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Mobilität auf Abruf: hvv hop deckt ab 2025 ganz Harburg ab

Die Stadt Hamburg setzt verstärkt auf flexible Verkehrsangebote. hvv hop wird als Zubringer zum ÖPNV ausgebaut und soll Lücken im Nahverkehr schließen. Der Dienst wird umfassend angepasst – was Fahrgäste wissen müssen.

Ein hvv hop Shuttle vor der Harburger Elbbrücke: Ab August 2025 ist der On-Demand-Service im gesamten Bezirk Harburg unterwegs. | Foto: hvv hop
Ein hvv hop Shuttle vor der Harburger Elbbrücke: Ab August 2025 ist der On-Demand-Service im gesamten Bezirk Harburg unterwegs. | Foto: hvv hop

Der On-Demand-Service hvv hop wird ab dem 4. August 2025 auf den gesamten Hamburger Bezirk Harburg ausgeweitet. Bisher war der Betrieb auf den östlichen Teil Harburgs beschränkt. Mit der Erweiterung kommen die Stadtteile Altenwerder, Cranz, Francop, Hausbruch, Moorburg, Neuenfelde und Neugraben-Fischbek neu hinzu. Betreiber des Angebots ist der VerkehrsbetriebHamburg-Holstein (vhh.mobility).

Projektlaufzeit verlängert

Parallel zur Ausweitung hat die Freie und Hansestadt Hamburg die Projektlaufzeit des Angebots vorzeitig bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. Seit dem Start im Januar 2023 wurden rund 430.000 Fahrgäste gezählt.

Martin Bill, Staatsrat der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende:

„On-Demand-Services stellen in unserem Mobilitätsmix eine wichtige zusätzliche Säule im Öffentlichen Nahverkehr dar. Sie schließen genau da eine Lücke im Angebots-Portfolio, wo noch keine Bahnen und Busse erreichbar sind. Insbesondere in ländlichen Gebieten leisten sie damit einen wertvollen Beitrag als Zubringer zu bestehenden Schnellbahn- und Bus-Haltestellen.

Das wollen wir uns künftig noch stärker zunutze machen. Ich freue mich deshalb, dass wir das erfolgreiche Projekt hvv hop für die Mobilität der Menschen in Hamburgs Süden vorzeitig bis Ende 2026 verlängert haben.“

Neues Bedienkonzept mit geänderten Betriebszeiten

Mit der Gebietserweiterung wird das Bedienkonzept überarbeitet. Der Fokus liegt künftig stärker auf der Rolle von hvv hop als Zubringer zum bestehenden öffentlichen Nahverkehr. Strecken, die weitgehend parallel zu Bus- oder S-Bahn-Linien verlaufen, werden nicht mehr per Shuttle bedient. Stattdessen verweist die App auf die regulären ÖPNV-Angebote.

Das Bediengebiet wird in zwei Zonen aufgeteilt, um die maximale Fahrtdistanz zu begrenzen. Die Betriebszeiten werden angepasst: Von Montag bis Donnerstag ist der Dienst künftig von 4:00 Uhr bis 1:30 Uhr verfügbar. Von Freitag bis Sonntag erfolgt der Betrieb durchgängig bis Sonntag 24:00 Uhr.

Flotte und Buchungssystem angepasst

Ab August 2025 werden 20 Shuttles im Einsatz sein. Zudem wird eine „Vorabbuchung“-Funktion in der App eingeführt, die die Planung der Reisekette im Verbundnetz erleichtern soll.

Ziel: bessere Anbindung ländlicher Gebiete

Mit der Ausweitung verfolgt die Stadt Hamburg das Ziel, die Anbindung ländlich geprägter Stadtteile im Süden Hamburgs an den ÖPNV zu verbessern. Der Service ergänzt das bestehende Liniennetz insbesondere dort, wo Bus- und Bahnangebote bislang nicht ausreichend verfügbar sind.