. Wie jedoch können diese Daten massen-haft und im großen Stil aufbereitet und für die gesamte Supply Chain genutzt werden? Durch ihre weltweite Präsenz mit Automotive- und Industrielösungen ist die Schaeffler Gruppe jährlich mit Millionen von unterschiedlichsten Transporten konfrontiert. Bei jedem dieser Transporte entsteht eine Vielzahl von Daten, die unter anderem Aufschluss über die Kosten, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit der Transportrouten geben. Um diese Daten zu sammeln und zu verarbeiten, entwickelte Schaeffler über mehr als zwei Jahre hinweg den „Transportation Data Cube“ (TDC). Ziel war es, vollkommene Transparenz und eine durchgehende Datenkonsistenz über das Schaeffler-Transportnetzwerk zu erlangen und das Risk Management über die gesamte Supply Chain zu verbessern. Schaeffler ist nun in der Lage, die Transporte sowie die dazugehörigen Frachtenraten im TDC standardisiert und gleichzeitig komplett flexibel abzubilden, automatisiert zu kontrollieren und dediziert zu korrigieren. Weitergehend ermöglicht der „Transportation Data Cube“ die standardisierte Berechnung eines detaillierten CO2Footprints, einen Digital Twin der Transportrouten und ein Preis-Benchmarking für Transporte. Der Aufbau dieser Transportdatenbank mit ihren Zusatzfunktionalitäten versetzt Schaeffler in die Position eines Transportmanagers und -optimierers, um zusammen mit seinen Partnern kollaborativ die Supply Chain zu gestalten. Die gesammelten Daten und Logiken stehen über Schnittstellen zudem auch anderen internen und externen Systemen zur Verfügung. Seit über 75 Jahren treibt die Schaeffler Gruppe als ein weltweit führender Automobil- und Industriezulieferer Erfindungen und Entwicklungen in den Bereichen Bewegung und Mobilität voran. 2021 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz von rund 13,9 Milliarden Euro. Mit circa 83.000 Mitarbeiten-den ist die Schaeffler Gruppe eines der weltweit größten Familienunternehmen.

Die Finalisten des Smart Solution Awards 2022

  • Colonia Technologies

Das 2021 gegründete Start-up Colonia Technologies ist Anbieter einer digitalen Sharing-Plattform für Nutzfahrzeuge. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Transportkapazitäten nicht eingesetzter Nutzfahrzeuge für den Logistikmarkt verfügbar zu machen. Flottenbesitzer können ihre ungenutzten Fahrzeuge über die Plattform vermieten und darüber eine neue Einnahmequelle schaffen. Gleich-zeitig erhalten Transport- und Logistikunternehmen bei steigender Auftragslage schnellen und einfachen Zugang zu einer großen Auswahl an Mietfahrzeugen, die im flexiblen Mietmodell und Fullservice-Paket gebucht werden können. Einfache digitale Prozesse ermöglichen dabei die erforderliche Schnelligkeit und Bedienerfreundlichkeit. Neben der Vermittlung von Fahrzeugen wird Colonia auf seiner Plattform zukünftig noch weitere Dienstleistungen anbieten und das Nutzererlebnis über digitale Flottenmanagement- und Fintech-Lösungen weiter optimieren. Durch die bessere Auslastung von Transportkapazitäten will das Start-up zu einer nachhaltigeren Logistik beitragen. Das Sharing- Modell soll außerdem alternative Antriebe attraktiver machen, da das Risiko mangelnder Auslastung bei hoher Investition reduziert wird.

  • Flexport

Flexport ist eine digitale Spedition, die neben ihrer Logistikexpertise und ihrem globalen Netzwerk mit einer kundenzentrierten Technologieplattform aufwartet. Das im Jahr 2013 gegründete Unternehmen bietet eine cloudbasierte Plattform, die die Lieferkette in Echtzeit abbildet und damit für mehr Transparenz, Kontrolle und Nachhaltigkeit sorgt. End-to-end Tracking, optimierte Workflows und alle wichtigen Insights wie Transitzeiten, Landed Costs und Containerauslastung auf einen Blick unterstützen Flexport-Kunden dabei, eine leistungsstarke und nachhaltige Lieferkette zu betreiben. 2021 haben Unternehmen jeder Größe - von aufstrebenden Marken bis hin zu den Fortune 500 - die Technologie und den Service von Flexport genutzt, um Waren im Wert von mehr als 17 Milliarden Euro zwischen 112 Ländern zu transportieren. Flexport wird von der Vision angetrieben, den globalen Handel einfach und transparent für alle zu gestalten - unabhängig von physischen Grenzen oder Ländergrenzen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in San Francisco, Kalifornien, und auch Büros in Hamburg, Amsterdam, Kopenhagen und London arbeitet mit rund 102 Partnern in 87 Regionen und hat mehr als 3.700 Mitarbeiter.

  • Prewave

Prewave wurde 2017 als Spin-off der Technischen Universität Wien gegründet und ist eine KI- Plattform, die es Unternehmen ermöglicht Lieferkettenrisiken vorherzusagen, zu monitoren und mit Maßnahmen zu reagieren. Prewave ist in den verschiedensten Branchen einsetzbar und ermöglicht es, Lieferketten transparenter, nachhaltiger und resilienter zu machen. Die Lösungen von Prewave reichen vom Echtzeit-Monitoring von Störungen und Nachhaltigkeitsproblemen bei Lieferanten bis hin zur Bereitstellung von Compliance-Lösungen für internationale Lieferkettengesetzgebungen. Das Hauptunterscheidungsmerkmal ist der ganzheitliche Ansatz von Prewave: von der Identifizierung von Risiken über deren Bewertung und Priorisierung bis hin zur Unterstützung von Unternehmen bei der Risikominimierung, -kontrolle und -berichterstattung. Das Ergebnis ist ein Produkt, um Risiken frühzeitig zu erkennen und Lieferketten langfristig widerstandsfähiger zu machen.

  • Trucksters

Das 2018 gegründete Start-up für Straßentransporte Trucksters verkürzt Transitzeiten um bis zu 50 Prozent und bietet Kosteneinsparungen von 20 Prozent, indem es ein Relaissystem zwischen Lkw- Fahrern nutzt, das auf Big Data und künstlicher Intelligenz basiert. Als Spezialist für Langstrecken minimiert Trucksters das Risiko von Frachtdiebstählen, da die Waren nie stillstehen, und ermöglicht es den Fahrern, mehr Nächte zu Hause zu schlafen, indem sie kürzere Strecken zurücklegen. Ermöglicht wird dies durch die Relais und „Korridore“, die ähnlich wie bei Fluggesellschaften funktionieren und sich über ganz Europa spannen. Aktuell umfasst das Streckennetz von Trucksters vier Korridore; das Ziel des Unternehmens ist es jedoch, sein Streckennetz in Europa bis Ende 2023 auf acht Korridore zu erweitern. Das spanische Unternehmen beschäftigt aktuell rund 100 Mitarbeiter, die sich täglich um die Betreuung von über 600 namhaften Kunden (zum Beispiel Kimberly Clark, Amazon, Nike) kümmern und dafür Sorge tragen, dass die Bewegung von über 1.000 FTL pro Monat reibungslos verläuft.

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    Knorr-Bremse TruckServices und Fersa Bearings schließen Partnerschaft

    News vom 07.09.2022 von Claus Bünnagel

    Der Weltmarktführer für Bremssysteme baut sein Produktportfolio damit um Radlager und Radnaben aus.

    Knorr-Bremse TruckServices schließt eine strategische Partnerschaft mit Fersa Bearings, einem Anbieter für Radlagerlösungen. Ab sofort wird der Nfz-Nachmarktbereich von Knorr-Bremse somit strategischer Vertriebspartner für Radlager und Radnaben.

    Stimmen zur Partnerschaft

    Fersa Bearings legt wie Knorr-Bremse als OE-Lieferant höchste Ansprüche an Qualität und Produktsicherheit. Bei der Zusammenarbeit im Nachmarkt zwischen unseren beiden Unternehmen ergänzen sich das Know-how und das Produktangebot ausgezeichnet. (Andreas Wimmer, Mitglied der Geschäftsführung der Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH)

    Durch die Portfolio-Ergänzung können wir unserer Kundschaft ab sofort das komplette Ersatzteilpaket rund um das Rad zur Verfügung stellen. Wir ergänzen unser Angebot nicht nur um die Produkte, sondern auch um die notwendigen Tools für die Werkstätten. (Alexander Wagner, Bereichsleiter Aftermarket/TruckServices EMEA bei Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH)

    Das starke Partnernetzwerk von Knorr-Bremse TruckServices im Nachmarkt bietet die Möglichkeit, eine noch höhere Marktdurchdringung der Radlagerlösungen zu erzielen. Somit schafft diese Partnerschaft wichtige Synergien auf unserem Weg das Nachmarktgeschäft weiter auszubauen. (Carlos Oehling, Chief Executive Officer bei Fersa Bearings)

    Über Fersa Bearings

    Fersa Bearings ist ein europäischer Hersteller von Antriebsstranglösungen und weltweiter Zulieferer für OE- und Tier1-Hersteller. Das Unternehmen gehört zur Fersa-Gruppe und ist auf europäische und US-amerikanische Nutzfahrzeuganwendungen spezialisiert. Fersa Bearings bietet Lösungen für die Reparatur von Differentialgetrieben, automatisierten Getrieben und das Hochleistungs-Wheelend für Nutzfahrzeuge.

    Über Knorr-Bremse

    Knorr-Bremse ist Weltmarktführer für Bremssysteme und weitere Produkte für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Rund 30.500 Mitarbeiter sind an über 100 Standorten in mehr als 30 Ländern beschäftigt. Im Jahr 2021 erwirtschaftete das Unternehmen in seinen beiden Geschäftsdivisionen einen Umsatz von 6,7 Mrd. Euro. Gegründet wurde es vor mehr als 115 Jahren.

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    Nutzfahrzeuge: Knorr-Bremse und Bosch legen Rechtsstreit bei

    News vom 19.04.2022 von Nadine Bradl

    Knorr-Bremse wird jeweils alleiniger Gesellschafter der Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH und der Knorr-Bremse Commercial Vehicle Systems Japan Ltd. gegen Zahlung eines Kaufpreises in Höhe von 360 Millionen Euro. Damit ist der Rechtsstreit mit der Robert Bosch GmbH beigelegt.

    Knorr-Bremse, Anbieter von Bremssystemen und weiterer Systeme für Schienen- und Nutzfahrzeuge, und die Robert Bosch GmbH haben den Rechtsstreit über den Verkaufspreis der Anteile in Höhe von jeweils 20 Prozent an der Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH und der Knorr-Bremse Commercial Vehicle Systems Japan Ltd. beigelegt. Das teilt Knorr-Bremse in einer Pressemitteilung mit. Gegen die Zahlung eines Kaufpreises in Höhe von 360 Millionen Euro werde die Knorr-Bremse AG – vorbehaltlich der kartellrechtlichen Zustimmung – die Anteile übernehmen und jeweils alleiniger Gesellschafter der Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH und der Knorr-Bremse Commercial Vehicle Systems Japan Ltd. werden.

    380 Millionen Euro bilanziert

    Die Robert Bosch GmbH hatte am 21. Juni 2018 die Ausübung der Verkaufsoption bezüglich ihrer Minderheitsbeteiligung an der Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH erklärt und initiierte ein Schiedsverfahren mit dem Ziel der Durchsetzung dieser Verkaufsoption. Im Dezember 2020 hatte das Schiedsgericht einen Schiedsspruch erlassen, mit dem diese Put-Option bejaht wurde. Knorr-Bremse hatte seit 2018 einen Betrag in Höhe von rund 380 Millionen Euro in der Bilanz als Verbindlichkeit ausgewiesen, heißt es vom Unternehmen.

    Alle Rechte gehen an Knorr-Bremse über

    Seit dem Beginn des Joint Ventures mit der Robert Bosch GmbH im Jahr 1999 hatte Knorr-Bremse die operative Führung der geschäftlichen Aktivitäten inne. Nach der Übernahme der noch ausstehenden Anteile werden alle IP-Rechte, Mitarbeitende und das gesamte System-Know-how bei Knorr-Bremse verbleiben. Zusätzlich wird Knorr-Bremse durch die Übernahme der Anteile und die Zahlung des Kaufpreises zukünftig die jährlichen Gewinnbeteiligungen für die Robert Bosch GmbH in voller Höhe einsparen.

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    Fernride: Holger Mandel kommt mit an Board

    News vom 12.04.2022 von Christine Harttmann

    Der Anbieter für automatisierte Logistik meldet einen prominenten Neuzugang: Holger Mandel, ehemaliger Vorstand der MAN Truck & Bus SE sowie CEO der MAN Truck & Bus Deutschland, wird als Board-Member und Investor das Münchner Startup aktiv unterstützen.

    Holger Mandel wechselt nach einer 30-jährigen Karriere bei Großkonzernen in die innovative Startup-Kultur bei Fernride. Nach seinen Stationen im Top-Management des Volkswagen-Konzerns, bei AB Volvo und Caterpillar freut er sich auf die neue Aufgabe:

    „Es ist mir ein großes Anliegen, meine Branchenerfahrung und mein großes Netzwerk in die Umsetzung dieser neuen Ideen und Technologieentwicklungen einzubringen. Ich bin von dem Ansatz der Fernride-Mannschaft, der gelebten Dynamik und dem motivierten Team, das in den letzten Jahren aufgebaut werden konnte, überzeugt. Die Logistikbranche steht vor der größten Transformation ihrer Geschichte und verlangt nach neuen, innovativen und kreativen Lösungen.“

    Fernride verfolgt von Anbeginn an die Mission der Entwicklung der autonomen Zukunft der Mobilität und des Übergangs zu automatisierter und nachhaltiger Logistik durch teleoperiertes Fahren. Erst kürzlich gab das das Unternehmen bekannt, dass es gemeinsam mit Partnern wie Bosch, Knorr-Bremse und MAN Truck & Bus bis Mitte des Jahrzehnts im Rahmen des Projekts Atlas-L4 autonome Trucks auf die Straße bringen will. Branchenunternehmen wie DB Schenker und Volkswagen-Konzernlogistik seien für erste Projekte akquiriert worden. Fernrides CEO und Mitgründer Hendrik Kramer sagt dazu:

    „Wir wollen der Logistikbranche als Antwort auf die großen Herausforderungen und Entwicklungen die Transformation in eine automatisierte Zukunft ermöglichen. Unsere Technik hat sich im Test mit Prototypen bewährt und wird nunmehr zur Serienreife entwickelt.“

    Umso mehr freue er sich, „für diesen nächsten Meilenstein unserer Unternehmensentwicklung“ ein Schwergewicht der Branche gewonnen zu haben.

