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Bauma 2025: Kögel bringt neuen Bau-Kipper an den Start

Im Fokus des Messeauftritts von Kögel und Humbaur steht ein komplett neu konstruierter Mulden-Kipper – modular aufgebaut und um 170 Kilogramm leichter.

Bei Kögel im Fokus: Der neu entwickelte Mulden-Kipper vor. (Foto: A.B.Brüggmann / HUSS-VERLAG)
Bei Kögel im Fokus: Der neu entwickelte Mulden-Kipper vor. (Foto: A.B.Brüggmann / HUSS-VERLAG)

Auf der Bauma in München präsentierten Kögel Trailer und Humbaur gemeinsam ihre gebündelte Kompetenz im Bereich Bau- und Baustellenlogistik. Während Humbaur Klassiker und Neuheiten aus dem Schwerlast- und Pkw-Anhängersegment zeigte, richtete Kögel den Fokus auf eine komplette Neuentwicklung: den Mulden-Kipper.

Kögels neuer Mulden-Kipper: Kundenwünsche im Mittelpunkt

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte Wolfgang Reitbeck, Produktmanager bei Kögel, den neuen Mulden-Kipper vor. Die Entwicklung dieses Fahrzeugs sei von Grund auf neu gedacht worden – mit dem klaren Ziel, Gewicht zu reduzieren, ohne bei Funktionalität und Stabilität Kompromisse einzugehen.

„Der Muldenkipper ist neu. Was ist neu? Dazu wurden die Kunden befragt und recherchiert. Ergebnis: Der Muldenkipper muss leichter werden“, sagte Reitbeck.

Um 170 Kilogramm wurde das Gewicht des Fahrzeugs reduziert. Erreicht wurde dies durch eine vollständige Neukonstruktion und den gezielten Einsatz von Feinkorn-Baustahl beim Fahrgestell.

Die Grundausstattung umfasst eine KTL-Beschichtung für Korrosionsschutz, die Farbgebung erfolgt nach Kundenwunsch. Besonderes Augenmerk legte das Entwicklungsteam auf die Praxistauglichkeit: Das Fahrverhalten wurde auf speziellen Teststrecken bei Schlechtwetterbedingungen erprobt – ohne dass es zu Rissbildungen am Fahrgestell kam, wie Reitbeck betonte.

Serienstart und technische Eckdaten

Die Produktion der ersten Serie des neuen Mulden-Kippers hat bereits begonnen. Im ersten Schritt bringt Kögel einen Dreiachser mit wahlweise 24 oder 27 Kubikmetern Ladevolumen auf den Markt.

Die Mulde selbst ist bauchig geformt und mit geradlinigen Flächen gestaltet, damit möglichst wenig Material haften bleibt. Eine integrierte Leiter erleichtert den Einstieg in die Mulde.

Im Boden kommt hochverschleißfester Stahl mit der Härte HP 450 mm zum Einsatz, die Rückwand besteht ebenfalls aus Verschleißstahl. Die Seitenwände sind aus Feinkorn-Baustahl gefertigt. Das Multimodul-Konzept erlaubt es, die Mulde individuell auf Kundenanforderungen abzustimmen – ob in Leichtbauweise oder besonders robust ausgeführt.

Ein elektrisches Verschiebedeck gehört zur Serienausstattung.

Klassiker aus dem Humbaur-Programm

Eine breite Auswahl an Bau-Anhängern aus dem Schwerlast- und Pkw-Bereich zeigte Humbaur am gemeinsamen Messestand. Dazu gehören unter anderem der Satteltieflader HTS 30 K mit flachem Auffahrwinkel, die Dreiseitenkipper HTK 10t und 14t sowie Baumaschinentransporter, Tieflader und Hochlader mit verschiedenen Rampenlösungen.

Im Pkw-Segment werden mehrere Dreiseitenkipper, ein Plattformanhänger und ein Kofferanhänger präsentiert. Ergänzt wird das Angebot durch den Kabeltrommelanhänger KTA, der auf Baustellen für das Handling großer Trommeln ausgelegt ist.