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424 deutsche Raststätten im Pausen-Check

Hier erwarten Bustouristen die meisten Restaurants, Fast-Food-Angebote und Cafés.

Essensausgabe bei Gusticus an einem Tank-und-Rast-Standort. (Foto: Tank und Rast)

An fast der Hälfte der deutschen Raststätten gibt es ein Fast-Food-Restaurant. Am größten ist der Anteil auf der A24 zwischen Hamburg und Berlin, auf der es sich bei jedem zweiten gastronomischen Angebot um eine Fast-Food-Kette handelt. Das ist eines der Ergebnisse einer Analyse der Mietwagenplattform billiger-mietwagen.de. Untersucht wurden dabei 424 Raststätten deutschlandweit. Neben dem kulinarischen Angebot lohnt sich auch ein Blick auf die Parkplatzsituation – denn die unterscheidet sich je nach Autobahn erheblich. Für die einzelnen Rankings wurden die Autobahnen berücksichtigt, von denen Daten zu mindestens zehn Raststätten erhoben wurden.

Hier lässt es sich am besten schlemmen

Die höchste Quote an klassischen Restaurants bietet die A61: Auf den über 300 km zwischen dem niederländischen Venlo und Hockenheim in Baden-Württemberg ist rund jedes vierte gastronomische Angebot ein Restaurant (28 %) und damit mehr als auf jeder anderen untersuchten Strecke. Wer es lieber schnell mag, ist auf der A24 gut aufgehoben: Hier liegt der Fast-Food-Anteil bei 50 %, und gleichzeitig ist der Anteil an Restaurants der niedrigste (8 %). Wenn man auf seiner Reise auf Fast Food nicht verzichten kann, sollte die A44 zwischen Aachen und Kassel gemieden werden, denn das gibt es nur bei jedem zehnten Angebot.

So unterschiedlich ist das Café-Angebot auf deutschen Autobahnen

Noch häufiger als Fast Food und Restaurants gibt es auf den deutschen Autobahnen nur Cafés (95 % aller Raststätten). Die A44 ist ein echter Geheimtipp für Kaffee-Fans: Hier liegt der Café-Anteil bei 55 %. Wenn man allerdings auf der A81 zwischen Würzburg und der Schweiz unterwegs ist, sollte man sich lieber zu Hause nochmal die Thermoskanne befüllen (32 %). Dafür mangelt es dort nicht an Backwaren. 27 % der Gastronomen auf der Strecke verkaufen diese. Das selbst geschmierte Butterbrot sollte auf der A4 (5 %) hingegen lieber zum Inventar gehören.

Frieder Bechtel, Pressesprecher von billiger-mietwagen.de: „Unsere Analyse zeigt, wie unterschiedlich das gastronomische Angebot auf deutschen Autobahnen ausfällt. Von der Fast-Food-Hochburg bis zum Café-Niemandsland ist alles dabei. Wer unterwegs Wert auf Vielfalt legt, kann seine Route gezielt planen. Gerade für lange Fahrten in der Ferienzeit lohnt es sich, nicht nur auf die schnellste Strecke zu achten, sondern auch auf Rastmöglichkeiten.“

Über die Untersuchung

Für die Auswertung wurden die Daten von 424 Autobahn-Raststätten (Quelle: raststaetten.de) auf 46 Autobahnen analysiert. Für das Ranking wurden nur die Autobahnen berücksichtigt, von denen Daten zu mindestens zehn Raststätten vorlagen. Stichtag der Analyse war der 21. Juli 2025.