    „Holger Mandel ist ein Trucker mit Herzblut und genießt einen erstklassigen Ruf im Markt. Mit seiner Erfahrung in der Logistik-, Truck- und Investitionsgüterbranche sowie seinem Netzwerk aus Top-Kontakten werden wir die Transformation in eine automatisierte und nachhaltige Zukunft noch schneller vorantreiben können.“

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    Knorr-Bremse: Erster Serienauftrag für vollelektrische Lenkung

    News vom 18.02.2022 von Claus Bünnagel

    Das Münchner Unternehmen schließt mit einem führenden Lkw-Hersteller einen Vertrag zur Serienentwicklung von EPS-Systemen ab.

    Knorr-Bremse hat erstmals einen Auftrag für die Serienentwicklung von EPS-Systemen erhalten. Das Münchner Unternehmen wird ab 2025 seine vollelektrische Lenkung für die gesamte Nutzfahrzeugflotte eines nicht näher benannten führenden Lkw-Herstellers mit einem Auftragswert von über 300 Mio. Euro liefern. Damit stärkt Knorr-Bremse seine Position als eines der drei führenden Unternehmen auf dem globalen Lenkungsmarkt für Nutzfahrzeuge. Die EPS gilt als entscheidender Wegbereiter für das automatisierte Fahren und die E-Mobilität. 

    Die vollelektrische Lenkung ist im doppelten Sinne eine zukunftsweisende Schlüsseltechnologie: Sie stellt nicht nur die Basis für fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme und das automatisierte Fahren dar, sondern ermöglicht durch ihr Power-on-Demand-Prinzip auch eine signifikante Reduktion des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. (CEO Dr. Jan Mrosik)

    Durch den modularen Systemansatz der EPS können Anwendungen für alle Nutzfahrzeugklassen ermöglicht werden.

    Unsere hochmoderne EPS wird das bestehende Lenkungs-Setup unseres Kunden grundlegend verändern. (Bernd Spies, Vorsitzender der Geschäftsführung der Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH)

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    Knorr-Bremse: Sicher abbiegen bei jeder Witterung

    News vom 15.11.2021 von Nadine Bradl

    Knorr-Bremse TruckServices will mit der nächsten Generation ihres nachrüstbaren Abbiegeassistenten den Verkehr noch sicherer machen - auch nachts und bei Minusgraden.

    Knorr-Bremse TruckServices, der Aftermarket-Bereich von Knorr-Bremse, und das Intel-Unternehmen Mobileye haben kürzlich mit ProFleet Assist+ Gen 2 die nächste Generation ihres nachrüstbaren Abbiegeassistenten auf den Markt gebracht. ProFleet Assist+ Gen 2 nutzt Algorithmen, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz optimiert wurden und soll durch zahlreiche Verbesserungen noch mehr Sicherheit für ungeschützte Verkehrsteilnehmer bieten. Neben acht weiteren nachrüstbaren Abbiegeassistenten für Nutzfahrzeuge wurde ProFleet Assist+ Gen 2 kürzlich vom ADAC getestet und belegte den dritten Platz, teilt Knorr-Bremse mit. Ein wichtiger Grund für diese Platzierung sei die Fähigkeit des Systems, zuverlässig zwischen ungeschützten Verkehrsteilnehmern und anderen Objekten zu unterscheiden und damit die Zahl der Fehlwarnungen zu minimieren.

    „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Mobileye die nächste Generation unseres nachrüstbaren Abbiegeassistenten auf den Markt zu bringen. Damit können wir einen wichtigen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit leisten und dabei helfen, Unfallschwerpunkte zu entschärfen. Das EyeQ4, die nächste Generation des Computer-Vision-Prozessors unseres Partners Mobileye, kann noch mehr Objekte gleichzeitig erkennen sowie schneller und noch zuverlässiger auf Gefahren reagieren“, erklärt Bernd Spies, Vorsitzender der Geschäftsführung der Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH.

    Alexander Wagner, Bereichsleiter Aftermarket / TruckServices EMEA bei Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH, ergänzt: „Die verbesserten Bildverarbeitungsfähigkeiten der aktuellen Prozessorgeneration führen dazu, dass auch unter schwierigen Lichtverhältnissen, zum Beispiel nachts, wenn nur das Fahrzeuglicht oder die Straßenbeleuchtung zur Verfügung steht, Gefahren von den Seitenkameras besser erfasst werden können. Ein integriertes Heizelement in den Seitenkameras ermöglicht zudem einen reibungslosen Betrieb auch bei Minusgraden.“

    Die Seitenkameras sorgen dafür, dass die Gefahrenzone beim Abbiegen – der sogenannte Tote Winkel – überblickt wird. Der nachrüstbare Abbiegeassistent weist den Fahrer in einer kritischen Situation auf eine potenzielle Gefahr hin, indem die Warnungen in der Fahrerkabine auf einem Seitendisplay angezeigt werden. Dieses sei so angebracht, dass der Fahrer es beim Abbiegevorgang optimal im Blick habe.

    Drahtlose Updates

    Die zweite Generation des nachrüstbaren Abbiegeassistenten enthält außerdem eine neue Connectivity-Funktion: Neben einem integrierten Kommunikationsmodul verfügt die Frontkamera auch über einen externen GPS-Empfänger, wodurch künftige Funktionsverbesserungen drahtlos und aus der Distanz per Firmware-over-the-Air-Update (FOTA) auf das Gerät aufgespielt werden können. Dazu zählt beispielsweise die Erkennung einer breiteren Palette von möglichen Gefahren.

    ABE inklusive

    Auch die zweite Generation von ProFleet Assist+ verfügt über eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für den deutschen Markt. Das Full-Service-Werkstattkonzept Alltrucks bietet mit seinem europaweiten Netzwerk die Möglichkeit, Nutzfahrzeuge aller Hersteller ohne Abbiegeassistenten mit der ProFleet Assist+ Gen 2 nachzurüsten.

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    Knorr-Bremse: Heinz Hermann Thiele ist tot

    News vom 24.02.2021 von Christine Harttmann

    Mehr als 35 Jahren lang leitete Thile das Unternehmen. In dieser Zeit entwicklete sich Knorr-Bremse von einem mittelständischen Unternehmen zu einem Konzern mit einem Jahresumsatz von rund sieben Milliarden Euro auf.

    Der Unternehmer Heinz Hermann Thiele, Mehrheitsaktionär und langjähriger Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender der Knorr-Bremse AG, ist am Dienstag im Alter von 79 Jahren im Kreise seiner Familie in München gestorben. Thiele galt als eine der führenden Unternehmerpersönlichkeiten Deutschlands. Er baute in mehr als 35 Jahren Knorr-Bremse von einem mittelständischen Unternehmen in wirtschaftlich schwieriger Situation zu einem profitablen, weltweit erfolgreichen Konzern mit fast 30.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 7 Mrd. Euro auf. Ein weiterer Schritt war der Börsengang im Jahr 2018, als er das Unternehmen dem Kapitalmarkt und weiteren Investoren öffnete. 

    Internationalisierungsstrategie

    Der Pionier Thiele setzte früh auf eine Internationalisierungsstrategie. Bereits in den 1970er-Jahren knüpfte er Kontakte nach Nordamerika und Japan, aber auch in die damals noch aufstrebenden Märkte Indien, Südamerika, Russland und insbesondere China, in denen das Unternehmen bis heute stark positioniert ist. Sukzessive baute er das weltweite Produktions- und Vertriebsnetzwerk des Konzerns mit umfassender regionaler Wertschöpfung und persönlicher Kundennähe auf. Heute ist Knorr-Bremse ein globaler Konzern mit mehr als 100 Standorten in über 30 Ländern. 

    Aufsichtsratsvorsitzender

    Nachdem er das Unternehmen mehr als zwei Jahrzehnte als Vorstandsvorsitzender geführt hatte, gab Thiele die operative Führung an externe Manager ab und wechselte im Jahr 2007 als Vorsitzender in den Aufsichtsrat. Den Posten bekleidete er bis 2016; im selben Jahr wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrats ernannt, dessen stellvertretender Vorsitzender er ab Juli 2020 war.

    Einer breiteren Bevölkerungsschicht bekannt wurde Thiele während der Covid-19-Pandemie im Jahr 2020, als er in erheblichem Maße in die angeschlagene Fluggesellschaft Lufthansa investierte. Im Laufe des März baute er seinen Anteil von 5 auf zunächst über 10 % aus. Seit 15. Juni 2020 hielt Thiele 15,52 % der Stimmrechte. Damit war er der größte Einzelaktionär der Lufthansa. Durch den Einstieg des Bundes sank sein Anteil auf 12,42 %.

    Herkunft und Laufbahn

    Heinz Hermann Thiele wurde am 2. April 1941 in Mainz geboren. Nach kriegsbedingter Flucht aus Ostdeutschland wuchs er in Vlotho (Weser) und Minden (Westfalen) auf, wo er 1961 sein Abitur machte. Thiele wuchs nach dem Verlust des Familienbesitzes im zerstörten Berlin in bescheidenen Verhältnissen auf. Trotzdem konnte er im Wintersemester 1962/1963 ein Jurastudium an der Universität München aufnehmen. 

    Im Jahr 1969 startete er seine berufliche Laufbahn bei der Knorr-Bremse als juristischer Sachbearbeiter in der Patentabteilung. Ab 1975 wurde Thiele mit dem Aufbau und der Expansion des Nutzfahrzeugbereichs betraut, 1979 in den Vorstand des Unternehmens berufen, dem er 28 Jahre lang angehörte. 1987 wurde er Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe, deren Gesellschaftsanteile er ab 1985 sukzessive erwarb. 

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    E-Lkw: eCubator von Knorr-Bremse soll E-Mobilität beschleunigen

    News vom 09.02.2021 von Daniela Sawary-Kohnen

    Der Konzern gründet eine interdisziplinäre Einheit. Sie soll die Entwicklung von Komponenten und Systemen für elektrisch angetriebene Lkw und Busse vorantreiben und schrittweise den Verbrenner ersetzen.

    Der Zulieferkonzern Knorr-Bremse hat einen weitere Weichenstellung in Richtung Elektromobilität angekündigt und bündelt sein Know-how im Feld der E-Mobilität in der neuen Entwicklungseinheit namens eCubator. Bis zu 60 interne und externe Experten sollen an den Standorten München und Budapest an innovativen Zukunftslösungen arbeiten.

    Die Elektromobilität werde die Systemanforderungen der Nutzfahrzeuge grundlegend verändern, zeigt der Konzern sich überzeugt. Die Elektrifizierung des Nutzfahrzeugs und damit einhergehend der schrittweisen Substitution des Verbrennungsmotors erfordere eine Anpassung der Fahrzeugarchitektur, von der Traktion über das Bremsen und Lenken bis hin zur Federung und Dämpfung sowie zur Energieversorgung der Systeme.

    Man verfüge nicht nur über die Expertise, neue Technologien in Systeme zu integrieren, sondern bereits über das Portfolio für die erste Generation E-Nutzfahrzeuge, um die Kunden im Hinblick auf rasche Markteintritte zu unterstützen. Für die nächsten Generationen von E-Fahrzeugen soll der Inkubator als agile Ideenfabrik für zukünftige Systemintegrationen in E-Fahrzeugen dienen, der mit funktionsübergreifenden Teams und flachen Hierarchien arbeitet.

    „Wir sehen die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen als einen der großen Industrietrends der Nutzfahrzeugbranche, an dem wir partizipieren wollen", erklärte Peter Laier, Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG und verantwortlich für die Division Systeme für Nutzfahrzeuge.

    Man befinde sich derzeit bereits in Gesprächen mit möglichen Kooperationspartnern und arbeite an einer Vielzahl von unterschiedlichen Projekten, die während der kommenden Monate um weitere Produktideen ergänzt werden sollen, kündigte der Konzern weiter an.

    Erkenntnisse aus dem Brake Blending genutzt

    Zum angesprochenen Portfolio zählen etwa neben Schraubenkompressoren, die insbesondere in E-Bussen und auch in Lkws verbaut werden. Zudem verweist man auf Erfahrungen aus dem Brake Blending, wobei die Reibbremse, der Retarder sowie eine weitere Motorbremse zusammenarbeiten. Die Bremswirkung des Elektromotors werde dabei mit einer Reibbremse kombiniert und erzeugt so eine optimale Bremswirkung sowie eine maximale Energierückgewinnung, Effizienz und Fahrsicherheit, wie der Anbieter wirbt.

    Für die nächsten Generationen, die man ab circa 2025 avisiert hat, liege der Fokus auf Energiemanagement-Systemen, elektromechanischen Aktuatoren sowie erweiterten Funktionen zur Fahrzeugstabilisierung und zum Antrieb. Zudem setze das Tochterunternehmen Kiepe Electric mit seinen E-Lösungen auf einen emissionsfreien, öffentlichen Nahverkehr und auf die Entwicklung und Installation kompletter elektrischer Systeme. Zu den konkreten Lösungen zählt man etwa den Kiepe Traction Inverter (KTI), der multifunktional für Traktion und Batterieladung verwendbar ist. Der KTI unterstütze wiederum das Kiepe-Flottenmanagement (KFM) und das Energiemanagementsystem Smart Fleet-Charging Management (SFM). Weltweit etabliert sei zudem die permanent weiterentwickelte In-Motion-Charging-Technologie für den flexiblen Oberleitungsbusverkehr.

