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Transport Logistic 2025: Dako digitalisiert Routineaufgaben im Fuhrpark

Digitale Routinen statt Zettelwirtschaft: Dako will Abläufe im Güterkraftverkehr automatisieren – bis zur Sozialverstoßbelehrung.

Für die Messe Transport Logistic 2025 setzt Dako auf leistungsstarke digitale Werkzeuge  zur Bekämpfung bürokratischer Hürden im Transportgeschäft. (Foto: Dako)
Für die Messe Transport Logistic 2025 setzt Dako auf leistungsstarke digitale Werkzeuge  zur Bekämpfung bürokratischer Hürden im Transportgeschäft. (Foto: Dako)

Den Bürokratieaufwand in Transportunternehmen will Dako will deutlich verringern – und setzt dabei auf vollständig digitale Prozesse. Der Jenaer IT-Dienstleister will er auf der Fachmesse Transport Logistic 2025 in München zeigen, wie sich diese Aufgaben durch digitale Lösungen effizienter gestalten lassen.

Im Transportalltag vieler Unternehmen sei der Frust über wachsende Bürokratie und administrative Routinen groß, schreibt das Unternehmen in einer Pressemeldung im Vorfeld der Messe. Wer Güter auf Europas Straßen transportiere, müsse eine Vielzahl gesetzlicher Vorschriften einhalten – von der Führerscheinkontrolle über die Fahrerqualifikationsnachweise bis hin zur regelmäßigen Belehrung des Fahrpersonals.

Eine direkte Antwort auf diese Herausforderungen der Branche sieht Geschäftsführer Thomas Becker in den digitalen Angeboten seines Unternehmens:

„Unsere Webplattform Dako Fleet bietet eine Vielzahl an Funktionen, die handschriftliche Notizen, Abtippen von Dokumentationen, Sichtkontrollen, Dokumentenkopien sowie Abheften und physische Archivierung unnötig machen“, erklärt Becker.

Damit könnten Unternehmen ihre administrativen Prozesse nicht nur beschleunigen, sondern auch sicherer gestalten. Als Messehighlight kündigt er die „papierlose Fahrerbelehrung“ an – ein Modul, das sich vollständig in die bestehende Plattform integrieren lässt.

Am seinem Messestand will Dako zeigen, wie sich mit Hilfe von Software und vernetzter Fahrzeugtechnik Zeit und Ressourcen einsparen lassen. Das Unternehmen verspricht, dass sich durch seine Lösungen Medienbrüche vermeiden und Fehlerquellen minimieren lassen. Gleichzeitig sollen sich sprachliche Barrieren überwinden lassen – ein Vorteil vor allem für international besetzte Fahrerteams.

Ein weiteres neues Modul, das erstmals vorgestellt wird, ist die digitale Sozialverstoßbelehrung in der Beta-Version. Sie soll Transportunternehmen dabei unterstützen, gesetzlich vorgeschriebene Unterweisungen bei Verstößen gegen Lenk- und Ruhezeiten zu dokumentieren – ohne Papier und ohne manuellen Verwaltungsaufwand. Nach Aussage von Dako entsteht daraus nicht nur ein digitaler Nachweis, sondern auch ein klar strukturierter Prozess, der den Arbeitsalltag in Disposition und Personalwesen erleichtert.

Die Dako GmbH gehört zu den Pionieren in der Digitalisierung des Tachodatenmanagements. Bereits 2004 war das Unternehmen an der Auswertung klassischer Tachoscheiben beteiligt und hat seitdem seine Softwarelösungen stetig weiterentwickelt. Heute reicht das Angebot weit über die gesetzeskonforme Archivierung hinaus: Der IT-Dienstleister verknüpft Fahrzeugdaten mit Personaldaten und stellt diese über die eigene Plattform für das Tagesgeschäft in Echtzeit zur Verfügung – vom kleinen Handwerksbetrieb bis hin zum Flottenbetreiber im Fernverkehr.

Halle B1, Stand 201/302