New York Auto Show 2025: Subaru zeigt den Trailseeker EV
Nachdem Subaru mit dem Outback den meistverkauften Kombi der USA stellt, schiebt man vom Solterra nun auch eine Kombiversion nach – den Trailseeker, natürlich mit dem Subaru-üblichen symmetrischen Allradantrieb. Den Trailseeker hat Subaru seklbst aus dem Solterra heraus entwickelt: Mit 4,84 Metern ist er15 Zentimeter länger als dieser, aber wer den Vorderwagen und dessen Rohbau anschaut und das Interieur, wird schnell feststellen, dass es „nur“ eine verlängerte, auf Hardcore gemachte und 2,5 Zentimeter höhergelegte Version des Solterra ist.
Innen gleicht er dem Solterra – bis auf den luftigeren Fond und vor allem Kofferraum
Denn auch innen gleicht er diesem: Auch hier hat man das nah an der Scheibe, weit hinterm Lenkrad stehende Anzeigendisplay plus den 14-zölligen-Zentzral-Touchscreen. Apple CarPlay und Android Auto funktionieren drahtlos zwei Handys können vorn mit 15 Watt kabellos geladen werden, im Fond gbt es zwei USB-C-Anschlüsse.
Viel mehr Power: 276 statt 160 kW sind eine Ansage
Der größte Unterschied ist aber die Leistung: Statt 160 kW (218 PS) fährt der Trailseeker 276 kW auf, das sind 375 PS. Da hat der symmetrische Allradantrieb dann tatsächlich ein bisschen was z tun, um die Power auf den Asphalt oder den Trail zu bekommen, den man gerade offroad gefunden haben könnte.
Damit geht es laut Subaru in den USA mit dort genehmigten dezenten anrollen binnen 4,5 Sekunden auf 96 km/h (in Europa dürfte der aus-dem-Stand-Sprint eher fünf Sekunden dauern) und man darf immerhin 1,6 Tonnen anhängen – in den USA, wo man mit „Pounds“ rechnet, sind es genaugenommen 1.588 Kilogramm. Auch hier gibt es dezent mehr Bodenfreiheit als bei den Meisten, nämlich die Subaru-typischen 21 Zentimeter und elektronisch leicht zu programmieren sind die Fahrprogramme für Schnee, Matsch, oder Sand sowie Grip Control und Downhill Assist Control, um bergab die Geschwindigkeit minimal zu halten.
Akku und Ladezeiten legten leider keinen großen Hub hin
Weniger tat sich beim Akku: Das 74,7 kWh-Paket soll bis zu 260 Meilen respektive 418 Kilometer weit reichen – wer im Winter im worst case für die Almauffahrt mal 250 plus/minus x Kilometer rechnet, dürfte nicht enttäuscht werden. Die maximale Ladeleistung liegt bei durchschnittlichen 150 kW – es gibt noch keine Ladezeiten, aber man wird hier eher von 30 Minuten plus für den Hub von 10 auf 80% SOC rechnen müssen. Da bleibt man nah am Solterra. Praktisch für Offroadabenteuer ist sicher die Vehicle-to-Load-Funktion (V2L), mit der man Strom für Outdoorlampen oder Elektrogrills oder Notebooks oder oder zapfen kann.
Zu den Preisen hat sich Subaru noch nicht geäußert und auch noch nicht geäußert, wann der Trailseeker - der „Wanderpfadsucher“ - nach Europa kommen könnte. Doch auch hier dürfte er dem Solterra schnell den Rang ablaufen.
Was bedeutet das?
So wie der Outback vom Legacy Kombi zum eigenen Modell wurde, mutiert der Solterra jetzt als „offroadigerer Kombi“ zum Trailseeker. Auch wenn er ladetechnisch nicht ganz Up-to-date ist: Bitte bringen, gern auch mit dem 160-kW-Allrad. Er würde seine Fans finden.