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    Knorr-Bremse: Bernd Eulitz verlässt das Unternehmen

    News vom 13.08.2020 von Christine Harttmann

    Nach nur zehn Monaten im Amt scheidet der Vorstandsvorsitzende in gegenseitigem Einvernehmen aus.

    Paukenschlag bei Knorr-Bremse – der Vorstandsvorsitzende Bernd Eulitz verlässt in gegenseitigem Einvernehmen nach nur zehn Monaten seinen Posten und geht zum 31. August. Als Gründe werden tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten zu Fragen der Führung und der aktiven Gestaltung unternehmerischer Belange angegeben, die zu einer wachsenden Belastung des Verhältnisses zwischen Eulitz und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Mangold geführt hätten und eine Fortsetzung der Zusammenarbeit unmöglich machten.

    „Wir suchen jetzt nach einer Unternehmerpersönlichkeit, die die Knorr-Bremse mit ihrer überzeugenden Unternehmensstrategie und einer überdurchschnittlichen Performanceentwicklung gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen weiterhin erfolgreich führen wird. Wir erwarten, dass die begonnenen Gespräche für die Nachfolge in den nächsten Wochen abgeschlossen werden können“, so der Aufsichtsratsvorsitzende von Knorr-Bremse, Klaus Mangold.

    Das Unternehmen betont in seiner Pressemitteilung, dass das Ausscheiden von Bernd Eulitz in keinem Zusammenhang mit der Performance und der erfolgreichen Unternehmensentwicklung der Knorr-Bremse AG stehe.

    Bereits am 16. Juli 2020 hatte das Unternehmen mitgeteilt, das zweite Quartal 2020 besser als vom Kapitalmarkt erwartet abschließen zu können. Auch der Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 unterstreiche die positive Geschäftsentwicklung des Unternehmens trotz der Auswirkungen der Covid-19- Pandemie.

    Bis ein neuer Vorstandschef gefunden ist, übernehmen die Vorstandsmitglieder Peter Laier, Frank Markus Weber und Jürgen Wilder die Aufgaben von Bernd Eulitz.

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    Mobileye: Abbiegeunfälle per Nachrüstsystem preiswert verhindern

    News vom 29.07.2019 von Anna Barbara Brüggmann

    Auch dank der Kooperation mit Knorr-Bremse will der israelische FAS-Spezialist Mobileye für eine größere Verbreitung seines Systems sorgen, das günstigen Preis mit hoher Effizienz verknüpfen soll und mit dem sich viele schwere Unfälle vermeiden ließen.

    Der israelische Spezialist für kamerabasierte Fahrerassistenzsysteme Mobileye will auch dank einer Kooperation mit Knorr-Bremse für eine stärkere Verbreitung seiner FAS-Aftermarket-Lösung inklusive Abbiegeassistent sorgen.

    Diverse Studien und Pilotprojekte bei ÖPNV-Unternehmen, Transportunternehmen oder Mietwagenflotten hätten mittlerweile nachgewiesen, dass sich mit dem nachrüstbaren Kamerasystem Mobileye Shield+, das den Fahrer vor beweglichen und "weichen" Hindernissen, wie Fußgängern oder Radfahrern warnt, aber nicht aktiv eingreift, die Unfall- und damit Opferzahlen massiv reduzieren ließen, erklärte der Direktor der Aftermarket-Division der Intel-Tochter Anatoliy Reinhardt bei einem Pressegespräch in München.

    Er verwies auf Angaben des Statistischen Bundesamts, das für 2018 in Deutschland 308.000 Unfälle mit Personenschaden registrierte, 87 Prozent davon in Städten und Ballungsräumen. Das Ziel sei es bei der Entwicklung gewesen, ein kosteneffizientes System darzustellen, das durch die Senkung der Schadensquote und der Reduzierung zeitlicher Ausfälle einen schnellen "Return-on-Investment" im Zeitraum bis maximal zwei Jahren ermögliche.

    Dieses könne über die Fahrerwarnung hinaus auch zur Prävention beitragen, wenn etwa die Daten der in einem Stadtgebiet kursierenden Fahrzeuge erfasst würden. Mit den anonymisierten Daten könne man, wie ein Pilotprojekt in Düsseldorf und in New York zeigte, auch eine Karte der unfallträchtigen Punkte, ein sogenanntes "Hot Spot Mapping" entstehen. Das wiederum erlaube der städtischen Verwaltung, entsprechend vorzusorgen oder dem Disponenten, die Fahrer entsprechend vor den Stellen zu warnen.

    Das System namens Shield+ basiert dabei auf einer Front- sowie einer Seitenkamera und kann im Prinzip an jedem Fahrzeug, ob Nutzfahrzeug oder Pkw, nachgerüstet werden für Gesamtkosten inklusive Einbau von etwa 2.200 Euro. Das auch nur als Frontkamera ohne die Tot-Winkel-Warnung lieferbare System ist nicht abschaltbar, funktioniert bis 65 km/h und ist speziell für Fahrzeuge gedacht, die im urbanen Verkehr unterwegs sind.

    Einen aktiven Eingriff in die Bremse oder Lenkung ist dabei nicht vorgesehen. Viele Fahrer hätten in Befragungen angegeben, dass sie das nicht wünschten. Meist genüge eine Warnung, die in mehreren Stufen von orange, rot und akustisch reicht, um Unfälle zu vermeiden, meint Reinhardt. Neben Abbiegeunfällen, die meist schwer ausfielen, nennt er auch die häufigen Auffahrunfälle bei Stauenden, die bei Lkw-Beteiligung oft verheerende Folgen hätten und die sich mit dem Kamerasystem vermeiden ließen.

    Das System sei mit seinen Funktionen Spurhalteassistent, Abstandsüberwachung und -warnung und vorausschauende Kollisionswarnung, sowie Abbiegeassistent so ausgelegt, dass es den Fahrer zudem zu einem defensiven Fahrstil erziehe. Viele Fahrer, die bisher eher aggresiv unterwegs seien, würden per Warnsignalen darauf aufmerksam gemacht und müssten sich anpassen.

    Zugleich versucht das FAS, aber nicht zu sensibel zu agieren und erst dann zu warnen, wenn wirklich eine gefährliche Situation vorliegt, so Reinhardt. Einschränkungen gibt es allerdings bei schlechten Sichtverhältnissen oder wenn die Linse verschmutzt ist. Hier müssten die Fahrer aufgeklärt werden, um die Kamera auch funktionstüchtig zu halten. 

    Darüber hinaus arbeite man daran, das System auch an die Telematik von Fuhrparkbetreibern anzuschließen, um etwa Fahrstilanalysen vornehmen zu können. Ein mit einem leistungsfähigeren Chip ausgestattetes System Mobileye Connect 8 ist derzeit in der Entwicklung. Es soll neben voller Konnektivität auch eine 3-D-Objekterkennung, Verkehrszeichenerkennung und eine verbesserte Nachtsicht ermöglichen.

    Reinhardt begrüßte ausdrücklich die Initiative des Bundesverkehrsministeriums zum Einbau des Abbiegeassistenten. Mit "Ich hab den Assi" habe sich die Sensibilität in der Branche für das Thema deutlich erhöht, so der Aftermarket-Experte. Das Interesse sei anfangs eher verhalten gewesen, der Kostendruck hoch und das Verständnis generell für die Funktionalität von Fahrerassistenzsystemen niedrig, so Reinhardts Analyse.

    Mit dem zunehmenden Einbau von Assistenz auch in Privat-Pkw nehme die Bekanntheit aber zu. Außerdem verwies Reinhardt auch auf die Förderungsmöglichkeiten über das "De-Minimis"-Programm sowie etwaige Rabattprogramme von Versicherern. Hierzu wolle man noch im Herbst eine größere Kooperation mit einem Versicherungskonzern bekannt geben.

    Auch den jüngsten Test des ADAC mit Lkw-Abbiegeassistenten begrüßte Reinhardt und versprach, nachdem keines der Systeme bisher die EU-Regularien voll erfüllen könne, eine zügige Weiterentwicklung im Hinblick auf die statischen und dynamischen Vorgaben. Im ADAC-Test hatte das Mobileye-System aber die laxeren Vorgaben des Bundesverkehrsministeriums erfüllt und mit einer Fehlerquote von sechs Prozent relativ gut abgeschnitten. Nur das radarbasierte System von Mekra-Lang lag hier noch besser.

    Auch für die nächste Stufe der Fahrerassistenz in Richtung autonomes Fahren setzt der Anbieter auf sein visuell basiertes System, das deutlich weniger an Datenvolumen erzeugt und keine aufwändige Sensortechnik aus Radar-, Lidar und Kamera benötigt. Es soll eine einfache Erfassung des Verkehrsgeschehens ermöglichen und sich teils aus festen Daten bereits bekannter Strecken, die in der Cloud gespeichert sind, bedienen, um diese mit den Echtzeitdaten der Kameraerfassung abgleichen.

    Der Hersteller spricht hier vom "Road Experience Management" (REM). Hierzu gibt es bereits ein Pilotprojekt, bei dem man gemeinsam mit Volkswagen "Robo-Taxis" im Ride-Hailing in Tel Aviv einsetzt. Die mit zwölf Kameras bewehrten Fahrzeuge agieren auf Level 4, der Fahrer muss also nur noch im Notfall eingreifen. Weitere Sensoren sollen allenfalls später zum Einsatz kommen, um die Systeme redundant zu machen, falls die Kameras ausfielen. 

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    Continental und Knorr-Bremse stellen Platooning-Demonstrator fertig

    News vom 16.07.2019 von Daniela Sawary-Kohnen

    Das Technologieunternehmen und der Konzern für Bremssysteme sind mit einem Demonstrator für automatisiertes Kolonnenfahren einen weiteren Schritt zu hochautomatisierten Fahrten mit Lkw gegangen.

    Die beiden Unternehmen Continental und Knorr-Bremse haben laut eigenen Angaben herstellerübergreifend für das automatisierte Kolonnenfahren gemeinsam einen Platooning-Demonstrator in Form einer Kolonne aus drei Lkw unterschiedlicher Hersteller entwickelt und fertig gestellt.

    Ziel sei es zu zeigen, welche Fahrfunktionen für das automatisierte Fahren gemeinsam entwickelt werden könnten. Dazu gehörten das Bilden des Platoons, das gemeinsame Fahren, die Notbremsfunktion, das Verlassen einzelner Fahrzeuge sowie das sichere Entkoppeln der gesamten Kolonne.

    Bei der Entwicklung der fünf zentralen Fahrfunktionen sei laut den Kooperationspartnern besonderes Augenmerk auf den Übergabeprozess der Kontrolle vom Fahrer an das Fahrzeug gelegt worden. Zentrales Element seien eindeutige Handlungsanweisungen, die der Fahrer über die speziell konzipierte Mensch-Maschine-Schnittstelle erhalten würde.

    Sie stelle die Informationen laut Unternehmensangaben übersichtlich grafisch aufbereitet dar. Hierüber könne der Fahrer jederzeit den Status des Systems transparent nachverfolgen. Die Übergabe selbst werde nach Aufforderung per Knopfdruck eingeleitet, sobald das Partnerfahrzeug weniger als 50 Meter entfernt sei.

    Die Fahrzeug-zu-Fahrzeug (V2V-) synchrone Notbremsfunktion sorge zudem für eine erhöhte Verkehrssicherheit, indem die Bremsung bei allen Fahrzeugen gleichzeitig, ohne Verzögerung durch Reaktionszeiten, eingeleitet würde. Dadurch würden die Lkw im gleichen Abstand wie bei der Fahrt zum Stehen kommen.

    Erste Testfahrten und Vorführungen mit Anwendern hätten bereits auf dem Testgelände stattgefunden, so die Mitteilung. Jetzt stehe eine Testplattform für markenunabhängiges Platooning zur Verfügung, auf deren Basis die Technologie weiterentwickelt werden könne.

    Die Erfahrungen aus der Entwicklung des Platooning-Demonstrators dienen den beiden Unternehmen laut eigenen Angaben zur Weiterentwicklung und einem weiteren Anwendungsfall des hochautomatisierten Fahrens – dem sogenannten Highway Pilot und damit dem automatisierten Fahren auf der Autobahn.

    Ein erster Demonstrator solle im Laufe des nächsten Jahres folgen und gemeinsam mit den Herstellern entwickelt werden, so die Mitteilung. Gilles Mabire, Leiter der Geschäftseinheit Commercial Vehicles & Aftermarket bei Continental:

    „Mit dem Platooning-Demonstrator haben wir den ersten Meilenstein unserer gemeinsamen Arbeit erreicht. Im Vordergrund steht nun der Austausch mit den Fahrzeugherstellern, um die Systemlösung entsprechend der Produktstrategien der Kunden weiterzuentwickeln.“

    Dr. Peter Laier, Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG und zuständig für die Division Systeme für Nutzfahrzeuge:

    „Automatisiertes Fahren entwickelt sich evolutionär. Dabei bilden unsere Erfahrungen als führender Lieferant für Fahrerassistenz-Produkte im Nutzfahrzeug eine wichtige Basis. Die stetige Weiterentwicklung der relevanten Technologien und neue Markterkenntnisse verändern die Randbedingungen und Einführungsgeschwindigkeiten von Funktionen des automatisierten Fahrens stetig und damit auch die Entwicklungsschwerpunkte. Flexibilität und das Eingehen auf Kundenbedürfnisse und Umsetzungswege sind für uns der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb suchen wir den engen Austausch mit unseren Kunden. So können wir unsere Produkt- und Funktions-Roadmaps präsentieren, in Fahrzeug-Demonstratoren darstellen und auf die jeweiligen Kunden- und Marktbedürfnisse ausrichten.“

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    Transport Logistic 2019: Knorr-Bremse und Mobil Eye entwickeln Lkw-Abbiegeassistenten

    News vom 04.06.2019 von Anna Barbara Brüggmann

    Der Aftermarket-Spezialist Knorr-Bremse TruckServices und die Intel-Tochter Mobileye schließen eine strategische Partnerschaft und wollen schon ab September europaweit ein nachrüstbares Fahrerassistenzpaket inklusive Tot-Winkel-Warner anbieten.

    Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Abbiegeunfälle mit Lkw haben der Nachmarktspezialist Knorr-Bremse TruckServices und die Intel-Tochter Mobileye im Rahmen einer strategischen Partnerschaft einen nachrüstbaren Abbiegeassistenten mit integrierten Fahrerassistenzsystemen für schwere Nutzfahrzeuge angekündigt.

    Dieser soll ab Herbst 2019 mit integrierten Fahrerassistenzsystemen ProFleet Assist+ als Nachrüstlösung angeboten werden. Beide Unternehmen planen zudem, weitere gemeinsame Produkte für mehr Verkehrssicherheit zur Verfügung zu stellen, heißt es weiter. Das neue System wird auf der Transport Logistic vorgestellt. 

    "Die strategische Partnerschaft kombiniert die bewährte Mobileye-Technologie mit dem spezifischen Knowhow der Knorr-Bremse für sämtliche Anwendungsfälle im Nutzfahrzeugbereich sowie dem umfangreichen Vertriebs- und Servicenetzwerk", erklärte der Komponentenspezialist.

    Die Zusammenarbeit soll es Flotten in Europa ermöglichen, ihre Fahrzeuge mit modernen Kollisionswarnungstechnologien nachzurüsten. Das über Knorr-Bremse TruckServices angebotene Fahrerassistenzsystem soll Funktionen, wie Spurhalteassistent, Abstandsüberwachung und -warnung und vorausschauende Kollisionswarnung sowie einen Abbiegeassistenten bündeln.

    Dieser soll den Fahrer unter anderem beim Rechtsabbiegen auf Verkehrsteilnehmer im toten Winkel aufmerksam machen. Das System arbeitet auf optischer Basis mit Kameras (Vision Sensor) und intelligenter Echtzeit-Datenberechnung, was laut Hersteller deutlich zuverlässigere Ergebnisse liefern soll als Ultraschall- oder Radarlösungen. "Auf diese Weise lassen sich ermüdende Fehlwarnungen vermeiden", glauben die Anbieter.

    Das System sei ausschließlich als Warnsystem ausgelegt und greife nicht aktiv in die Fahrzeugsteuerung ein. Das vereinfache die nachträgliche Integration in die bestehende Infrastruktur des Fahrzeugs erheblich. Das Produkt ist auch ohne Abbiegeassistent erhältlich und besteht dann aus einer nach vorne gerichteten Kamera und Fahrerassistenzfunktionen, wie vorausschauende Kollisionswarnung und Spurhaltewarnung.

    Halle A3, Stand 513

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    Knorr-Bremse reduziert den CO2-Footprint im Nutzfahrzeug

    News vom 19.09.2018 von Redaktion (allg.)

    Neue Scheibenbremsengenerationen, weniger Ausstoß in der Produktion und ein Nachhaltigkeitskonzept mit industriell aufgearbeiteten Produkten – der Systemanbieter zieht die CO2-Bremse.

    Mit Hilfe von Lebenszyklusanalysen verglich Bremssystemhersteller Knorr-Bremse seine beiden neuen Bremsengenerationen SYNACT für schwere Nutzfahrzeuge und NEXTT für Anhänger und Auflieger mit den jeweiligen aktuellen Vorgängerversionen SN7 und ST7. Das Ergebnis: Beide Neuentwicklungen sollen bei Sicherheit, Zuverlässigkeit und Kundennutzen Vorteile bringen und zugleich den CO2-Fußabdruck reduzieren. Allein bei der Betrachtung Produktion-bis-Auslieferung fallen die CO2-Emissionen bei der neuen Bremsgeneration laut Hersteller etwa 10 Prozent geringer aus, hinzu kommen soll noch der Einspareffekt, den die Ausstattungsoption Active Caliper Release-System (ACR) in der Fahrpraxis bringt.

    Das ACR ist ein von Knorr-Bremse patentiertes mechanisches System, das nach der Bremsung die Bremsbeläge von der Bremsscheibe abspreizt und gleichzeitig den Sattel zentriert. Dadurch würde das Restschleifmoment und die damit bei jeder Schwimmsattelbremse verbundene Verlustleistung stark reduziert. Im Praxistest hat laut dem Bremsenexperten der TÜV Süd bestätigt, dass ACR bei einer Zweiachs-Zugmaschine Kraftstoffeinsparungen von bis zu 1% ermöglicht. Betrachtet man einen Fünfachs-Sattelzug im Fernverkehr mit einer angenommenen jährlichen Laufleistung von 100.000 Kilometern, so würde sich eine CO2-Reduktion von rund 1 Tonne pro Jahr ergeben.

    Stefan Bräuherr, bei Knorr-Bremse verantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit, sagt: „Um die Nachhaltigkeit auf Produktebene noch stärker als bisher im gesamten Produktentstehungsprozess zu verankern, haben wir 2017 eine divisionsübergreifende Arbeitsgruppe zum Thema Ecodesign ins Leben gerufen. Ziel ist es, vom Planungsstadium an Überlegungen zur Nachhaltigkeit konsequent in die Produktentwicklung einfließen zu lassen und das unternehmensübergreifend einheitlich. Hier sehen wir eine weitere Chance, Synergien zwischen den beiden Unternehmensdivisionen zu nutzen.“

    Zeitwertgerecht und nachhaltig

    Im Nachmarktgeschäft verfolgt Knorr-Bremse TruckServices einen Lifetime Efficiency Ansatz und bietet industriell aufgearbeitete Produkte als kostengünstige Service-Option für ältere Fahrzeuge an. Dabei sollen gebrauchte Produkte so aufgearbeitet werden, dass sie mit identischer Funktion bei geringerer Lebenserwartung erneut Verwendung finden. In der Division Systeme für Nutzfahrzeuge umfasst das Portfolio aufgearbeiteter Produkte derzeit rund 500 Artikelnummern, die Knorr-Bremse unter der Marke EconX anbietet.

    Verglichen mit einem neu produzierten Bauteil fällt die Gesamtökobilanz laut Anbieter deutlich positiver aus. Trotz des Transportaufwands bei der Rückführung des Altprodukts spare ein aufgearbeitetes gegenüber einem Neuprodukt bis zu drei Viertel des CO2-Ausstoßes. So konnte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2018 durch industrielle Aufarbeitung ca. 930 Tonnen CO2, 220 Tonnen Material und 3.250 MWh Energie einsparen. Die Life Cycle Assessments - Grundlage für diese Berechnung –-wurden von dem unabhängigen Institut DEKRA auditiert und bestätigt, so Knorr-Bremse.

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    Automechanika: Beste Werkstattmarken gekürt

    News vom 12.09.2018 von Redaktion (allg.)

    Der HUSS-VERLAG prämierte die Gewinner der großen Leserwahl „Beste PROFI Werkstatt-Marke 2018“ auf der Automechanika. Vor rund 200 Gästen erhielten Preisträger aus 22 Kategorien ihre Siegerpokale.

    Die Leser des Fachmagazins PROFI Werkstatt haben abgestimmt und die beliebteste Marke gewählt. Die Sieger erhielten ihre Auszeichnung am heutigen Dienstag im Rahmen der Automechanika. Vor rund 200 geladenen Gästen übergaben Repräsentanten von HUSS-VERLAG als Herausgeber der PROFI Werkstatt sowie der Messe Frankfurt als Veranstalter der Automechanika die Siegerpokale im Portalhaus. In der dritten Ausgabe des Marken-Wettbewerbs nach 2014 und 2016 standen 22 Kategorien zur Online-Wahl. Die Rubriken bilden die wichtigsten Produkte und Services für Werkstattprofis ab und reichen von A wie Achsmessanlagen bis W wie Werkzeuge.

    Der HUSS-VERLAG als Organisator, die Automechanika Frankfurt als Förderer und die zur Wahl stehenden Marken setzten bei „Beste PROFI Werkstatt-Marke 2018“ auf die Beschäftigten der deutschen Nutzfahrzeugbranche. Insgesamt haben bei der Wahl zur „Besten PROFI Werkstatt Marke 2018“ 1.634 Teilnehmer ihre Stimmen abgegeben. Pro Kategorie konnte ein Favorit ausgewählt werden. Alle Ergebnisse der Leserwahl veröffentlichte die Redaktion der PROFI Werkstatt in einem Sonderheft, das zeitgleich zur Prämierungsfeier erschien.

    „Mit jedem Produkt oder Dienstleistung müssen Sie sich immer wieder neu am Markt behaupten, Ihre Stärken gegenüber dem Wettbewerb herausarbeiten und Kunden stets aufs Neue überzeugen, dass Ihr Produkt das aktuell Beste auf dem Markt ist“, erklärte Bert Brandenburg, Geschäftsführer HUSS-VERLAG in seiner Ansprache.

    Besonders erfolgreich bei der Umsetzung dieser Strategie scheinen die zahlreichen Unternehmen bzw. Marken zu sein, die bei der Leserwahl zum wiederholten, teils auch zum dritten Mal in Folge am Besten abschnitten. „Hervorzuheben sind mit Bosch und Alltrucks auch zwei Marken, die in diesem Jahr in zwei Kategorien zu ‚Besten PROFI Werkstatt Marken‘ erkoren wurden“, betonte Martin Schachtner, Chefredakteur der Zeitschrift PROFI Werkstatt.

    Die Marken mit dem nach Lesermeinung positivsten Image, der besten Qualität und dem hervorragendsten Service lauten wie folgt:

    • Kategorie Achsvermessung: BOSCH
    • Kategorie Batterien: VARTA
    • Kategorie Bremssysteme: KNORR-BREMSE
    • Kategorie Ersatzteile: SACHS
    • Kategorie Filter: MANN-FILTER
    • Kategorie Hebeanlagen: BLITZROTARY
    • Kategorie Klimaservicegeräte: TEXA
    • Kategorie Lichttechnik und Beleuchtung: HELLA
    • Kategorie Mehrmarken-Fahrzeugdiagnose: ALLTRUCKS
    • Kategorie Nutzfahrzeug-Teilehandel: EUROPART
    • Kategorie Öle und Schmierstoffe: LIQUI MOLY
    • Kategorie Omnibus-, Nutzfahrzeug- und ¬Trailerservice: BPW ORIGINALTEILE
    • Kategorie Reifen: CONTINENTAL
    • Kategorie Reifenmontage: BOSCH
    • Kategorie Reifenservice: EUROMASTER
    • Kategorie Reinigung und Pflege: SONAX
    • Kategorie Vermieter: MERCEDES-BENZ CHARTERWAY
    • Kategorie Waschanlagen: KÄRCHER
    • Kategorie Werkstatt- und Fahrzeugeinrichtung: WÜRTH
    • Kategorie Werkstattkonzepte: ALLTRUCKS
    • Kategorie Werkstattmanagement-Software: WERBAS
    • Kategorie Werkzeuge: KS TOOLS

    (Marin Schachtner)

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    Aftermarket-Geschäft: Knorr-Bremse baut Angebot aus

    News vom 11.09.2018 von Christine Harttmann

    Die Aftermarket-Sparte Knorr-Bremse Truckservices erweitert ihr Portfolio um Starter und Generatoren und geht dazu eine Partnerschaft mit SEG Automotive ein. Das Unternehmen bietet Starter und Generatoren für Nutzfahrzeuge an.

    Die neu ins Portfolio gekommenen Produkte seien zentraler Bestandteil des elektronischen Systems sowie des Antriebsstrangs, teilt Knorr-Bremse mit. Damit seien die Bauteile essenziell für Fahrbetrieb, Sicherheit und Komfort des Fahrzeugs.

    SEG Automotive ist auf kraftstoffsparende Nutzfahrzeugstarter und -generatoren spezialisiert. Die Produkte des Anbieters zeichnen sich aus durch Korrosionsschutz, Staubschutzmaßnahmen und individuell konfigurierbaren Leistungsfeatures.

    Wie Wolfgang Krinner, Mitglied der Geschäftsführung der Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge, erläutert, bekannt gibt, vertreibt das Unternehmen ab Herbst 2019 in der Region EMEA Starter und Generatoren von SEG.

    Hans-Joachim Kuppel, Chief Sales Officer von SEG Automotive, ergänzt: „Mit der Zusammenarbeit baut SEG Automotive seine Aktivitäten im Bereich Nutzfahrzeuge und im Aftermarketgeschäft weiter aus. Die Partnerschaft schafft Synergien.“

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    Knorr-Bremse: Lösungen, die Emissionen reduzieren

    News vom 29.08.2018 von Redaktion (allg.)

    Zulieferteile für emissionsarme und elektrifizierte Nutzfahrzeuge stehen bei Knorr-Bremse im Fokus des Messeauftritts auf der IAA in Hannover.

    Der Hersteller, der seine Lösungen unter das Motto „We target minimal emissions“ stellt, reagiert auf den Trend zu emissionsfreien Antrieben indem er Einzelkomponenten elektrifiziert. Dies sichere eine lückenlose Integration der Teilkomponenten ins Gesamtsystem Fahrzeug, erklärt Dr. Peter Laier, Mitglied des Vorstands von Knorr-Bremse und verantwortlich für die Division Systeme für Nutzfahrzeuge. „Unser Spektrum reicht von hochpräzisen, schnellen elektrischen Stellern und intelligenten Steuerungen bis hin zu leistungsfähigen elektrischen Systemen für die Antriebs- und Bordnetzversorgung. Zudem leisten rein mechanische Lösungen ihren Beitrag zur Verbesserung von Umweltverträglichkeit und Effizienz.“

    Der neue E-Kompressor punktet mit kompakten Maßen. Das Gewicht konnten die Entwickler gegenüber den bei Dieselfahrzeugen üblichen Kolbenkompressoren um 25 Prozent, den Bauraum sogar um 30 Prozent reduzieren. Dazu kommt die deutliche Reduktion der Vibrationen und des Betriebsgeräuschs. Eine intelligente Steuerung soll zudem Batterieenergie sparen.

