LKW

Reifen-Nachprofilierung: Schuon modernisiert Flottenwartung mit Bear-Cut-Technologie

Die Spedition Schuon nutzt als erstes Unternehmen die halbautomatische Bear-Cut-Anlage zum Nachschneiden von Lkw-Reifen. Das System verlängert die Lebensdauer der Pneus, spart Rohstoffe und CO2 und reduziert manuelle Werkstattarbeit deutlich.

Ein Werkstattmitarbeiter der Spedition Schuon bedient die Bear-Cut-Anlage zur präzisen Nachbearbeitung von Lkw-Reifen. (Foto: Bear Machines)
Ein Werkstattmitarbeiter der Spedition Schuon bedient die Bear-Cut-Anlage zur präzisen Nachbearbeitung von Lkw-Reifen. (Foto: Bear Machines)

Der Transport- und Logistikdienstleister Schuon setzt zur Optimierung seiner Nachhaltigkeitsstrategie auf die halbautomatische Nachprofilieranlage Bear-Cut. Die neue Maschine von Bear-Machines kommt bei der unternehmenseigenen Werkstatt zum Einsatz und ersetzt das bislang manuelle Nachschneiden der Reifen.

Reifennutzung verlängert, CO2-Emissionen reduziert

Angaben der Spedition zufolge verlängert das Nachschneiden mit der Bear-Cut die Lebensdauer von Bus-, Lkw- und Trailerreifen um bis zu 25 Prozent. Dadurch könne jeder vierte neu produzierte Reifen eingespart werden, so die Mitteilung. Das reduziere den Verbrauch an Rohstoffen und vermeide CO2-Emissionen, die bei der Neuproduktion anfallen würden.

In Verbindung mit der Runderneuerung ist das Nachprofilieren Teil eines Vier-Leben-Konzepts aus Neureifen, Nachschneiden, Runderneuerung und erneutem Nachschneiden. Lkw mit nachgeschnittenen Reifen verbrauchen zudem weniger Kraftstoff, da diese einen besonders günstigen Rollwiderstand besitzen.

Investitionsentscheidung nach Live-Vorführung

Geschäftsführer Alexander Schuon erklärte, die Entscheidung zur Investition sei nach einer Live-Demonstration auf der Partnermesse des Ladungsverbunds Elvis gefallen, bei dem das Unternehmen Mitglied ist.

„Wir schneiden die Reifen unserer Fahrzeuge schon seit Langem nach, in der Vergangenheit allerdings von Hand. Das war für unsere Servicemitarbeiter eine anstrengende Arbeit, die noch dazu sehr viel Zeit in Anspruch nahm und entsprechend ungeliebt“, sagte Schuon.

Die Vorführung habe ihn überzeugt.

 „Mit ihr können wir unsere Mitarbeiter entlasten, spürbar Kosten sparen und zugleich die Nachhaltigkeit unserer Flotte optimieren. Außerdem ist die Qualität des maschinellen Nachschneidens enorm hoch“, so der Firmenchef weiter. „Die Bear-Cut passt somit perfekt zu unserer Nachhaltigkeitsstrategie.“

145 Reifen in wenigen Wochen bearbeitet

Seit Inbetriebnahme der Bear-Cut hat das Werkstattteam den Angaben von Schuon zufolge 145 Reifen nachgeschnitten. Die Spedition betreibt eine Flotte von 250 eigenen Fahrzeugen. Angesichts der hohen Zahl an nachschneidbaren Reifen rechnet der Geschäftsführer mit einem Return-on-Invest innerhalb von drei Jahren.

Anlage entlastet Werkstattpersonal

Die Werkstattmitarbeiter berichten von einer erheblichen Erleichterung bei der Arbeit. Die Bear-Cut spare viel Zeit und Kraft. Während sie sich früher nach dem Nachschneiden schlapp fühlten, hätten sie jetzt Energie für andere Aufgaben. Schuon ergänzte:

„Ausfälle gibt es bislang keine, Bear-Machines liefert zuverlässig Funktions-Updates und die Einweisung war sehr gut.“

Die Bedienung der Anlage bezeichnete er als selbsterklärend. Den Service fasste er zusammen mit den Worten:

„Der Service von Bear-Machines ist kurz gesagt schnell, flexibel und gut.“

Seinen Kollegen im Gewerbe empfiehlt er die Bear-Cut ohne Einschränkungen.

Konditionen für Elvis-Mitglieder

Bear-Machines ist offizieller Systemlieferant des Ladungsverbunds Elvis. Mitglieder der Kooperation profitieren laut Pressemitteilung von speziellen Konditionen. In Zusammenarbeit mit HV LeasePartner bietet Bear-Machines zudem verschiedene Finanzierungsmodelle an, darunter Operate Lease, Finance Lease, Mietkauf und Kredit.