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DHL Freight: Neues Terminal in Graben bei Augsburg eröffnet

Der Anbieter für europäische Straßentransporte will mit dem strategisch günstig gelegenen Standort das eigene Stückgutnetz in Süddeutschland stärken.

Bei der Eröffnung: Moritz Nägele, Area Manager Süd-West, Dr. Thomas Vogel, Geschäftsführer DHL Freight GmbH, Andreas Scharf, Bürgermeister der Gemeinde Graben, und Ufuk Kasapoglu, Standortleiter Graben. Foto: DHL Group

DHL Freight hat am gestrigen Montag offiziell sein neues Frachtterminal in Graben bei Augsburg eröffnet. Mit dem Umzug vom bisherigen Standort Affing reagiere man auf die gestiegenen Anforderungen im süddeutschen Raum und wolle gleichzeitig das deutschlandweite Stückgutnetzwerk stärken, hieß es aus dem Unternehmen. Der neue Standort biete mehr Fläche sowie eine moderne Infrastruktur und profitiere von seiner verkehrsgünstigen Lage.

Die feierliche Eröffnung des neuen Terminals fand in Anwesenheit des Bürgermeisters der Gemeinde Graben, Andreas Scharf, sowie von Vertretern der DHL Freight Geschäftsführung statt, darunter Thomas Vogel (Geschäftsführer DHL Freight GmbH), Moritz Nägele (Area Manager Süd-West) und Ufuk Kasapoglu (Standortleiter Graben). Thomas Vogel, Geschäftsführer DHL Freight GmbH:

„Graben ist ein wichtiger Baustein in unserem nationalen Netzwerk. Mit diesem Standort schaffen wir zusätzliche Kapazitäten, um unsere Kunden noch flexibler, schneller und nachhaltiger zu bedienen.“

Mit dem neuen Standort in Graben will DHL Freight nach eigenen Angaben ein leistungsfähiges, engmaschiges Netzwerk in Deutschland betreiben und gleichzeitig die Emissionen im Straßengüterverkehr weiter senken.

Ausbau auf bestehender Logistikfläche

Das neue Terminal befindet sich auf einem 25.000 Quadratmeter großen Gelände, das zuvor DHL Post & Paket genutzt hatte. In den vergangenen Monaten wurde es umfassend modernisiert und an die Anforderungen des Stückgutverkehrs angepasst.

Die rund 6.200 Quadratmeter große Umschlaghalle, die 1.200 Quadratmeter Storagefläche inkludiert, sowie 360 Quadratmeter Bürofläche sollen eine effiziente Abwicklung von Stückguttransporten gewährleisten.

48 Ladetore sollen nach eigenen Angaben künftig täglich Sendungen aus verschiedenen Branchen umschlagen – unter anderem für Unternehmen aus den Bereichen Konsumgüter, Automotive, Verpackung, Gastronomieausstattung, Musikinstrumente, Sportartikel und Luftfahrttechnik. Der Standort beschäftigt aktuell rund 40 Mitarbeitende.

Besonderes Augenmerk habe der nachhaltigen Ausstattung des neuen Terminals gegolten. Denn neben der Umrüstung auf LED-Beleuchtung wurden zusätzliche Büroflächen geschaffen, ein modernes Video- und Zutrittskontrollsystem installiert sowie eine Ladeinfrastruktur für Pkws aufgebaut. Zusätzlich soll eine Photovoltaikanlage künftig zur Eigenversorgung beitragen.