    Auch die Abgasklappen lassen sich künftig elektrisch ansteuern. Sie kommen von GT Emissions Systems, einem Unternehmen der Knorr-Bremse Gruppe. Die Steuerung des Motorluft- und Temperaturmanagement lässt sich damit präzisieren. Im Gegensatz zu den mechanischen Pendants lasse sich die Luftströmung damit stufenlos justieren, erläutert Knorr-Bremse das Prinzip. Die Hersteller von Dieselmotoren könnten damit daher aktuelle und zukünftige Abgasnormen wie Euro VI oder Tier 4 erfüllen.

    Fahren und gleichzeitig die Akkus aufladen – das ist das Prinzip des In Motion Charging (IMC). Das Ladekonzept basiert darauf, dass das Fahrzeug per Oberleitung während des Fahrens die Akkus auflädt. Auf oberleitungsfreien Strecken kann es dann per Batterie betrieben werden. Kiepe Electric stellt dazu auf der IAA das IMC500-Konzept vor. Es ermöglicht Batteriebussen, während der Fahrt bis zu 500 kW Leistung aufzunehmen. Dadurch lassen sich während der Fahrt unter der Oberleitung alle Teilsysteme gleichzeitig zu versorgen: die zwei 160 kW Motoren (= 320 kW), die Heizungs-/Klimaanlage und die Batterie, die mit 200 bis 300 kW geladen werden kann.

    Dabei gilt: Je höher die Ladeleistung ist, desto weniger Zeit benötigt das Fahrzeug unter der Oberleitung und desto weniger Oberleitung muss installiert werden, um die Batterien regelmäßig voll zu laden. Beim IMC500-Konzept reiche daher ein Anteil an Oberleitungsstrecke von rund 20 Prozent, heißt es.

    Zu den noch immer rein mechanisch arbeitenden Teilen, deren Konstruktion Knorr-Bremse überarbeitet hat, gehört die Kupplung Concentric Clutch Actuator plus (CCAplus). Die neue, rein mechanische Konstruktion soll Todvolumen vermeiden, das einen Kupplung neben dem eigentlichen Kupplungsweg als sogenannter Verschleißweg zurücklegen muss. Daher wird bei jedem Kupplungsvorgang ein größerer Raum belüftet, um den nötigen Druck aufzubauen, als für die eigentliche Betätigung gebraucht wird. Im Schnitt beträgt das Todvolumen zu Beginn der Lebensdauer einer Kupplung rund 450 Kubikzentimeter, der Kupplungshub nur etwa 360 Kubikzentimeter. Beim neuen CCAplus fällt das Todvolumen deutlich geringer aus. Das trägt zur besseren Regelbarkeit des Kupplungsvorgangs bei, der dadurch schneller abläuft. Durch die rein mechanische Nachstellung bleibt das Regelverhalten konstant über die gesamte Lebensdauer und muss nicht nachjustiert werden. CCAplus sorgt für einen geringeren Verbrauch an Druckluft, was sich in einem niedrigeren Kraftstoffverbrauch bemerkbar macht.

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    Knorr-Bremse: Beiträge für sicheren Transport

    News vom 06.08.2018 von Redaktion (allg.)

    Knorr-Bremse positioniert sich als Systemlieferant für künftige autonome Gespanne. In Hannover zeigten die Münchner in den letzten Jahren stets eigene Ansätze und Lösungen. Dieses Jahr gibt es Einblicke ins digitale Sicherheitsnetz von Assistenzsystemen.

    Knorr-Bremse will sich auf der kommenden IAA Nutzfahrzeuge (20. bis 27. September) den Megatrends der Branche widmen. Neben den Themen Verkehrssicherheit, Konnektivität und Elektromobilität bzw. Emissionsreduzierung fokussieren sich die Münchener auf das Autonome Fahren und schreiben damit die eigenen Messeauftritte der vergangenen Branchenshows in Hannover fort: 2014 zeigte der Fahrwerkspezialist eigene Beiträge bei der Datenfusion im Bereich Notbremsassistenten. Vor zwei Jahren präsentierte der Zulieferer ein autonom agierendes Yard-Maneuvering-Fahrzeug. Für kommenden September verspricht Knorr-Bremse einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren (HAD).

    Einer Pressemitteilung zufolge erhalten Standbesucher (Halle 17, Stand A30 bzw. Außenbereich D103 - D 107) Einblicke in so genannte HAD-Redundanzkonzepte. Darunter versteht man digitale Sicherheitsnetze, die dafür sorgen, dass kritische Komponenten und Systeme auch nach einem Ausfall verfügbar sind bzw. an anderer Stelle ausgeglichen werden. Das Unternehmen nennt ein Beispiel: Mit modernen Bremssystemen lasse sich durch radindividuelle Regelung sogar die elektrische Überlagerungslenkung im Redundanzfall zuverlässig ersetzen, hieß es.

    In Puncto Konnektivität zeig das Knorr-Bremse-Standpersonal den Flottenkunden die Telematiklösung "ProFleet Connect". Beim Thema alternative Antriebe unterstützt das Unternehmen Fahrzeughersteller mit elektrisch angesteuerten Komponenten (Aktuatoren für das Motormanagement/ Schraubenkompressor) und präsentiert eine "In-Charging-Lösung" für Elektrofahrzeuge.

    Außerdem hat der Technologiekonzern mit der Zweistempelbremse "Synact" und der Einstempelbremse "Nextt" zwei Scheibenbremsen der neusten Generation im Messegepäck. Auch die neue Generation der Bremssteuerung mit Namen "Global Scalable Brake Control" (GSBC) wird zu sehen sein. Das System sei auch als "Integrationsplattform für viele Funktionen des automatisierten Fahrens" konzipiert, so das Unternehmen.

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    Jahresbilanz: Knorr-Bremse meldet Umsatzsteigerungen

    News vom 07.02.2018 von Christine Harttmann

    Im Geschäftsjahr 2017 erzielte Knorr-Bremse einen Konzernumsatz von 6,24 Milliarden Euro. Die Nutzfahrzeugdivision hatte daran einen Anteil von 2,93 Milliarden Euro.

    Die Nutzfahrzeugsparte des Herstellers von Bremssystemen hatte im Jahr 2016 mit 2,52 Milliarden Euro noch gut sieben Prozent weniger erwirtschaftet.

    Zu dem Erfolg des abgelaufenen Geschäftsjahrs trugen einer Mitteilung zufolge alle Regionen bei. Von großer Bedeutung sei die Entscheidung der Dongfeng Motor Group in China gewesen, in der Entwicklung der Getriebesteuerung für die neue Fahrzeuggeneration im Schwerlastverkehr auf die Partnerschaft mit Knorr-Bremse zu setzen. In dem Joint Venture Knorr-Bremse Group mit der Dongfeng Motor Group optimiert Knorr-Bremse die Getriebesteuerung für die spezifischen Anforderungen des chinesischen beziehungsweise asiatischen Markts.

    „Das vergangene Geschäftsjahr war für uns in besonderer Weise dynamisch und ambitioniert. Umso mehr freuen wir uns über das starke Wachstum und den Rekordumsatz. Dies ist ein klarer Beleg, dass die vorgenommenen Weichenstellungen für nachhaltiges und profitables Wachstum greifen“, kommentierte Klaus Deller, Vorsitzender des Vorstands der Knorr-Bremse AG die Jahresbilanz. „Darüber hinaus haben wir in allen Regionen wichtige Markterfolge verbucht, zum Beispiel im Güterschienenverkehr in Indien oder im klassischen Bremsenbereich sowie im Bereich der Getriebesteuerung für Nutzfahrzeuge in China und Japan“.

    Im Jahr 2017 hatte der Hersteller von Bremssystemen seinen Umsatz immerhin um 13,7 Prozent gesteigert gegenüber 2016 und bezeichnete 6,24 Milliarden Euro als „Rekordumsatz“. Für das 2018 erwartet der Vorstand noch weiteres Umsatzwachstum auf 6,4 bis 6,6 Milliarden Euro. Die Konzernleitung bezeichnete außerdem Elektrifizierung, Connectivity und Digitalisierung sowie Automatisiertes Fahren als die Themen der Branche.

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    Entscheidung: Knorr-Bremse stoppt Verlagerung

    News vom 08.12.2017 von Anna Maria Schmid

    Hasse & Wrede bleibt in Berlin, 109 Arbeitsplätze bei der Knorr-Bremse-Tochter bleiben erhalten. Im Februar hatte der Konzern ursprünglich angekündigt, einen Teil seiner Produktion nach Tschechien zu verlagern.

    Wie Knorr-Bremse mitteilt, wird die Produktion von Drehschwingungsdämpfern für Nutzfahrzeug- und Stationärmotoren nicht ins tschechische Liberec verlagert. Man habe sich mit dem Betriebsrat auf eine gemeinsame Lösung verständigen können, so Klaus Deller, Vorstandsvorsitzener der Knorr-Bremse AG. „Die geschieht nicht zuletzt als Beitrag für unseren Gründungsstandort Berlin, der sich momentan in einem schwierigen beschäftigungspolitischen Umfeld bewegt.“ Im Februar dieses Jahres war die Verlagerung der Produktion von Berlin in das tschechische Liberec sowie an Standorte in Nordamerika und Asien angekündigt worden. Spezifische Produktionsumfänge für Kunden in Japan und Nordamerika werden wir ursprünglich vorgesehen an Knorr-Bremse Standorte in der Nähe dieser Kunden umziehen. Auf die Stammbelegschaft von Hasse&Wrede habe das jedoch keine Auswirkungen.

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    Truck Racing: Hahn Racing lenkt künftig mit Knorr-Bremse

    News vom 15.05.2017 von Christine Harttmann

    In der kommenden Saison stattet Knorr-Bremse das Truck Racing-Team Hahn Racing mit Bremse und Lenkung aus. Gestartet wird am kommenden Wochenende in Spielberg, Österreich.

    Das Team Hahn Racing wird in der FIA European Truck Racing Championship-Saison 2017 mit Bremse und Lenkung von Knorr-Bremse an den Start gehen. Der Technikpartner und Hauptsponsor setzt damit die langjährige Zusammenarbeit mit dem Rennstall fort und stellt durch den Zukauf des Lenksystemspezialisten Tedrive Steering – nun bekannt unter Knorr-Bremse SteeringSystems - auch die Lenkung des neuen Racetrucks.

    „Neben dem Motor sind robuste Komponenten, die über eine komplette Rennsaison hinweg den Extrembedingungen auf der Rennstrecke standhalten, für unseren Erfolg maßgeblich. Gerade die sicherheitsrelevanten Systeme wie Bremse und Lenkung müssen höchste Zuverlässigkeit und Robustheit zeigen“, erklärte der Truck-Race-Europameister Jochen Hahn. Für den neuen Truck hat der deutsche Bremsenspezialist die pneumatische Bremsanlage von der Luftbeschaffung bis zum Bremssattel entwickelt und umgerüstet. Die neue Lenkung soll zudem ein direkteres Steuern ermöglichen. Durch eine besondere Spindelsteigung benötige der Fahrer weniger Lenkumdrehungen für vergleichbare Radwinkel.

    Getestet wurden die Bauteile auf dem Iveco-Firmengelände in Ulm. Am kommenden Wochenende startet dann die neue Racing-Saison im österreichischen Spielberg. In Deutschland ist die European Truck Racing am ersten Juli-Wochenende zu Gast. Dann steigt auf dem Nürburgring der Truck Grand-Prix. (mb)

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    20 Sieger der Leserwahl Beste PROFI Werkstatt-Marke 2016 ausgezeichnet

    News vom 19.09.2016 von Redaktion (allg.)

    Auf der Messe Automechanika in Frankfurt sind die Awards an die 20 Gewinner der großen Leserwahl unserer Schwesterzeitschrift PROFI Werkstatt überreicht worden.

    Bei der Leserwahl 2016 haben zwei Marken gleich in zwei Kategorien abgeräumt. Den somit 18 Siegermarken sind am 15. September im Rahmen der Messe Automechanika in einer würdigen Zeremonie ihre Awards übergeben worden. Das moderne Portalhaus war Schauplatz der Preisverleihung, auf der Verantwortliche aus dem Münchner HUSS-VERLAG (Herausgeber der PROFI Werkstatt - Zeitschrift für den Nutzfahrzeug-Aftermarkt) sowie der Messe Frankfurt, die die Messe Automechanika international veranstaltet, die Awards übergeben haben. Alle Ergebnisse der Leserwahl werden in einem Sonderheft der PROFIWerkstatt veröffentlicht, das am 16. September erscheint.

    Michael Johannes, Geschäftsbereichsleiter Mobility & Logistics bei der Messe Frankfurt , sagte in seinen Begrüßungsworten auf der Veranstaltung: „Ich freue mich, dass wir in Kooperation mit der Zeitschrift PROFI Werkstatt zum zweiten Mal starke Marken im Nutzfahrzeug-Aftersales-Bereich auszeichnen dürfen. Die Automechanika bietet den passenden Rahmen dafür, denn in ihr steckt jede Menge Truck Competence. Rund 1.000 Aussteller zeigen auf der Automechanika Frankfurt 2016 Lösungen aus dem Nutzfahrzeugbereich.“

    Im Vergleich zur ersten Leserwahl vor zwei Jahren hat es ein paar kleine Änderungen im Prozedere gegeben. So wurde die Zahl der Kategorien von 19 auf 20 aufgestockt. Dazu wurde die ehemalige Kategorie „Software und Fahrzeugdiagnose“ aufgeteilt in „Mehrmarken-Fahrzeugdiagnose“ und „Werkstattmanagement-Software“.

