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Entega schafft Ladeinfrastruktur für Dienstwagen mit Compleo eTower

15 neue HPC-Lader unterstützen nachhaltige Elektrifizierung des konzerneigenen Fuhrparks. Die Technologie soll mit hoher Effizienz, niedrigem Geräusch, Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit punkten.

Power-Tower: Das Compleo-System soll leise laufen, effizient und platzsparend sein. | Foto: Compleo
Power-Tower: Das Compleo-System soll leise laufen, effizient und platzsparend sein. | Foto: Compleo

Die Entega AG, einer der führenden Energie- und Infrastrukturdienstleister Deutschlands mit Sitz in Darmstadt, forciert die E-Mobilität innerhalb des Konzerns und hat 15 HPC-Lader eTower 200 von Compleo Charging Solutions für das Darmstädter Betriebsgelände seiner Netztochter e-netz Südhessen AG geordert. Sechs zusätzliche eTower sind für Regionalstandorte der e-netz Südhessen geplant. Das Modell soll mit geringer Geräuschemission, hohem Wirkungsgrad, SOC-basiertem LED-System, Standortkonzept bezüglich Service-Fläche, Kabellänge und Barrierefreiheit sowie verlässlichem Lastmanagement ohne Einsatz von Drittsystemen punkten. Die Compleo Charging Solutions ist mittlerweile Teil der Kostal-Gruppe. Entega und Compleo kooperieren bereits seit mehreren Jahren. Bei der Umsetzung nutzte Entega auch die konzernweiten Kompetenzen: Begleitet werden Installation und Inbetriebnahme der Ladelösungen vom Tochterunternehmen Energy Project Solutions GmbH, das anschließend auch verschiedene Serviceleistungen übernehmen wird.

„Dies ist ein wichtiger Schritt bei der Umstellung unserer Flotte auf Elektromobilität. Die Schnelllader ermöglichen es uns, Ladezeiten zu verkürzen und stets einsatzbereit zu bleiben. So setzen wir ein starkes Zeichen bei der Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele“, berichtet Marc Zeller, Bereichsleiter Organisation & Logistik und Verantwortlicher für den Hauptstandort der e-netz Südhessen in Darmstadt.

Tim Morawe, Head of Sales Key Accounts bei Compleo sieht das Projekt als Commitment für die Reduzierung von CO₂-Emissionen und die Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel. Aus Sicht von Thorsten Breitwieser, Mitglied der Geschäftsführung der Energy Project Solutions GmbH lobt die Kombination aus Technologie, Skalierbarkeit, Effizienz und Zukunftssicherheit. 

Hohe Effizienz, niedriges Geräusch, langes Kabel

Der Einsatz des sogenannten M-Moduls soll das Zusammenspiel mit dem eTower noch interessanter und einfacher gestalten. Dieses ist integraler Bestandteil der Ladetechnologie für rechtssicheres, transparentes und interoperables Laden. Es sorgt dafür, dass jede Kilowattstunde korrekt gemessen, gespeichert und abgerechnet werden kann – speziell für öffentliche Ladeinfrastruktur unerlässlich. Neben dem niedrigen Schalldruckpegel von 49,4 Dezibel führt man an dem System den Wirkungsgrad von 97,9 Prozent ins Feld. Nur 2,1 Prozent gehen etwa in Form von Wärme verloren. Weitere Vorteile sind die elektromagnetische Verträglichkeit des Geräts. Darüber hinaus übt die Ladestation laut Hersteller im Vergleich zu einem typischen Standardprodukt am Markt 2,5 Prozent weniger störende Einflüsse auf das Stromnetz aus. Integriert ist außerdem über ein sechs Meter langes Kabel, ein Meter länger als der Marktstandard. Ein weiterer Pluspunkt ist das Standortkonzept mit Frontaccess, Back2Wall-Bauweise und Barrierefreiheit. Zudem lässt sich der eTower mittels WireHub und Hubwagenöffnungen installieren. Seine geringe Bautiefe und -höhe machen ihn zu einer guten Lösung bei engen Platzverhältnissen, etwa bei Grünstreifen oder Mittelinseln auf Parkplätzen.