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Lkw Walter Spedition: Newsübersicht zum österreichischen Transportunternehmen

Newsübersicht Lkw Walter Spedition: Lkw Walter erweitert sein Kombiverkehrsnetz Richtung Skandinavien und setzt verstärkt auf digitale Prozesse. Mit der Einführung des digitalen Frachtbriefs und der Kooperation mit Editel wird der elektronische Datenaustausch weiter ausgebaut. Zudem beteiligt sich das Unternehmen gemeinsam mit der Open Logistics Foundation an Initiativen zur emissionsfreien Logistik.

Lkw Walter setzt auf den digitalen Frachtbrief (eCMR). (Foto: Lkw Walter)
Lkw Walter setzt auf den digitalen Frachtbrief (eCMR). (Foto: Lkw Walter)

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Dieser Artikel besteht aus folgenden Lkw Walter News:

Lkw Walter: Kooperation mit Editel

News vom 19.03.2025 von Anna Barbara Brüggmann

Das Transport-Unternehmen Lkw Walter und Editel gehen eine strategische Partnerschaft ein zum Thema digitaler Frachtbrief ein: Gechaffen werden soll eine hochskalierbare Lösung, die speditionsunabhängig auf alle Landtransporte ausgeweitet werden kann.

Seit Längerem arbeitet das zur Walter Group gehörende österreichische Unternehmen Lkw Walter mit Editel zusammen. Nun wurde eine strategische Partnerschaft in Hinblick auf das Thema digitaler Frachtbrief geschlossen.

Die Digitalisierung des CMR (CMR = internationales Abkommen zu grenzüberschreitenden Transporten) sei der nächste logische Schritt in der Optimierung der Logistikprozesse, so die beiden Unternehmen, deren Projekt „Blockchain Initiative Logistik“ für den digitalen Frachtbrief im Jahr 2019 als Blockchain-Projekt des Jahres ausgezeichnet wurde.

Elektronischer Frachtbrief

Österreich hat das für die Verwendung des eCMR, des elektronischen Frachtbriefs, notwendige Zusatzprotokoll ratifiziert und kürzlich in Kraft gesetzt. Damit ist der digitale Frachtbrief (eCMR) dem physischen CMR-Frachtbrief gleichgestellt, wenn die Anforderungen gemäß Zusatzprotokoll erfüllt sind.

Die Umsetzung des eCMR gestalte nach Angaben des österreichischen Transportunternehmens die Prozesse sicherer sowie schneller und ermögliche zudem eine höhere Datenqualität sowie mehr Transparenz.

Auch würden dadurch zusätzliche Integrationsmöglichkeiten bezüglich Transport Management System (TMS), Zoll, Abrechnung, Transportschadenregulierung und Archivierung geschaffen.

Die Kooperation

Lkw Walter bringt Kompetenz und Praxiserfahrung im Logistikbereich in die Partnerschaft ein, Editel die Kompetenz als Service Provider für die Optimierung von digitalen Supply Chain-Lösungen.

Grundlage der Zusammenarbeit bildet eine eCMR-Plattform namens FreightLogs. Diese wird von Editel betrieben und von Lkw Walter wiederum genutzt, um den Kunden die digitale Integration der Frachtpapiere zu ermöglichen.

„Indem wir die von Editel betriebene eCMR-Lösung vollständig in unsere Prozesse integrieren, schaffen wir für unsere Kunden eine hochskalierbare Lösung, die speditionsunabhängig auf alle Landtransporte ausgerollt werden kann“, so Michael Gschwandtner, Director Digital Business bei Lkw Walter.

Automatisierung und Digitalisierung vorantreiben

Laut Gschwandtner wolle man dafür sorgen, dass die für die Prozessoptimierung notwendigen Daten in hoher Qualität und in Echtzeit bereitgestellt werden - und für Folgeprozesse von den Kunden genutzt werden können. Dadurch soll die Automatisierung der Prozesse weiter vorangetrieben werden.

„eCMR ist nur der erste Schritt, die Integration von weiteren digitalen Transportdokumenten soll folgen. Gemeinsam achten wir genau darauf, dass alle Stakeholder von den optimierten Prozessen nachhaltig profitieren“, erklärt Gerd Marlovits, CEO von Editel Austria.

Die Kooperationspartner haben es sich nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren die Digitalisierung von Frachtdokumenten weiter voranzutreiben - durch innovative Lösungen und die Nutzung gemeinsamer Synergien. Die Zusammenarbeit der beiden österreichischen Unternehmen erstrecke sich auf alle europäischen Länder, in denen sie vertreten sind.

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    Kooperation: Open Logistics Foundation und Lkw Walter fördern Zero-Emission-Logistik

    News vom 03.09.2024 von Christine Harttmann

    Dabei soll ein offener Standard für den Austausch von Emissionsdaten helfen, der unter der Leitung von Lkw Walter in der Arbeitsgruppe Enabling Logistics Decarbonisation erarbeitet werden soll.