    Die Leserwahl Beste PROFI Werkstatt-Marke 2016 ist vom 18. Dezember 2015 bis 31. Mai 2016 in Kooperation mit der Messe Automechanika durchgeführt worden. Zur Wahl standen rund 200 Nutzfahrzeug-Marken aus den Bereichen Werkstattausrüstung, Aftermarkt, Teilehandel und Vermietung. Abgestimmt haben 1.324 Teilnehmer. Die Stimmen konnten sowohl online als auch per schriftlichem Stimmzettel abgegeben werden, Mehrfachnennungen in den Kategorien waren erlaubt.

    Hier die 18 Siegermarken in 20 Kategorien der Besten PROFI Werkstatt-Marke 2016:

    Kategorie Gewinner

    • Achsvermessung BOSCH
    • Batterien VARTA
    • Bremssysteme KNORR-BREMSE
    • Ersatzteile SACHS
    • Filter MANN-FILTER
    • Hebeanlagen MAHA
    • Klimaservicegeräte WAECO
    • Lichttechnik und Beleuchtung HELLA
    • Mehrmarken-Fahrzeugdiagnose BOSCH
    • Nutzfahrzeug-Teilehandel EUROPART
    • Öle und Schmierstoffe LIQUI MOLY
    • Omnibus-, Nutzfahrzeug-und Trailerservice BPW
    • Reifenservice EUROMASTER
    • Reinigung und Pflege EUROPART
    • Werkstattmanagement-Software WERBAS
    • Vermieter Mercedes-Benz CharterWay
    • Waschanlagen KÄRCHER
    • Werkstatt- und Fahrzeugausrüstung WÜRTH ORSYmobil
    • Werkstattkonzepte ALLTRUCKS
    • Werkzeuge KS TOOLS

    (tpi)

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    Knorr-Bremse: Lkw fährt autonom zur Rampe

    News vom 07.09.2016 von Redaktion (allg.)

    Der Hersteller von Systemkomponenten für Nutzfahrzeuge Knorr-Bremse zeigt auf der IAA Nutzfahrzeuge (22. - 29. September, Hannover) einen vollautomatisiert fahrenden Lkw, der sich abseits öffentlicher Straßen bewegen kann.

    Ein Sattelzug, der selbstständig zu seiner Verladerampe zum Be- und Entladen fährt, steht im Mittelpunkt des Messeauftritts des Münchner Herstellers von Nutzfahrzeug-Fahrwerken Knorr-Bremse. Mit Hilfe von Umfelderkennung, der Nutzung verschiedener Sensordaten und der intelligenten Vernetzung von Brems-, Antriebs- und Lenkungssteuerung stoppt der Lkw selbsttätig bei Gefahr und rangiert zielgenau zur Laderampe und wieder zurück. Derweil wird der Fahrer über eine Smartphone-App über den Fortgang der Be- und Entladung informiert. Er muss laut Hersteller erst wieder das Steuer übernehmen, wenn der Lkw das Betriebsgelände verlassen soll. „Autonomes Yard Maneuvering“ nennt Knorr-Bremse diese Funktion.

    Ein weiterer Höhepunkt aus dem Bereich der Fahrerassistenzsysteme ist der neue Abbiegeassistent. Dank einer Kombination aus Kamera- und Radarüberwachung des Seitenraums erkennt dieser Abbiegeassistent andere Verkehrsteilnehmer und warnt den Fahrer im Falle einer potenziellen Kollisionsgefahr - insbesondere bei rechts abbiegenden Lkw.

    Fahrerassistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen erfordern ein intelligentes Zusammenspiel aller Fahrzeugsysteme. Hier spielt die Bremssteuerung eine wichtige Rolle. Mit der neu entwickelten „Global Scalable Brake Control“ bringt Knorr-Bremse eine integrierte und individuell skalierbare Bremssteuerung auf den Markt, die der Bremsenspezialist als eine Basis für die kommenden Stufen der Fahrerassistenz und des automatisierten Fahrens sieht. Die Integration von Beschleunigungs- und Drehratensensoren eröffne dabei zudem die Möglichkeit zum Einbau am Fahrzeugrahmen, was zu Kosteneinsparungen führen soll.

    Außerdem haben die Ingenieure von Knorr-Bremse eine neue Scheibenbremsen-Generation entwickelt, die zur IAA 2016 ihren offiziellen Namen erhält: „Synact“. Dank neuem Topologie-optimiertem Design von Bremssattel und -träger, neuartigem Aufbau der inneren Mechanik sowie verbessertem Materialmix ist die Synact-Scheibenbremse leichter geworden: Im Vergleich zur aktuellen Serienbremse „SN7“ konnte laut Knorr-Bremse das verfügbare Bremsmoment um elf Prozent gesteigert und gleichzeitig das Gewicht um rund zehn Prozent gesenkt werden. Hinzu kommen weitere Kostenvorteile dank eines neuen Nachstellmechanismus, der über ein enges Toleranzband ein definiertes Lüftspiel sicherstellt, was Belagverschleiß und Restschleifmoment zu minimieren soll.

    (tpi)

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    Knorr-Bremse: Angebot zur Haldex-Übernahme

    News vom 05.09.2016 von Christine Harttmann

    Knorr-Bremse hat ein Barangebot zur Übernahme von Haldex bekannt gegeben.

    Das Barangebot beläuft sich auf 110 Schwedische Kronen je Haldex-Aktie. Haldex ist auf Bremssysteme und Module für Luftfederungen für das Trailer-Segment spezialisiert. Damit ergänze das Unternehmen ideal das Produktportfolio von Knorr-Bremse. Neben Brems-, Lenk- und Antriebsstrangsysteme gehörten dazu auch Fahrerassistenzsysteme sowie Lösungen für automatisierte Fahrfunktionen und Telematik. Dies eröffne beiden Unternehmen attraktive Wachstumschancen.

    Knorr-Bremse will gemäß eigenen Angaben durch die Verbindung der beiden Unternehmen einen führenden Systemanbieter mit klarem Fokus auf dem Nutzfahrzeuggeschäft schaffen.

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    Knorr-Bremse: Neues Entwicklungszentrum eingeweiht

    News vom 24.06.2016 von Christine Harttmann

    In dem Neubau liegen die Büros der Entwickler gleich neben den Prüfständen für die Technik. Das soll Innovationszeiten verkürzen. Die Innovationen will Knorr-Bremse von München aus in die Welt tragen.

    Am gestrigen Donnerstag, 23. Juni 2016, hat die Knorr-Bremse AG im Beisein von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer ihr neues Entwicklungszentrum in München offiziell eröffnet. Beim Festakt dabei waren außerdem der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter sowie zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft.

    In dem Neubau finden sich auf einer Fläche von knapp 17.000 Quadratmetern auf fünf Etagen insgesamt 100 hochmoderne Prüfstände und Testeinrichtungen für die technische Erprobung und Qualitätssicherung. Er bietet Arbeitsplätze für 350 Ingenieure und Techniker. „Das Entwicklungszentrum ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte von Knorr-Bremse“, erklärte Klaus Deller, Vorsitzender des Vorstands der Knorr-Bremse AG. Insgesamt 90 Millionen Euro hat Knorr-Bremse in das Entwicklungszentrum investiert.

    „Für ein rohstoffarmes Land wie Bayern sind Forschung und Innovation der Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand auch für künftige Generationen“, sagte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. Bayern benötige mehr solcher Ankerinvestitionen von großen Unternehmen.

    Heinz Hermann Thiele, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats und Eigentümer des Unternehmens, will von München aus die Innovationen in die Welt tragen. Das neue Entwicklungszentrum lege die Basis für die nachhaltige und globale Innovationen von Knorr-Bremse. „Wir haben seit 2010 mehr als 1,5 Milliarden Euro für die Entwicklung neuer Produkte und Systeme aufgewendet. Zur Zukunftssicherung investierte der Konzern in diesem Zeitraum außerdem über 1,3 Milliarden Euro in den Auf- und Ausbau von Entwicklungs- und Fertigungsstandorten weltweit. Das zahlt sich für Knorr-Bremse in Technologieführerschaft mit deutlichem Abstand zum Wettbewerb aus.“

    Weltweit arbeiten rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Entwicklung für Knorr-Bremse. Im Münchener Entwicklungszentrum sind bis zu 350 Experten aus Ingenieurswesen, Versuchstechnik, Werkstofflehre in den Werkstätten und Laboren tätig. Damit die technischen Neuerungen möglichst schnell auf der Straße oder der Schiene landen, gibt es überall im Entwicklungszentrum moderne Prüfstände und Testeinrichtungen. Knorr Bremse will damit die Zeitspanne bis zur Markteinführung neuer Generationen von Bremssystemen senken.

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    Knorr-Bremse: Know-how zugekauft

    News vom 21.06.2016 von Christine Harttmann

    Durch den Zukauf der britischen GT-Group erwirbt Knorr-Bremse zusätzliches Know-how im Bereich der Schadstoffreduzierung im Antriebsstrang und stärkt seine Position in Europa und Nordamerika.

    Über den Kaufpreis ist Stillschweigen vereinbart. Der Erwerb steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung.

    Die im englischen Peterlee ansässige GT Group ist auf Drossel- und Abgasklappensysteme spezialisiert. Sie produziert vorwiegend Abgasrückführungsventile und Abgasbremsklappen für Dieselmotoren im Nutzfahrzeugbereich. In beiden Produktsegmenten zählt sich das Unternehmen mit zu den Marktführern.

    Dr. Peter Laier, Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG und zuständig für die Division Nutzfahrzeuge, freut sich über den Know-how-Zugewinn. Die mechatronischen Abgasbremsklappen von GT ergänzten hervorragend das Produktportfolio von Knorr-Bremse in Asien. „Daher planen wir im Entwicklungsbereich eine enge Zusammenarbeit vor allem zwischen GT Emissions Systems und unseren Tochtergesellschaften in Japan und China.“ Gemeinsam wolle man die Marktposition in Europa und Nordamerika weiter ausbauen, ergänzt Laier.

    Und Geoff Turnbull, der bisherige Eigentümer und Chairman der GT Group, kommentiert: „Als internationaler Technologieführer ist Knorr-Bremse der ideale Partner für unsere umfangreiche technische Expertise und die von uns entwickelten Technologien.“

    Die GT Group bietet Motortechnik und unterstützt ihre Kunden dabei, zukünftige Motorengenerationen zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei auf der Einhaltung von Emissionsvorschriften. Eine Abgasbremsklappe ist ein stromabwärts von der Abgasturbine angeordnetes Drosselventil. Damit lässt sich eine gesetzlich vorgeschriebene Dauerbremseinrichtung in einem Nutzfahrzeug umsetzen. Indem der Luftmassenstrom im Schubbetrieb gedrosselt wird, steigen die Ladungswechselverluste und infolgedessen auch die Motorbremsleistung. Damit mindert die Abgasbremsklappe die Belastung der konventionellen Radbremsen. Das Abgasrückführungsventil (auch: AGR-Ventil) regelt die rückgeführte Abgasmenge im Dieselmotor. Es ist Teil des AGR-Systems, das der Frischluft einen gekühlten Teilstrom des Abgases beimischt, um die motorische Stickoxidemission zu reduzieren.

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    Bremssysteme: Knorr-Bremse stärkt seine Kompetenz

    News vom 09.02.2016 von Christine Harttmann

    Der Knorr-Bremse Konzern hat die Schienenverkehrsparte von TMD Friction übernommen. Das Unternehmen ist auf Bremsbeläge spezialisiert und stellt Reibmaterialien für Pkw-, Nutz- und Schienenfahrzeuge her.

    Knorr-Bremse wolle damit seine Systemkompetenz stärken und sein Know-how im Bereich Reibmaterialien ausbauen, erklärt Klaus Deller, Vorsitzender des Vorstands der Knorr-Bremse AG: „Durch die integrierte Entwicklung von Bremssystemen und -belägen können die Bremswirkung weiter erhöht, Geräusche vermindert und Lebenszykluskosten gesenkt werden. Davon profitieren unsere Kunden und die Umwelt.“

    Die Akquisition resultiert aus den Wachstumsbestrebungen, die Knorr-Bremse seit einiger Zeit verfolgt. In diesem Zusammenhang übernahm Knorr-Bremse bereits 2008 Anchor Brake Shoes, einen nordamerikanischen Hersteller von Bremsklötzen für Lokomotiven und Güterwagen. 2010 erweiterte der Technologiekonzern dann mit dem Joint Venture ICER Rail sein Angebot um organische Bremsbeläge und Bremsklötze gemäß dem europäischen UIC-Standard.

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    Knorr-Bremse: Umsatzsprünge und Wachstum in allen Bereichen

    News vom 21.04.2015 von Christine Harttmann

    Der Nutzfahrzeug-Zulieferer Knorr-Bremse meldet für das Geschäftsjahr 2014 eine Umsatzsteigerung von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt summiert sich damit der Gesamtwert der erbrachten Leistungen auf 5,2 Milliarden Euro.

    In Europa stieg der konsolidierte Umsatz um neun Prozent auf 2.5 Milliarden Euro. Der Konzern erwirtschaftete damit 47,1 Prozent seines gesamten Umsatzes in Europa. Im Vorjahr waren es noch 52,3 Prozent. Amerika trug 1.2 Milliarden Euro zu 22,4 zum Gesamtergebnis mit bei. Im asiatisch-pazifischen Raum steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 54 Prozent auf 1.6 Milliarden Euro oder 30,5 Prozent des Konzernumsatzes.

    Eine positive Entwicklung verbuchte auch der Nutzfahrzeugbereich, der sich um etwa 0,2 Milliarden Euro auf 2,2 Milliarden Euro erhöhte. Der Bereich Systeme für Schienenfahrzeuge steigerte sich um etwas mehr als 0,7 Milliarden Euro auf knapp drei Milliarden Euro.

