RheinCargo: Behauptung in schwierigem Marktumfeld
Götz Jesberg, der operative Geschäftsführer der RheinCargo:
„Wir sind sehr froh, diesen Schritt der Transformation gegangen zu sein. Mit der Neuaufstellung der RheinCargo können wir uns flexibler auf die sich stetig verändernden Markt und Rahmenbedingungen einstellen. Nach dem ersten Jahr zeigt sich, dass es richtig war, auf die Einführung unserer Businessunits zu setzen.“
Mit Beginn des Jahres 2024 seien die bis dato parallel operierenden Hafenbereiche von Köln (Süd) sowie Neuss und Düsseldorf (Nord) zu einer Businessunit zusammengeführt worden. Gleichzeitig waren im Eisenbahnbereich drei eigenständige Einheiten Fernverkehr, Regionalverkehr und Werksverkehr geschaffen worden, in denen seitdem Vertrieb und Betrieb gemeinsam agieren.
Kennzahlen auf Vorjahresniveau
Die Hafensparte konnte 2024 beim schiffsseitigen Umschlag mit 12,89 Millionen Tonnen ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen, während der Landumschlag dagegen mit 5,16 Millionen Tonnen leicht rückläufig war. Das Transportvolumen bei der Güterbahn habe mit 18,61 Millionen Tonnen fast exakt auf Vorjahresniveau gelegen. Kaufmännische Geschäftsführer Sascha Odermatt:
„Auch wenn die Umschlags- und Transportkennzahlen vergleichbar mit denen aus dem Jahr 2023 sind, so ist es uns gelungen, den Umsatz von 206 Mio. Euro auf 213 Mio. Euro zu steigern. Das war angesichts der nach wie vor unsicheren konjunkturellen Lage keine Selbstverständlichkeit. Und neben den bekannten geopolitischen Krisen hatten wir zum Beispiel im Bahnbereich auch mit dramatisch gestiegenen Trassenpreisen zu kämpfen.“
Für die Zukunft sehen beide RheinCargo-Geschäftsführer das Unternehmen gut aufgestellt. Odermatt:
„Wir haben unter schwierigen Bedingungen das Jahr 2024 erfolgreich abgeschlossen. Unsere Transformationsmaßnahmen haben gegriffen.“
Und Götz Jesberg ergänzt:
„Diesen eingeschlagenen Weg werden wir konsequent fortsetzen.“