Tesla-Gründer: Lässt Musk die Politik wieder fahren?
Tesla-Gründer und E-Autopionier Elon Musk hat ein Ende seiner Tätigkeit für die US-Regierung in Aussicht gestellt. Darüber berichtet das Portal t-online. Derzeit ist er als besonderer Regierungsangestellter für die Effizienzbehörde namens Doge in Diensten des Präsidenten Donald Trump unterwegs. Dieser Status sehe eine Frist von 130 Tagen vor, erklärte er in einem Gespräch mit dem Sender Fox News. Nach der Berechnung wäre rund die Hälfte seiner Amtszeit bereits vorüber und er müsste seine Arbeit am 29. Mai beenden.
Musk sieht darin kein Problem und meint, bis dahin "den größten Teil der erforderlichen Arbeit" zu schaffen, um das Haushaltsdefizit der USA um eine Billion US-Dollar zu drücken. Somit sollen die Gesamtausgaben von derzeit rund sieben Billionen auf sechs Billionen Dollar kommen.
Doge schätzt, dass die Behörde bis zum 24. März durch Maßnahmen wie Personalabbau, den Verkauf von Vermögenswerten und die Aufhebung von Verträgen 115 Milliarden Dollar für US-amerikanische Steuerzahler gespart hat. Die auf der Behördenseite veröffentlichte Summe der Einsparungen ist jedoch nicht nachprüfbar und die Berechnungen sind mit Fehlern und Korrekturen behaftet. Welche Schäden er durch die radikale Rotstiftpolitik verursacht, listet seine Behörde ebenfalls nicht auf.
Sein politisches Engagement für die libertäre Bewegung hatte Musks Firma Tesla massive Imageproblem verursacht und spürbare Gegenreaktionen hervorgerufen. Neben stark sinkenden Absätzen gibt es auch Fälle von Vandalismus gegen Tesla-Modelle und Läden sowie Demonstrationen gegen Musk.