    Erfreulich positiv habe sich die Auftragssituation im Nutzfahrzeugbereich entwickelt, heißt es im Unternehmensbericht. Wie in der Vergangenheit seien auch im Berichtsjahr die Produktsegmente Scheibenbremse und elektronische Bremssysteme die wichtigsten Umsatzträger bei den Nutzfahrzeugen in Europa gewesen. Mit einer Reihe von Herstellern habe man langfristige Vereinbarungen treffen können. Einen Langzeitvertrag bis 2019 schloss der Bremsen-Hersteller mit einem namhaften europäischen Nutzfahrzeughersteller. Er beinhaltet das komplette Produktportfolio. Mit einem weiteren europäischen Nutzfahrzeughersteller vereinbarten die Münchner einen Langzeitvertrag über die Lieferung von Bremssteuerungen.

    Mit beiden Herstellern wurden darüber hinaus Vereinbarungen zu einer strategischen Partnerschaft getroffen, die beispielsweise die zukünftige Zusammenarbeit bei der Neu- und Weiterentwicklung der Systeme sicherstellt.

    Im Anhängersegment verzeichnete Knorr-Bremse 2014 ebenfalls wichtige Erfolge. Mit Schmitz Cargobull wurden zwei Verträge über Brems- und Chassis-Steuerungen sowie Radbremsen abgeschlossen. Die Verträge laufen bis Ende 2017. Des Weiteren sind die Markteinführung der neuen Generation der Scheibenbremse für das Anhängersegment, der sogenannten "ST7", sowie der Produktionsstart des "iTAP", einer Fernbedienung per Smartphone oder Tablet für Anhängerfunktionen, erfolgt.

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    Rekordjahr: Knorr-Bremse legt deutlich zu

    News vom 24.03.2015 von Christine Harttmann

    Knorr-Bremse hat den Umsatz 2014 um rekordverdächtige 21 Prozent gesteigert und rechnet im laufenden Jahr mit etwas weniger Wachstum.

    Der Bremsen-Spezialist erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 5,20 Milliarden Euro. Alle Regionen und Unternehmensbereiche trugen zu dem Wachstum mit bei.

    Am schwächsten schnitt der Nutzfahrzeugbereich einen Umsatz von 2,23 Milliarden Euro ab, der damit aber immer noch um rund acht Prozent zulegte. Der Umsatz im Bereich der Schienenfahrzeuge schnellte um 33 Prozent auf 2,98 Milliarden Euro nach oben.

    „Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer langfristig angelegten strategischen Ausrichtung des Unternehmens“, ließ Klaus Deller, Vorstandsvorsitzender der Knorr-Bremse AG, verlauten. Der Erfolg sei den Investitionen der letzten beiden Jahrzehnte zu verdanken. Das Unternehmen habe damit seine regionale Präsenz ausgebaut und die Systemkompetenz gestärkt.

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    Bilanz: Knorr-Bremse legt deutlich zu

    News vom 12.01.2015 von Redaktion (allg.)

    Der Nutzfahrzeugbereich des Herstellers von Bremsen und Fahrwerkskomponenten hat im Jahr 2014 einen weltweiten Umsatz von 2,23 Milliarden Euro eingefahren. Das entspricht einem Plus von 7,7 Prozent.

    Noch positiver fiel die Bilanz im Bereich Schienenfahrzeuge aus. Hier legte der Münchner Konzern um 32 Prozent zu (2,98 Milliarden Euro). Insgesmt betrug der Umsatz von Knorr-Bremse demnach im Geschäftsjahr 2014 rund 5,2 Milliarden Euro. Auch die kurzfristigen Aussichten sind mehr als rosig. So vermeldete Knorr-Bremse einen Auftragseingang auf Rekordniveau von 5,5 Milliarden Euro. Für das Jahr 2015, in dem das Unternehmen sein 110-jähriges Jubiläum feiern wird, erwartet der Bremsenspezialist somit ebenfalls eine positive Geschäftsentwicklung.

    (tpi)

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    Auszeichnung: PROFI Werkstatt kürt beste Marke

    News vom 19.09.2014 von Redaktion (allg.)

    Die Zeitschrift PROFI Werkstatt hat in Kooperation mit der Automechanika Frankfurt ihre Leser nach den besten Marken im Bereich Nutzfahrzeug-Aftermarket und Werkstattausrüstung befragt. Die Gewinner wurden jetzt prämiert.

    Aus über 200 Marken haben die Leser der PROFI Werkstatt, die Zeitschrift für den Nutzfahrzeug-Aftermarket, ihre Gewinner in 19 verschiedenen Kategorien bestimmt. Die Erstplatzierten der Leserwahl „Beste PROFI Werkstatt-Marke“ sind auf der Messe Automechanika in Frankfurt am Main am 18. September 2014 während einer feierlichen Prämierungsfeier, an der rund 100 Gäste teilgenommen haben, mit einem Pokal geehrt worden. Der Münchner HUSS-VERLAG, in dem unter anderem das Magazin PROFI Werkstatt und die Zeitung Transport erscheinen, und die Messe Frankfurt, die die Messe Automechanika weltweit veranstaltet, haben gemeinsam die Sieger dieser neuen und einmaligen Markenwahl gekürt.

    „Unsere Leser haben sowohl per Postkarte als auch im Internet abstimmen können, für welche Marke ihr Herz schlägt. Wir haben uns sehr über die rege Teilnahme unserer Leser gefreut. Die Beteiligung hat unsere Erwartungen angesichts einer ersten Leserwahl deutlich übertroffen“, erklärte PROFI Werkstatt-Chefredakteur Thomas Pietsch. „Rund um den Lkw, seine Technik und seinen Service tummeln sich zahlreiche renommierte Zulieferer und Dienstleister. Welche Marken in der Gunst der Fuhrpark- und Werkstattleiter sowie der Speditionen am höchsten stehen, das sollte mittels dieser Leser- und Expertenwahl herausgefunden werden“, ergänzte Verlagsleiter Bert Brandenburg. Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH, zeigte sich sehr zufrieden damit, dass dieser neue Preis im Rahmen der Automechanika Frankfurt verliehen wurde, stellt diese doch eine schöne Ergänzung im Messe-Rahmenprogramm dar. „Die Besten der Besten gehören hier hin, auf eine Automechanika Frankfurt, die in diesen Tagen eine Rekordbeteiligung von 4.631 Ausstellern aus 71 Ländern verzeichnet“, betonte Braun. „Und eine Leserwahl, wie die zur Besten PROFI Werkstatt-Marke, haben wir bislang noch nicht im Portfolio unserer Preisverleihungen. Außerdem wird es höchste Zeit, dass wir bei dem Thema Truck Competence noch mehr Farbe bekennen und herausragende Produkte und Services im Bereich Nutzfahrzeuge auszeichnen.“

    Hochkarätige Repräsentanten der Siegerunternehmen haben die Preise dankend aus den Händen von Olaf Mußhoff, Direktor der Automechanika Frankfurt, und Michael Johannes, Brand Manager Automechanika, entgegengenommen und sich über die jeweilige Bedeutung ihrer Markenpräsenz im Nfz-Aftermarket gefreut. Präsentiert wurden die Preisträger von Thomas Pietsch, Bert Brandenburg und Dr. Petra Seebauer, ebenfalls Verlagsleiterin im HUSS-VERLAG. Durch die Veranstaltung geführt hat Lina van de Mars, TV-Moderatorin und Rennfahrerin. Christoph Huss, Herausgeber der Zeitschrift PROFI Werkstatt, versäumte es in seiner Rede nicht, darauf zu verweisen, dass die PROFI Werkstatt unter der Leitung des neuen Chefredakteurs Thomas Pietsch ab 2015 sechs Mal pro Jahr erscheinen wird. „Damit wollen wir unsere Marke PROFI Werkstatt noch präsenter am Markt platzieren und weiter erfolgreich ausbauen. Und deshalb erwartet die Leser in diesem Jahr auch erstmals ein eigenständiges Sonderheft, in dem ausführlich über die Preisverleihung auf der Automechanika und die Preisträger unserer Leserwahl berichtet wird“, so Huss.

    Das Sonderheft mit allen Ergebnissen, Auswertungen und Fakten zur Wahl und zu den Siegern der Leserwahl erscheint am 24. Oktober.

    Die Sieger in den 19 Kategorien der Leserwahl Beste PROFI Werkstatt-Marke 2014 sind:

    1. Achsvermessung: BOSCH (21,03 %)

    2. Batterien und Ladesysteme: VARTA (36,92 %)

    3. Bremssysteme: KNORR-BREMSE (29,67 %)

    4. Ersatzteile: SACHS (23,83 %)

    5. Filter: MANN-Filter (33,88 %)

    6. Hebeanlagen: BlitzRotary (19,63 %)

    7. Klimaservicegeräte: WAECO (19,39 %)

    8. Lichttechnik und Beleuchtung: HELLA (40,65 %)

    9. Nutzfahrzeug-Teilehandel: EUROPART (41,12 %)

    10. Öle und Schmierstoffe: LIQUI MOLY (43,22 %)

    11. Omnibus-, Nutzfahrzeug- und Trailerservice: BPW Originalteile (25,00 %)

    12. Reifenservice: EUROMASTER (18,22 %)

    13. Reinigung und Pflege: LIQUI MOLY (29,67 %)

    14. Software und Fahrzeugdiagnose: TEXA (27,57 %)

    15. Vermieter: Mercedes-Benz Charterway (20,09 %)

    16. Waschanlagen: KÄRCHER (31,07 %)

    17. Werkstatt- und Fahrzeugausrüstung: Sortimo (19,39 %)

    18. Werkstattkonzepte: Trailer Station (27,80 %)

    19. Werkzeuge: HAZET (25,93 %)

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    Knorr-Bremse: Rückläufiges Nfz-Geschäft in Europa

    News vom 18.03.2013 von Redaktion (allg.)

    Der Münchner Knorr-Bremse-Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 einen weltweiten Umsatz von 4,3 Milliarden Euro erzielt – das bedeutet ein Plus von einem Prozent.

    Beim Hersteller von Bremssystemen teilt sich dieser Umsatz traditionell in zwei Bereich: Schienenfahrzeuge (2012: 51 Prozent) und Nutzfahrzeuge (2012: 49 Prozent). Der Umsatz im europäischen Nutzfahrzeuggeschäft war nach Angaben von Knorr Bremse im vergangenen Jahr leicht rückläufig – allerdings bewegte man sich hier auch in einem schwierigen Marktumfeld. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen erneut mit einem Rückgang des Marktvolumens in Europa. (tpi)

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    Nutzfahrzeugservice: Drei Große machen gemeinsame Sache

    News vom 27.11.2012 von Redaktion (allg.)

    Bosch, Knorr-Bremse und ZF planen für das kommende Jahr ein Joint Venture, dessen Ziel die Schaffung eines neuen Werkstattkonzepts für Nutzfahrzeuge sein wird.

    Bei der Robert Bosch GmbH ist der Geschäftsbereich Automotive Aftermarket involviert, bei der ZF Friedrichshafen AG, das Geschäftsfeld ZF Services. Das Gemeinschaftsunternehmen soll seinen Sitz im Großraum München haben und zunächst rund zehn Mitarbeiter beschäftigen. Angeboten werden sollen Full-Service-Dienstleistungen für Mehrmarken-Nutzfahrzeugwerkstätten. Der Vollzug des Gemeinschaftsunternehmens steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. Geplant ist, dieses Werkstattkonzept ab Mitte 2013 unter dem Dach einer eigenständigen Marke zunächst in Deutschland und anschließend schrittweise in weiteren europäischen Ländern anzubieten.

    (tpi)

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    Jahresbilanz: Knorr Bremse deutlich legt zu

    News vom 28.03.2012 von Christine Harttmann

    Die deutsche Knorr Bremse AG konnte ihren Umsatz um mehr als eine halbe Milliarde Euro oder 14 Prozent auf 4,24 Milliarden Euro steigern und dabei einen Jahresüberschuss von 329 Millionen Euro gegenüber 239 Euro im Jahr 2010 erwirtschaften.

    Den Unternehmensmeldungen zufolge knackten im Geschäftsjahr 2011 erstmals alle drei Vertriebsregionen – Europa, Amerika und Asien/Australien – die Milliardengrenze.

    Der Nutzfahrzeugbereich hatte einen Anteil von 2,07 Milliarden Euro oder 49 Prozent am Gesamtumsatz. Das sei vor allem auf die anhaltende Belebung der Nutfahrzeugmärkte in Europa und Nordamerika zurück zu führen, heißt es seitens des Herstellers. Außerdem konnte der Konzern durch die Gründung eines Joint Venture mit dem chinesischen Unternehmen CAFF Automotive Braking & Steering Systems seine Aktivitäten in China ausweiten. Der Schienenfahrzeugbereich des Bremsen-Herstellers trug mit 2,19 Milliarden Euro zum Gesamtumsatz bei.

    Obwohl der Konzern einen leichten Rückgang im Europäischen Nutzfahrzeugmarkt erwartet, fällt seine Gesamtprognose für 2012 positiv aus. Die Unternehmensgrupperechnet mitleichtem Wachstum, das sie in erster Linie in Nordamerika und Asien generieren möchte.

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    Knorr-Bremse: Umsatz macht Milliarden-Hopser

    News vom 07.04.2011 von Redaktion (allg.)

    Beim Münchner Hersteller von Brems- und Elektroniksystemen für Lkw und Schienenfahrzeuge blickt man auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurück.

    Das Zulieferunternehmen konnte seinen Gesamtumsatz um knapp eine Milliarde Euro beziehungsweise rund 35 Prozent auf 3,71 Milliarden Euro steigern. Der Jahresüberschuss betrug 239 Millionen Euro. Allerdings blieben die Nutzfahrzeugmärkte in Europa und Nordamerika noch deutlich hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Der Bereich Nutzfahrzeuge erzielte einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro (+39 Prozent). Für das laufende Geschäftsjahr geht der Konzern von einem weiteren Umsatzwachstum aus. Vorstandsvorsitzender Dr. Raimund Klinkner hält sogar rund 40 Prozent Wachstum für möglich, wie er auf der Pressekonferenz Ende März in München durchblicken ließ. (tpi)(tpi)

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    Knorr-Bremse legt eine Milliarde drauf

    News vom 13.01.2011 von Redaktion (allg.)

