DHL Express: Neuer Betriebsstandort in Köln
DHL Express Deutschland ist am gestrigen Montag offiziell mit dem Bau seines neuen Betriebsstandorts in Köln-Marsdorf gestartet. In der Toyota-Allee 28 sollen auf einem mehr als 20.000 Quadratmeter großen Areal Produktions- und Büroflächen von rund 5.500 Quadratmeter entstehen.
Derzeit würden die vorbereitenden Baumaßnahmen für die Errichtung des Neubaus erfolgen, heißt es. Mustafa Tonguç, CEO DHL Express Deutschland:
„Nach wie vor investieren wir konsequent in unser Netzwerk in Deutschland. Durch Wärmepumpen-Technik, Photovoltaik und Dachbegrünung verbessern wir für unseren neuen Standort in Köln deutlich die CO₂-Bilanz.“
Das Investitionsvolumen für den neuen Standort in Köln belaufe sich insgesamt auf 40 Millionen Euro. Der Umzug und die Inbetriebnahme seien derzeit für Ende 2026 geplant, heißt es aus dem Unternehmen. Das Servicegebiet erstrecke sich dann von Pulheim im Norden bis Dahlem (Eifel) im Süden und von Bergneustadt im Osten bis Aachen im Westen.
Platz für 78 Zustellfahrzeuge gleichzeitig
Die neue Betriebsstätte soll über drei sogenannte PUD-Finger („Pick-up und Delivery“) mit direkten Be- und Entlademöglichkeiten für 78 Zustellfahrzeuge gleichzeitig verfügen. Zudem würden 12 Tore zur Be- und Entladung an der Halle verfügbar sein, heißt es. Zusätzlich soll eine hochmoderne Sortieranlage eingebaut werden, die für ein Sendungsvolumen von 6.000 Packstücken pro Stunde ausgelegt ist und über die alle nationalen und internationalen DHL Express Sendungen bearbeitet werden sollen.
Mit dem Neubau würden durch den Einsatz modernster Technik die Kapazitäten des bisherigen Standortes verbessert. Tonguç:
„In der Sendungsabwicklung erreichen wir durch die operativen Neuerungen kürzere Bearbeitungszeitfenster und verbesserte Prozesse. Durch die Investitionen verbinden wir unsere Kundenunternehmen in der Region somit noch besser mit unserem globalen Netzwerk.“
Umweltfreundliche Technik
Im Neubau soll zudem eine Wärmepumpe zum Einsatz kommen, die zum Heizen und Kühlen des Gebäudes verwendet und mit umweltfreundlichem Kältemittel betrieben werden soll. Darüber hinaus könne die Haustechnik mit bis zu 350 kw Peak durch die eigene Photovoltaik-Anlage betrieben werden. Außerdem erhalte das Verwaltungsgebäude eine Dachbegrünung in Form von Rasenflächen und Stauden.
Das Gebäude habe zusätzlich eine verbesserte Lüftungstechnik in den Räumen der Verwaltung sowie über höhenverstellbare luftdichte und wetterfeste Kissentorabdichtungen an den Toren. Außen soll das Gebäude an den PUD-Fingern mit 78 Positionen für E-Fahrzeuge ausgestattet werden, zudem auf einem separaten Parkplatz 17 elektrifizierte Parkplätze für weitere E-Vans am Gebäude haben, die für die zweite Welle der Touren geladen werden könnten.
Der Standort verfügt ab Ende 2026 dann zudem über 50 Mitarbeiterparkplätze, davon sollen im ersten Schritt 23 mit E-Ladepunkten ausgestattet werden. Die neue DHL Express Station werde zudem die Sicherheitsanforderungen der Transported Asset Protection Association (TAPA) erfüllen und damit die weltweit anerkannte TAPA-Klasse-A-Zertifizierung als höchste Sicherheitsstufe im Lufttransport erhalten, heißt es.
Grundstückseigentümer und Bauherr des Vorhabens ist der Kölner Projektentwickler Bauwens Development.