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Lufthansa Cargo: Frachtdrehkreuz Rom als fünftes Hub

Der Carrier vermarktet ab Juni Frachtkapazitäten von ITA Airways und ergänzt Rom als fünften Hub.

Lufthansa Cargo bietet ab Juni zusätzliche Beiladekapazitäten nach Italien an.  Im Bild (v.l.) Ashwin Bhat, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo, und Jörg Eberhart, CEO und Geschäftsführer von ITA Airways. Foto: Lufthansa Cargo
Lufthansa Cargo bietet ab Juni zusätzliche Beiladekapazitäten nach Italien an. Im Bild (v.l.) Ashwin Bhat, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo, und Jörg Eberhart, CEO und Geschäftsführer von ITA Airways. Foto: Lufthansa Cargo

Lufthansa Cargo will ab Juni 2025 damit beginnen, die Frachtkapazitäten auf Strecken von ITA Airways zu vermarkten. Mit der Integration von Rom (FCO) als Frachtdrehkreuz in Südeuropa will man das Netzwerk um weitere Strecken, Kapazitäten und Destinationen ergänzen.

Für Flüge ab dem 16. Juni wolle man unter dem eigenen AWB-Präfix die Frachtkapazitäten von São Paulo (GRU), Rio de Janeiro (GIG) und Buenos Aires (EZE) nach Rom vermarkten, heißt es. Auf allen weiteren Strecken würden beide Airlines zunächst weiterhin mit zwei separaten AWB-Nummern operieren. Ashwin Bhat, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo:

„Gemeinsam mit unserem Partner ITA Airways freuen wir uns, unseren Kunden noch attraktivere Strecken, zusätzliche Kapazitäten und Lösungen von und nach Europa sowie weltweit anbieten zu können, um ihren Transportbedarfen noch besser gerecht zu werden. Das erweiterte Netzwerk unterstreicht einmal mehr die Mission ‚Enabling Global Business‘ von Lufthansa Cargo. Neben Frankfurt, München, Wien und Brüssel wird Rom unser fünftes Drehkreuz sein, das uns dabei helfen wird, unseren Kunden flexible und qualitativ hochwertige Lösungen anzubieten. Unsere Kunden profitieren von noch zuverlässigeren und schnelleren Verbindungen von und nach Südeuropa und können die bekannten Leistungen und Services von Lufthansa Cargo über Rom in Anspruch nehmen.“

Sukzessive und nach behördlichen Zustimmungen will das Luftfrachtunternehmen die Vermarktung der Beiladekapazitäten aller Kontinental- und Interkontinentalstrecken der italienischen Airline unter dem eigenen AWB-Präfix übernehmen.

Damit würde das globale Angebot von Beiladekapazitäten für Lufthansa Cargo Kunden um rund 20 Prozent wachsen, heißt es aus dem Unternehmen. Zukünftig stehe Frachtkunden damit ein dichteres globales Netz zur Verfügung, einschließlich der vermarkteten Beiladekapazitäten innerhalb der Lufthansa Group. Jörg Eberhart, CEO und Geschäftsführer von ITA Airways:

„Wir freuen uns darauf, die Synergien innerhalb der Lufthansa Group im Frachtbereich zu nutzen. Durch die große Flotte der Lufthansa Group und die Kapazitäten von ITA Airways können unsere Kunden von einem erweiterten Service und einem größeren Streckennetz profitieren, indem die Destinationen des Konzerns angebunden werden und das große Potenzial unseres Drehkreuzes in Fiumicino genutzt wird.“

Seit Anfang des Jahres 2025 gehört ITA Airways offiziell zur Lufthansa Group. Der Konzern ist mit zunächst 41 Prozent bei der italienischen Airline eingestiegen, eine Übernahme weiterer Anteile wird nach eigenen Angaben angestrebt. Zu ITA Airways Airbus-Flotte zählen aktuell 99 Flugzeuge, darunter 22 Langstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A350-900, Airbus A330-900neo und A330-200. ITA Airways fliegt knapp 70 Ziele auf der Welt an.