    Der Münchner Hersteller von Bremssystemen für Nutz- und Schienenfahrzeuge hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz deutlich steigern können.

    Im Geschäftsjahr 2010 stieg der Umsatz um knapp eine Milliarde Euro auf insgesamt 3,71 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von 34 Prozent. Hierin seien nach Angaben des Konzerns positive Währungseffekte in Höhe von rund 170 Millionen Euro enthalten. Das operative Wachstum gegenüber dem Vorjahr liegt unter Annahme konstanter Wechselkurse bei 28 Prozent. Der Nutzfahrzeugbereich von Knorr-Bremse partizipierte 2010 an der sich beschleunigenden Erholung der Nutzfahrzeugmärkte und erzielte einen Umsatz von 1,70 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,22 Mrd. Euro). Trotz der Markterholung blieben die Nutzfahrzeugmärkte in Europa und Nordamerika nach Angaben der Knorr-Bremse AG auch 2010 deutlich hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Für das Jahr 2011 geht der Knorr-Bremse Konzern von einer insgesamt positiven Geschäftsentwicklung in einem weiter volatilen Umfeld aus. (tpi)(tpi)

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    Knorr-Bremse: Neues Werk in Tschechien

    News vom 09.06.2010 von Redaktion (allg.)

    Knorr-Bremse hat Anfang Juni mit einer feierlichen Zeremonie das neue Werk für Systeme für Nutzfahrzeuge im nordböhmischen Liberec eröffnet.

    Das Unternehmen will eigenen Angaben zufolge in Liberec Komponenten des Nutzfahrzeug-Bremssystems wie beispielsweise Bremszylinder und Kupplungskraftverstärker, Fuß- und Handbremsventile und Filterpatronen produzieren. Der Produktions- und Vertriebsstandort ersetzt den bisherigen Standort im rund 30 Kilometer entfernten Hejnice. Auf rund 7.800 Quadratmetern wurden in dem neuen Werk auf Basis des weltweit einheitlichen Knorr-Bremse Produktionssystems unter dem Stichwort „Wertstromfabrik“ insbesondere die Produktions- und Logistikkonzepte weiterentwickelt. Hierdurch könne die Flexibilität in Produktion und Logistik deutlich erhöht werden. „Für das neue Werk in Liberec haben wir uns im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung unseres Produktionsnetzwerks entschieden. Die hochqualifizierten Fachkräfte in der Region und die verkehrstechnisch günstige Lage waren unter anderem ausschlaggebend bei der Entscheidung für den neuen Standort“, erklärte Dr. Lorenz Zwingmann, Vorstand für Finanzen, IT und Controlling der Knorr-Bremse AG. Im nordböhmischen Liberec leben besonders viele Ingenieure und ausgebildete Facharbeiter. Die 100.000 Einwohner große Stadt ist zudem Universitätsstadt mit einer Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik. Die Nähe zu dem bisherigen Standort in Hejnice erleichtert den Know-How Transfer im Rahmen des Umzugs, da eine Vielzahl von Mitarbeitern in bestehenden Teams auch in dem neuen Werk für Knorr-Bremse tätig ist. Nach einer 1992 gestarteten Kooperation zwischen dem Knorr-Bremse Werk in Aldersbach und dem tschechischen Unternehmen Autobrzdy a.s. wurde 1993 das deutsch-tschechische Gemeinschaftsunternehmen Knorr-Autobrzdy s.r.o. im Bereich Nutzfahrzeuge gegründet. Joint Venture-Partner war das Unternehmen Ateso in Jablonec, der damals für Druckluftbremssysteme führende Hersteller in der ehemaligen Tschechoslowakei. Seit 1968 produzierte Ateso in Hejnice Druckluftbremssysteme für Nutzfahrzeuge. Infolge des Joint Ventures, an dem Knorr-Bremse mit 67 Prozent beteiligt war, wurde der Standort Hejnice in den Produktionsverbund des Knorr-Bremse Konzerns integriert. 1998 übernahm Knorr-Bremse das gesamte Kapital der Knorr-Autobrzdy s.r.o. und gliederte sie unter dem Namen Knorr-Bremse Systémy pro užitková vozidla CR s.r.o. in den Konzern ein. (swe)(sw)

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    Knorr Bremse: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2008

    News vom 31.03.2009 von Redaktion (allg.)

    Das Geschäftsjahr 2008 ist für Knorr Bremse erfolgreich gelaufen. Der Bremsenhersteller konnte den Umsatz auf 3,38 Milliarden Euro steigern, im Gegensatz zum Vorjahr, als man noch 3,25 Milliarden Euro umsetzte.

    Aus dem Jahresüberschuss konnten sie einen Gewinn von rund 192 Millionen Euro erwirtschaften. Der Gesamtumsatz setzt sich zusammen aus Bremsen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Hierbei überwogen die Nutzfahrzeugbremsen, mit welchen man rund 1,97 Milliarden einnehmen konnte. Allerdings erlebte dieser Bereich eine sehr differenzierte Entwicklung. Nach einem positivem Start, erlitt diese Branche durch die globale Wirtschaftskrise im zweiten Halbjahr einen starken Einbruch. Der Auftragseingang sank 2008 auf 3,21 Milliarden Euro, im Vorjahr betrug dieser noch 3,77 Milliarden Euro. Dem Münchner Unternehmen zu Folge ist das Ausmaß der weltweiten Wirtschaftskrise noch nicht absehbar. Deshalb rechnet das Unternehmen für 2009 mit einem starken Gewinneinbruch und einem starken Rückgang der Produktion. Diesen Rückgang wolle man jedoch mit gezielten Maßnahmen bekämpfen. So hat Knorr Bremse bereits im letzten Jahr angefangen ein Sparprogramm zu entwickeln. (fk)(fk)

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    Knorr-Bremse: Joint Venture mit Kamaz

    News vom 05.11.2008 von Redaktion (allg.)

    Knorr-Bremse und der russische Lkw-Hersteller Kamaz haben Ende Oktober in Nabereznije Chelny das Werk des gemeinsamen Joint Ventures Knorr-Bremse Kama eröffnet.

    An dem Gemeinschaftsunternehmen sind beide Partner jeweils zu fünfzig Prozent beteiligt, Knorr-Bremse hat die industrielle Führung übernommen. Kamaz hat in das Gemeinschaftsunternehmen seine bestehende Trommelbremsenproduktion eingebracht; bis Jahresende soll das neue Werk eine Kapazität von 35.000 Trommelbremsen pro Monat erreichen. Darüber hinaus wird Knorr-Bremse eine Produktion für Scheibenbremsen, Drehschwingungsdämpfer sowie für weitere Komponenten aufbauen. Das Joint Venture wird die Kamaz-Nutzfahrzeuge ausrüsten und weitere Nutzfahrzeughersteller in Russland und in Nachbarländern beliefern. (swe)(sw)

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    Knorr-Bremse verschiebt Kapazitätsausbau

    News vom 14.10.2008 von Redaktion (allg.)

    Der Münchner Hersteller von Bremssystemen, die Knorr-Bremse AG, hat angekündigt seine geplante Erweiterung der Produktionskapazitäten zu verschieben.

    Damit reagiert das Unternehmen auf den starken Rückgang im Nutzfahrzeugmarkt. Es wird im Bereich Nutzfahrzeuge Europa im Jahre 2008 mit einem Rückgang im Auftragseingang von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Auch im Jahr 2009 erwartet Knorr-Bremse ein schwieriges Marktumfeld im Lkw-Bereich. Neben der Verschiebung des Kapazitätsausbaus will das Unternehmen Flexibilitätsreserven nutzen und seine Strukturen an den rückläufigen Markt anpassen. (tpi)(tpi)

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    Knorr-Bremse weiter auf Wachstumskurs

    News vom 02.04.2008 von Redaktion (allg.)

    Der Münchner Knorr-Bremse Konzern hat im Geschäftsjahr 2007 trotz teilweise schwieriger Bedingungen einen Rekordumsatz erzielt.

    Der konsolidierte Konzernumsatz des Herstellers von Bremssystemen stieg um 4,2 Prozent auf rund 3,25 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,12 Milliarden Euro). Wechselkursbereinigt lag das operative Wachstum bei 6,6 Prozent. Auch der Jahresüberschuss ist gewachsen – um rund 7 Prozent auf rund 198 Millionen Euro. Der Umsatzrückgang im nordamerikanischen Nutzfahrzeugbereich wurde durch deutliche Zuwächse in Europa, Südamerika und Asien kompensiert. Die Verschärfung der Abgasvorschriften in den USA hat Knorr-Bremse mit einer Umsatzreduzierung in Höhe von rund 175 Millionen Euro belastet. Der Konzernbereich Systeme für Schienenfahrzeuge trug rund 40 Prozent zum Umsatz des Konzerns bei, der Nutzfahrzeugbereich mit 1,966 Milliarden Euro rund 60 Prozent. Es wurde ein Jahresüberschuss von rund 198 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Schwerpunkt der regionalen Umsatzverteilung lag auch 2007 mit 67 Prozent in Europa. 23 Prozent des Umsatzes wurden in Amerika erwirtschaftet und 10 Prozent im asiatisch-australischen Raum. Der Knorr-Bremse Konzern ist eigenen Angaben zufolge gut ins aktuelle Jahr gestartet und will im laufenden Geschäftsjahr weiter wachsen. Das Unternehmen geht von einem erneuten Anstieg des Umsatzes mindestens in der Größenordnung des abgelaufenen Jahres aus. In Europa erwartet der Konzern für beide Bereiche 2008 ein weiterhin gutes Marktumfeld, wobei der Nutzfahrzeugmarkt das sehr hohe Niveau von 2007 voraussichtlich noch übertreffen wird. Mittelfristig strebt der Münchner Bremsenhersteller einen Konzernumsatz von vier Milliarden Euro an. Auch Zukäufe von mehreren kleinen Unternehmen, die technologisch eine Ergänzung des Produktportfolios darstellen, sind für die kommenden Jahre geplant. (tpi)(tpi)

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    Knorr-Bremse Konzern setzt Wachstumskurs fort

    News vom 15.01.2008 von Redaktion (allg.)

    Der Knorr-Bremse Konzern konnte im vergangenen Jahr eine Umsatzsteigerung um 4,1 Prozent auf 3,25 Milliarden Euro.

    Der Knorr-Bremse Konzern konnte im Geschäftsjahr 2007 den Wachstumskurs fortsetzen und hat eigenen Angaben zufolge ein neues Rekordniveau erreicht. Der Umsatz stieg um 4,1 Prozent auf 3,25 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es noch 3,12 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt liegt das operative Wachstum bei 6,6 Prozent. Durch deutliche Zuwächse in Europa, Südamerika und Asien konnte, so der Konzern, der Umsatzrückgang im nordamerikanischen Nutzfahrzeugbereich mehr als kompensiert werden. Die Verschärfung der Abgasvorschriften in diesem Markt hat Knorr-Bremse mit einer Umsatzreduzierung in Höhe von rund 175 Millionen Euro belastet. Die Konzernbelegschaft stieg von 13.035 (Jahresende 2006) auf knapp 14.000 Mitarbeiter. Neben dem Aufbau in Asien um 350 Beschäftigte nahm auch die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland um fast 300 zu. Mit diesem Personalaufbau, insbesondere in dem Bereich Forschung und Entwicklung, geht Knorr-Bremse in Vorleistung für den weiteren Wachstumskurs des Konzerns. (swe)(sw)

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    Knorr-Bremse: Rekordumsatz im Jahr 2006

    News vom 19.01.2007 von Redaktion (allg.)

    Der Knorr-Bremse Konzern konnte im Geschäftsjahr 2006 seinen Wachstumskurs weiter fortsetzen und hat ein neues Rekordniveau erreicht. Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro.

    Im Vorjahr wurden noch 2,7 Milliarden Euro umgesetzt. Der Umsatz setzte sich zu einem Drittel aus Akquisitionen und zu zwei Dritteln aus internem Wachstum zusammen. Die Konzernbelegschaft stieg im Vergleich zum Jahresende 2005 auf mehr als 13.000 Mitarbeiter an (Vorjahr: 12.119 Mitarbeiter). Diese Steigerung begründet sich in einem deutlichen Wachstum der chinesischen Standorte sowie durch Zuwächse in beiden Unternehmensbereichen in Europa. An den deutschen Standorten blieb die Mitarbeiteranzahl mit rund 3.100 Mitarbeitern nahezu konstant.(tpi)

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    Geburtstag: 100 Jahre Knorr-Bremse

    News vom 19.01.2005 von Redaktion (allg.)

    Heute feiert die Knorr-Bremse AG, München, den 100. Jahrestag ihrer Firmengründung. Der nach eigenen Angaben weltweit führende Hersteller von Bremsen für Schienen- und Nutzfahrzeuge beschäftigt derzeit 11.000 Mitarbeiter an rund 60 Standorten in 25 Ländern.

    Angefangen hat die Unternehmensgeschichte 1905 mit Druckluft-Bremsen für Güterzüge. 1923 stieg Knorr-Bremse erfolgreich in das Nutzfahrzeug-Geschäft ein. Nach dem zweiten Weltkrieg wird das in der sowjetischen Zone gelegene Stammwerk enteignet und demontiert. Der Betrieb wurde am neuen Hauptsitz München wieder aufgenommen. Heute hat Knorr-Bremse ganze Bremssysteme im Sortiment. Zum Beispiel das EBS (elektronische Bremssystem) ist mit ABS, ASR und ESP ausgerüstet und wird komplett von Knorr-eigenen Steuereinheiten geregelt.(tpi)

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