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Maersk mit drittbestem Geschäftsjahr seiner Geschichte

Das EBIT stieg deutlich um 65 % auf knapp 6,25 Milliarden Euro.

Umsatzträger war 2024 vor allem das Ocean-Geschäft mit 35,94 Milliarden Euro, ein Plus von 11,10 % zum Vorjahr.
Umsatzträger war 2024 vor allem das Ocean-Geschäft mit 35,94 Milliarden Euro, ein Plus von 11,10 % zum Vorjahr.

A.P. Moller – Maersk ist 2024 in nahezu allen Unternehmenssegmenten gewachsen und hat sein EBIT deutlich um 65 % auf knapp 6,25 Milliarden Euro gesteigert. Das bessere Ergebnis wurden getrieben durch eine höhere Nachfrage nach Containertransporten sowie höhere Frachtraten im Ocean-Geschäft, Umsatz- und Volumenwachstum im Terminalgeschäft sowie deutliche Verbesserungen bei den meisten Logistik- und Dienstleistungsprodukten.

Der Umsatz stieg von 49,08 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf 53,33 Milliarden Euro im vergangenen Jahr, ein Anstieg um 8,66 %. Umsatzträger waren vor allem das Ocean-Geschäft mit 35,94 Milliarden Euro (2023: 32,35 Milliarden Euro, +11,10 %) und das Logistiksegement mit 14,34 Milliarden Euro (2023: 13,38 Milliarden Euro, +7,17 %).

Dividende von 150 Euro pro Aktie

Angesichts der starken Ergebnisse und der sehr soliden Bilanz schlägt der Verwaltungsrat des dänischen Logistik- und Seefrachtkonzerns eine Dividende von 150 Euro pro Aktie vor und kündigte zudem die Initiierung eines Aktienrückkaufprogramms von bis zu rund 2 Milliarden Euro an, das über einen Zeitraum von zwölf Monaten durchgeführt werden soll.

„Unsere Fähigkeit, sich an ein veränderndes Marktumfeld anzupassen und stabile Lieferketten für unsere Kunden zu gewährleisten, wurde im Laufe des Jahres 2024 ständig auf die Probe gestellt. Wir haben erfolgreich von der höheren Nachfragesituation profitiert, gleichzeitig die Produktivität gesteigert und die Kosten konsequent im Griff gehabt. Mit drei starken Geschäftsbereichen – Ocean, Logistics & Services und Terminals – sowie integrierten Angeboten entlang der gesamten Lieferkette sind wir einzigartig positioniert, um unsere Kunden in einer Zeit zu unterstützen, in der geopolitische Veränderungen und Disruptionen den Bedarf an resilienten Lieferketten weiter steigern“, dreute sich CEO Vincent Clerc.

Hohe Auslastung der Schiffe

Die Profitabilität im Ocean-Segment verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr durch einen deutlichen Anstieg der Frachtraten, der auf die Situation im Roten Meer zurückzuführen war, sowie eine starke Nachfrage. Eine hohe Auslastung der Schiffe und strenge Kostendisziplin sorgten für einen effizienten Betrieb der Flotte trotz der gegebenen Unsicherheiten. Die Betriebskosten blieben im Vergleich zum Vorjahr stabil und glichen die gestiegenen Kosten und den zusätzlichen Bunkerverbrauch durch die Umleitung einiger Schiffe südlich um das Kap der Guten Hoffnung aus.

Robustes Logistiksegment

Das Geschäftssegment Logistics & Services von Maersk hat sich im Jahr 2024 als robust erwiesen, wobei die Dynamik von Quartal zu Quartal stetig stieg, was sich in einem Volumenwachstum, einem höheren Umsatz und einer verbesserten EBIT-Marge im Vergleich zu 2023 zeigte. Der Umsatzanstieg wurde unterstützt vor allem durch ein solides Wachstum in den Produktkategorien Warehousing, Luftfracht und First Mile, während die Rentabilität des Segmentes Logistics & Services insgesamt von Verbesserungen in den meisten L&S- Produktkategorien profitierte.

Rekord im Geschäftssegment Terminals

Das Geschäftssegment Terminals erzielte im Jahr 2024 die besten jemals erreichten Finanzergebnisse, wobei EBITDA und EBIT auf Rekordniveau stiegen. Dies ist auf ein deutliches Umsatzwachstum zurückzuführen, das auf starke Umschlagvolumina in Verbindung mit inflationsausgleichenden Erhöhungen der Gebühren, einem besseren Kunden- und Produktmix sowie auch höheren Umsätzen bei Container-Lagergeldern zurückzuführen ist.

Finanzprognose für 2025

Die Prognose basiert auf der Erwartung, dass das weltweite Containervolumen im Jahr 2025 um rund 4 % wachsen wird und Maersk im Einklang mit dem Markt wächst. Beim unteren Ende der Finanzprognose geht das dänische Unternehmen davon aus, dass das Rote Meer Mitte des Jahres wieder für den Schiffsverkehr genutzt werden kann, während das obere Ende der Prognose auf einer Nutzung des Roten Meeres eher zum Jahresende basiert. Der Ausblick von Maersk für 2025 ist mit erheblichen makroökonomischen Unsicherheiten behaftet, die sich auf das Wachstum des Containervolumens und die Höhe der Frachtraten auswirken.

Ausschüttungen an die Aktionäre

Maersk schüttete im Jahr 2024 rund 1,54 Milliarden Euro durch Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionäre aus. Durch die Abspaltung von Svitzer wurden 1,06 Milliarden Euro in Form einer Sachdividende an die Aktionäre ausgeschüttet.

Im Februar 2024 beschloss der Verwaltungsrat, das Aktienrückkaufprogramm auszusetzen und eine Wiederaufnahme zu prüfen, sobald sich die Marktbedingungen im Ocean-Geschäft geklärt haben. Der Verwaltungsrat hat nun beschlossen, ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu 1,93 Mrd. Milliarden Euro zu initiieren, das über einen Zeitraum von zwölf Monaten durchgeführt werden soll.

Den kompletten Geschäftsbericht 2024 (in Englisch) finden Sie in unserem Anhang.