    Güterverkehr und Logistik verursachen bis zu zehn Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Zudem prognostiziert das Weltverkehrsforum, dass sich die die Nachfrage in beiden Sektoren bis 2050 verdreifacht. Logistiker beschäftigen sich daher intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit und den steigenden gesetzlichen Anforderungen.

    Die Open Logistics Foundation hat nun die Arbeitsgruppe Enabling Logistics Decarbonisation gegründet, um der Branche eine unternehmensübergreifende Lösung zu bieten. Die Stiftung fördert die gemeinschaftliche Entwicklung und kommerzielle Nutzung von Open-Source-Logistiksoftware und -hardware mit Hilfe einer sogenannten Innovation Community. Dazu betreibt sie das Open Logistics Repository, eine offene und neutrale Plattform, über die alle Komponenten entwickelt und allen interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

    Open-Source-Standard für den Austausch

    Die neu gegründete Arbeitsgruppe, die Logistikdienstleister bei der Dekarbonisierung unterstützen soll, wird von Lkw Walter geleitet. In ihrem ersten Projekt beschäftigt sie sich mit einem Open-Source-Standard für den Austausch von Emissionsdaten.

    Um die Pariser Klimaziele zu erreichen und Wettbewerbsvorteile sowie neue Geschäftsmodelle zu erschließen, würden Logistikdienstleister Standards für eine grünere Zero-Emission-Logistik vorantreiben, erklärt die Stiftung. Bisher fehle jedoch ein Standard für den Austausch von Emissionsdaten zwischen Spediteuren, Logistikdienstleistern, Verladern und Kunden, den Unternehmen entlang der Lieferkette nutzen könnten.

    Zusammenarbeit von nationalen und internationalen Unternehmen

    Entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung eines solchen Standards ist die Zusammenarbeit von nationalen und internationalen Unternehmen. Bei dessen Entwicklung will die Stiftung als Mittler fungieren. Die Stiftungsmitglieder erarbeiten dafür gemeinsam auf internationaler Ebene Open-Source-Lösungen, die den Datenaustausch in der Branche vereinfachen sollen. Bei der Umsetzung eben jener Nachhaltigkeitsstandards soll die Arbeitsgruppe Enabling Logistics Decarbonisation diese Aufgabe übernehmen.

    „Die Working Group setzt sich nicht nur für die Förderung der Dekarbonisierung in der Logistikbranche ein, sondern legt auch einen besonderen Fokus auf die Umsetzung von De-facto-Standards sowie die gemeinsame, für alle nutzbare Open-Source-Implementierung“, erklärt Andreas Nettsträter, CEO der Open Logistics Foundation.

    Standardisierung der Nachhaltigkeitsdaten

    Die neue Arbeitsgruppe hat neben Lkw Walter zwölf weitere Mitglieder. Ihr erstes Projekt heißt Emissions Data Exchange und soll, dies teilt die Stiftung mit, ab sofort umgesetzt werden. Ziel ist die Validierung und Implementierung des vom Smart Freight Centre und der Sine Foundation entwickelten iLeap-Datenmodells für den Austausch von Nachhaltigkeitsdaten entlang der Lieferkette in verschiedenen Anwendungsfällen.

    Das Smart Freight Centre ist ein Netzwerkpartner der Open Logistics Foundation und eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich auf die Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Güterverkehr konzentriert.

    Non-Profit-Organisationen

    Die Sine Foundation ist ebenfalls eine Non-Profit-Organisation, die innovative Forschungsergebnisse in den Bereichen Kryptographie und Wirtschaft entwickelt und umsetzt. Mit dem iLeap-Datenmodell wollen die Projektbeteiligten einen Standard für nahtlose Konnektivität in der Transparenz von Logistikemissionen etablieren. Das Modell basiert auf dem bereits weltweit anerkannten GLEC-Framework und der damit verbundenen ISO-Norm 14083, einer Berechnungsmethode für Treibhausgasemissionen in der Logistik.

    „Die neue Working Group wird sich der Etablierung von harmonisierten Lösungen entlang der gesamten Lieferkette widmen“, erklärt Justin Lemmens, Manager für Safety, Health, Environment und Quality  bei Lkw Walter. „Denn Lösungen für mehr Nachhaltigkeit entstehen heute im Netzwerk: Durch die Zusammenarbeit von Unternehmen und den Einsatz von Open-Source-Software schaffen wir eine grünere Logistik.“

    Wer noch dabei ist

    Beteiligte der Working Group sind: Lkw Walter (Leitung), BLG, Cargo Sign, Contargo, Dachser, DB Schenker, DHL, Fraunhofer IML, Gryn, Iteratec, Rhenus, Transporeon und Zufall.

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    Lkw Walter: Erweiterung des Kombiverkehr-Netzwerks Richtung Skandinavien

    News vom 16.04.2024 von Anna Barbara Brüggmann

    Die Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (EGP) hat Lkw Walter als Neukunden gewonnen und bietet intermodale Verkehre von und nach Skandinavien - dreimal wöchentlich zwischen Wanne-Eickel – Lübeck-Skandinavienkai im Rundlauf.

