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Verbundraumerweiterungen in Bayern: Vergabeverfahren und Ausschreibung von Linienverkehren

Zwei LBO-Seminare am 8./9. Juli 2025 in München informieren über Preiskalkulationen bei Ausschreibungsverfahren.

er MVV-Verbundraum wächst 2025 und 2026 noch einmal deutlich. (Grafik: MVV)

In vielen bayerischen Regionen wird aktuell von den Aufgabenträgern geprüft, inwieweit ein Beitritt zu einem Verkehrsverbund in Frage kommt. In Bayern sind dies u.a. der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV), der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN), der Regensburger Verkehrsverbund (RVV), der Verkehrsverbund Großraum Ingolstadt (VGI), der Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund (AVV) und der Verkehrsverbund Mainfranken (VVM/NVM) in Würzburg. Nach der Verbundraumerweiterung werden Verkehrsleistungen teilweise durch die Verbundgesellschaft ausgeschrieben; dies bedeutet, dass die Verkehrsleistungen in einem wettbewerblichen Vergabeverfahren vergeben werden. Ausschreibungen von Verkehrsleistungen werden oft auf den Webseiten der Verkehrsverbünde veröffentlicht bzw. sind auch im LBO-Vergabenewsletter aufgeführt.

Das Procedere

Der Verkehrsverbund schreibt die Verkehrsleistungen aus, wodurch verschiedene Verkehrsunternehmen die Möglichkeit erhalten, ein Angebot zu machen. Der Verkehrsverbund legt in den Vergabeunterlagen fest, welche Verkehrsleistungen genau erbracht werden sollen, welche Anforderungen an die Fahrzeuge und das Personal gestellt werden und welche tariflichen und vertrieblichen Bedingungen gelten. Interessierte Verkehrsunternehmen können dann ein Angebot für die definierte Verkehrsdienstleistung abgeben. Die Angebote werden von den Verkehrsverbünden geprüft und bewertet, wobei sowohl qualitative als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt werden. Der Verkehrsverbund vergibt den Zuschlag an das qualitativ beste und wirtschaftlichste Angebot. Mit dem Gewinner der Ausschreibung wird ein Vertrag über mehrere Jahre abgeschlossen.

Restplätze für LBO-Seminare frei

Für Unternehmen, die sich an Ausschreibungen beteiligen möchten, ist es entscheidend, dass die Ausschreibungsunterlagen richtig gelesen werden und die Leistung richtig ermittelt wird, um einen auskömmlichen Preis auf die Dauer des Vertrags zu erhalten. Diese Thematik sowie die richtige Kalkulation sind Schwerpunkt der beiden (inhaltsgleichen) LBO-Seminare am 8./9. Juli 2025 in München. Es sind noch wenige Restplätze frei. Anmeldung hier:

Weitere Informationen: LBO-Praxisseminare „Kalkulation von Auftragsverkehren“ (in unserem Anhang)

Hinweis

Am Folgetag des zweiten Seminars, Donnerstag 10. Juli 2025, findet die LBO-Floßfahrt statt, so dass die „AJO-Sommertagung“ dieses Jahr aus kombinierbaren, aber getrennt buchbaren Veranstaltungen besteht. Rechtzeitige Zimmerbuchung bei Bedarf in München sinnvoll.