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Wrightbus stellt Streetdeck Hydroliner Gen 2.0 vor

Das neue Fahrzeug soll kraftstoffeffizienter und günstiger in der Anschaffung sein, eine größere Reichweite besitzen, leichter zu warten sein und mehr Fahrgäste befördern können als sein Vorgänger.

Der Streetdeck Hydroliner Gen 2.0 kann in nur acht Minuten betankt werden und besitzt eine Reichweite von mehr als 480 km. (Foto: Wrightbus)

Der nordirische Hersteller Wrightbus hat die neueste Version seines Brennstoffzellendoppelstockbusses vorgestellt. Der Streetdeck Hydroliner Gen 2.0 wird im Werk Ballymena gebaut, wo die Gesamtproduktion in diesem Jahr ein Rekordniveau erreichen wird. Das neue Fahrzeug soll kraftstoffeffizienter und günstiger in der Anschaffung sein, eine größere Reichweite besitzen, leichter zu warten sein und mehr Fahrgäste befördern können als sein Vorgänger, der bei seiner Markteinführung im Jahr 2020 der erste H2-Doppelstockbus der Welt war.

Reichweite von mehr als 480 km

Im Rahmen der vierjährigen Entwicklungsphase, die von der britischen Regierung über das Advanced Propulsion Centre UK (APC UK) mitfinanziert wurde, haben die Techniker von Wrightbus das Fahrzeug von Grund auf neu entwickelt. Gleichzeitig hat sich ein Konsortium von Partnern – darunter Grayson Thermal Systems, die Queen‘s University Belfast, Hygen und Translink – mit dem Ziel zusammengeschlossen, die Fertigungskapazitäten in Großbritannien zu stärken. Der Streetdeck Hydroliner Gen 2.0 kann in nur acht Minuten betankt werden und besitzt eine Reichweite von mehr als 480 km. Ausgestattet ist er mit einem neuen Brennstoffzellenmodell von Ballard und einem hocheffizienten elektrischen Antriebssystem. Verbessert wurden auch die Zugänglichkeit und Sicherheitstechnik, allen voran eine neu gestaltete Frontpartie zum Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer.

1.000 zusätzliche Arbeitsplätze

Die Markteinführung der zweiten Generation des Hydroliner fällt in ein Jahr, das für Wrightbus als derzeit am schnellsten wachsenden Bushersteller in Europa ein Rekordjahr zu werden verspricht. Vergangene Woche gab das Unternehmen bekannt, dass es dank einer Produktionssteigerung am Hauptsitz in Ballymena bis zu 1.000 Arbeitsplätze in der Wrightbus:

„Zusammen mit unserem vollelektrischen Bus fahren nun 95 % aller von Wrightbus in unserem Werk in Ballymena produzierten Busse lokal emissionsfrei – ein deutlicher Unterschied zu 2019, als 95 % aller Bestellungen auf Dieselfahrzeuge entfielen.“

Technische Details Streetdeck Hydroliner Gen 2.0

  • 20 % Einsparungen bei den Kraftstoffkosten
  • 30 % Einsparungen bei den Kosten für Wartungsteile über 15 Jahre
  • 5 % mehr Fahrgastkapazität
  • Niedriger Grundpreis
  • Mehr als 480 km Reichweite
  • 5,6 Mio. Pfund Förderung im Rahmen des APC17 NextGen-FCEV-Projekt über 3,75 Jahre
  • Neues Wärmemanagementsystem von Grayson Thermal Systems
  • Simulations-Toolkits von der Queen‘s University Belfast

Produktionskapazität steigt bis 2026 auf 1.400 Einheiten

Wrightbus geht davon aus, in den nächsten 24 Monaten 200 zusätzliche Busse pro Jahr zu produzieren. Die Zahl wird in diesem Jahr auf 1.200 und im Jahr 2026 auf 1.400 steigen – ein Rekord in der langen Geschichte des nordirischen Busherstellers. Es rief seine Partner dazu auf, mit dem Aufbau von Kapazitäten zu beginnen, um dem erhöhten Produktionsplan zuvorzukommen.

„Unsere Lieferkette ist für den Erfolg von Wrightbus von entscheidender Bedeutung“, sagte CEO Jean-Marc Gales. „Wir haben ein paar aufregende Jahre vor uns, aber um das angestrebte Wachstum zu erreichen, müssen wir sicherstellen, dass unsere Partner verstehen, was wir von ihnen in Bezug auf Kapazität, Effizienz, Produktentwicklung und technologische Fortschritte verlangen werden.“

Bis 2026 zusätzliche 7.200 Arbeitsplätze in der Lieferkette

Wrightbus hat derzeit Lieferkettenpartner in 47 Grafschaften in Großbritannien und an mehreren Standorten in Europa, darunter Frankreich, Belgien, Deutschland, die Türkei, die Niederlande und die Republik Irland.

„Bis 2026 werden wir 7.200 Arbeitsplätze in der Lieferkette schaffen. Um unseren ehrgeizigen Kurs fortzusetzen, müssen wir jedoch sicherstellen, dass unsere Zulieferer jetzt mit uns zusammen auf Wachstum und Erfolg bauen. Wir müssen der Zeit voraus sein“, betonte der Geschäftsführer.

„Wir haben in den vergangenen zwölf Monaten erheblich in unser Wachstum investiert, mit mehr Personal in Ballymena, neuen Einrichtungen für NewPower in Bicester und einem europäischen Servicezentrum in Brühl, um sicherzustellen, dass wir über operative Kapazitäten verfügen, um die Nachfrage unserer Kunden erfüllen zu können“, fügte Gales hinzu.