    Lkw Walter und die Eisenbahngesellschaft Potsdam bringen ein neues Zugprodukt auf den Markt, welches das intermodale Angebot des österreichischen Unternehmens erweitern soll.

    Seit 10. April 2024 verkehrt drei Mal pro Woche eine multimodale Verbindung zwischen Wanne-Eickel – Lübeck-Skandinavienkai im Rundlauf. Der Zug wird in den Terminals CTH (Container Terminal Herne) und BRG (Baltic Rail Gate Lübeck) umgeschlagen und soll eine Transportkapazität für 40 Trailer auf 20 Güterwagen je Richtung bieten.

    "Wir freuen uns auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Lkw Walter und die zukünftigen Herausforderungen", so Christian Becken, Geschäftsleiter und Prokurist der EGP.

    Zum Einsatz kommt den beiden Unternehmen zufolge eine Vectron Dual Mode-Lokomotive, die sowohl im E-Modus für den Flächenverkehr als auch mit Diesel während der Rangiertätigkeiten betrieben werden kann.

    Eine Transportkapazität von circa 11.500 Trailern pro Jahr wolle die EGP erbringen - und damit einen Beitrag zur Güterverlagerung auf die Schiene leisten.

    “Im Jahr 2024 feiert Lkw Walter sein 100-jähriges Bestehen. Für uns ist dies nicht nur ein Anlass, zurückzublicken, sondern auch unsere Maßnahmen für einen CO2-armen Transport zu intensivieren“, so Michael Rupp, Verkehrsdirektor bei Lkw Walter.

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    Lkw Walter: Digitaler Frachtbrief statt Papierberge

    News vom 19.02.2024 von Anna Barbara Brüggmann

    Krone und das österreichische Transportunternehmen Lkw Walter führen den elektronischen Frachtbrief ein. Ein QR-Code am Trailer soll den Zugang zum Smart Assistant und so wiederum zum eCMR gewähren.

    Nach Angaben von Lkw Walter seien durch den Einsatz des herkömmlichen Frachtbriefs fast sechs Millionen Papierseiten allein für die Spedition mit Sitz in Österreich angefallen. Doch dies soll sich nun ändern – mithilfe einer vollständig digitalen Lösung.

    Als Partner bei der Entwicklung und dem Ausrollen des sogenannten eCMR, des digitalen Frachtbriefs, diente Trailer-Hersteller Krone. Nach Angaben von Max Birle, Leiter Krone Telematics & Digital Services, sei der „Smart Assistant“ ein wichtiger Teil der digitalen Transformationsfelder am Trailer – vergleichbar mit einem leistungsstarken Betriebssystem.

    Damit sei die Dokumentenverwaltung der Krone-Trailer und das Handling von Fahrzeugdokumenten wie eCMR und andere Services vereinfacht worden ohne zusätzlich erforderliche Apps.

    Der Hersteller stattete nach eigenen Angaben bereits die ersten Trailer von Lkw Walter mit einem QR-Code für den Smart Assistant aus. Dieser diene nun auch als Zugang zum eCMR.

    Der QR-Code am Trailer könne über ein Smartphone oder andere digitale Endgeräte eingescannt werden. Dies ermögliche einen einfachen Zugang zu eCMR, Fahrzeugdokumenten des Trailers sowie zur Walter-Fahrer-App Loads Today. Darin werden der Unternehmensgruppe zufolge Prozesse wie beispielsweise die Ladungssicherung verarbeitet.

    Nach Angaben von Michael Gschwandtner, Director Digital Business bei Lkw Walter, erhofft sich das Unternehmen neben der Zeit- und Geldersparnis auch eine erleichterte Administration.

    „Dazu fallen noch Millionen Papierseiten weg, worüber sich auch die Umwelt freut. Für uns als Unternehmen setzt eCMR also nicht nur neue Standards für Effizienz und Transparenz in der Lieferkette, sondern unterstreicht auch unser Engagement für umweltfreundliche Prozesse“, so Gschwandtner.

    Standard festlegen

    Der Grundstein für den eCMR ist Krone zufolge gemeinsam mit Partnern aus der Open Logistics Foundation gelegt worden, es sei dann ein gemeinsamer Standard für diese Innovation definiert worden.

    Schließlich habe der digitale Frachtbrief dann in enger Zusammenarbeit zwischen dem Trailer-Hersteller und Lkw Walter realisiert werden können.

    Vereinfachte Kommunikation

    Er soll die Gesamtkommunikation innerhalb der Lieferkette erleichtern, als zentrale Schnittstelle fungieren und allen Parteien denselben Informationsstand sichern. Das trage nicht nur zu einer effizienteren Transportabwicklung bei, sondern minimiere auch potenzielle Fehlerquellen im Dokumentationsprozess.

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