LKW

Deutz AG: OLS übernimmt Seefracht-Logistik in die USA

2.200 TEU verschifft die Deutz AG pro Jahr in die USA - ab sofort verantwortet die Overseas Logistic Services GmbH (OLS) den Containertransport zwischen Deutschland und den USA.

Vertragsabschluss (v.l.): Christian K. Flick, COO der ThielemannGroup, Navid Thielemann, CEO der ThielemannGroup, Dr. Sebastian C. Schulte, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG, und Oliver Neu, CFO der Deutz AG. (Foto: Deutz AG)
Vertragsabschluss (v.l.): Christian K. Flick, COO der ThielemannGroup, Navid Thielemann, CEO der ThielemannGroup, Dr. Sebastian C. Schulte, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG, und Oliver Neu, CFO der Deutz AG. (Foto: Deutz AG)

Die Deutz AG hat ihre Seefrachtlogistik für den transatlantischen Markt neu aufgestellt: Dem Unternehmen zufolge werden 2.200 TEU (Twenty-Foot Equivalent Unit) in 20- und 40-Fuß-Containern per Schiff in die USA transportiert.

Ab dem 1. Juli soll OLS die komplette Logistik vom Abgang in Köln und Ulm über die Seefracht in die USA und die Anlieferung an das Deutz-Werk in Norcross, nahe Atlanta (Georgia), sowie an weitere Läger in den USA übernehmen.

Zunächst ist eine Laufzeit von zwei Jahren vereinbart worden, so die Angaben. Initiiert wurde der Vertrag durch die ThielemannGroup, Muttergesellschaft der OLS. Diese stärke mit einem smarten Door-to-Door-Konzept die transatlantische Logistik der Deutz AG.

Wichtiger Absatzmarkt

Bei OLS handelt es sich um ein Überseelogistik-Unternehmen, welches an das Netz der Spedition Fr. Meyer‘s Sohn (FMS) angeschlossen ist. Zu den angebotenen Services zählen Seefracht, Vor- und Nachlaufsteuerung sowie ein durchgängiges Tracking & Tracing.

„Die USA sind ein zentraler und wichtiger Absatzmarkt für unsere Antriebssysteme. In Zeiten herausfordernder geopolitischer Entwicklungen benötigen wir einen verlässlichen Service-Dienstleister“, so Dr. Sebastian C. Schulte, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG.

Weitere Zusammenarbeit geplant

Den Angaben gemäß arbeitet die ThielemannGroup daran, die Lieferkette der Deutz AG gemeinsam weiter zu optimieren. Im Raume stünden verschiedene Features, welche die Nachhaltigkeit steigern sollen.

„Nordamerika ist nicht nur unser wichtigster Auslandsmarkt – hier verzeichnen wir auch einen kontinuierlich wachsenden Bedarf nach unseren Produkten“, erklärt Schulte.