Renault Group: Luca de Meo tritt zurück
Nach fünf Jahren an der Spitze der Renault-Gruppe hat Renault-CEO Luca de Meo seinen Entschluss bekannt gegeben, von seinem Amt zurückzutreten und sich neuen Herausforderungen außerhalb des Automobilsektors zu stellen, wie es in einer Mitteilung heißt. Der von seinem Vorsitzenden Jean-Dominique Senard einberufene Verwaltungsrat dankte Luca de Meo für den Turnaround und die Umgestaltung der Renault-Gruppe und akzeptierte, dass sein Ausscheiden am 15. Juli 2025 wirksam wird. Die Suche nach einem neuen Chief Executive Officer sei bereits eingeleitet.
"Fünf Jahre lang hat Luca de Meo daran gearbeitet, der Renault Gruppe den ihr gebührenden Platz zu verschaffen. Unter seiner Führung ist unser Unternehmen auf ein gesundes Fundament zurückgekehrt, verfügt über eine beeindruckende Produktpalette und ist wieder auf Wachstumskurs. Luca de Meo ist nicht nur ein außergewöhnlicher Industriekapitän, sondern auch ein kreativer, engagierter, leidenschaftlicher und inspirierender Mensch. Das gesamte Unternehmen dankt ihm heute gemeinsam mit mir unter für all die Jahre und die gemeinsam gemeisterten Herausforderungen", erklärte Senard.
Er dankte in dem Kontext auch den Mitarbeitern, die "an der Wiederherstellung dieses "emblematischen Unternehmen, auf das wir alle so stolz sind, gearbeitet haben".
"Es kommt eine Zeit im Leben, in der man weiß, dass die Arbeit getan ist. Bei der Renault Gruppe haben wir in weniger als fünf Jahren enorme Herausforderungen gemeistert! Wir haben erreicht, was viele für unmöglich hielten. Heute sprechen die Ergebnisse für sich: Sie sind die besten in unserer Geschichte. Wir haben ein starkes Team und eine agile Organisation", erklärte Luca de Meo.
Man habe auch einen strategischen Plan für die nächste Generation von Produkten parat. Daher sei es an der Zeit, den Staffelstab weiterzureichen. 'Er verlasse ein umgestaltetes Unternehmen, das für die Zukunft gerüstet ist und wolle seine "Erfahrungen in anderen Sektoren anzuwenden und neue Abenteuer zu erleben", teilte Luca de Meo mit. Worum es sich dabei handelt, wurde mittlerweile auch ruchbar: Der 58-jährige Italiener wird neuer Chef des französischen Luxuskonzerns Kering. Er übernimmt von dem Milliardär Francois-Henri Pinault, berichtet jedenfalls die Zeitung "Le Figaro".