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DS N°4: Mit dem Facelift endlich auch elektrisch

Aus dem DS 4 wird der DS N°4 – mit dezent geändertem Namen, frischer Optik und erstmals auch rein elektrisch unterwegs. Das kompakte Modell kommt aus Rüsselsheim, wurde aber in Paris entworfen – überspitzt gesagt: ein bisschen „Savoir-vivre“ trifft deutschen Schraubenschlüssel.

Die neuen DS N°4 erkennt man vor allem an den Tagfahrleuchten, die wie ein Kardiogramm aussehen - oder Reisszähne. | Foto: DS Automobiles

Zu erkennen ist der Neue vor allem an der überarbeiteten Front mit auffälliger Lichtsignatur. Das Design ist laut DS-Designer Thierry Métroz auch hier vom Konzeptfahrzeug DS E-Tense Performance inspiriert. Am wichtigsten sind die Änderungen bei den Antrieben: Der N°4 kommt nur noch elektrifiziert: Als Hybrid mit 145 PS, als Plug-in-Hybrid mit 225 PS, der bis zu 81 km rein elektrisch fahren kann und, am wichtigsten: Als rein elektrischer E-Tense mit 213 PS und bis zu 450 km Reichweite nach WLTP – real werden davon im Worst Case rund 300 bleiben.

Der E-Tense kommt mit Wärmepumpe, 58,3 kWh nutzbarer Kapazität, eher durchschnittlichen 120-kW maximaler Schnellladeleistung und wählbarer Rekuperation. Immerhin soll er 100 km in 11 Minuten laden.

Der DS N°4 ist 4,40 m lang, 1,87 m breit, 1,47 m hoch. Die verlängerte Motorhaube (+12 mm) kaschiert dezent den Grill. Türgriffe verstecken sich. Das Heck trägt Lasergravur, das Dach kann in Schwarz schweben. Schick, wenn man's mag.

Innenraum: Très schick mit Touch

Innen geht’s aufgeräumt zu – die „Schwert-Optik“ blieb. Mit zwei Bildschirmen (10,25 Zoll für Anzeigen, 10 Zoll für Touch), dazu das DS Iris System mit Sprachsteuerung und ChatGPT. Lenkrad, Sitze und Armaturen kommen mit französischer Liebe zum Detail – samt „Clous de Paris“-Gravur auf den Sitzen nicht nur für die Uhrmachernostalgiker. Und laut Thomas Bouveret, Innenraumdesignchef, soll das neu gestaltete Kombiinstrument „jetzt größer, besser ablesbar und ergonomischer“ sein.

Es gibt wieder Komfortsitze vorn (auf Wunsch mit Massage), Radstand von 2,67 Metern. Der Kofferraum? Je nach Antrieb zwischen 360 und 430 Litern.

Assistenz: Dezent aufgeschlaut


DS Drive Assist 2.0 übernimmt teilautonom das Fahren, hält Abstand, macht Überholvorschläge – und passt auf, ob man müde ist. Ein Head-up-Display projiziert Infos direkt in die Windschutzscheibe. Matrix-LEDs übernehmen das Fernlichtspiel. Auch hier war DS schon immer hinter starker Ausleuchtung her.

Hoffentlich ebenfalls aufgeschlaut wurde das Infotainment: „OK Iris“ genügt – und der Bord-KI-Assistent hilft beim Routenplanen, Rätselraten oder Reiseziel finden.

Bei den Ausstattungen stehen zwei Linien zur Wahl: Pallas ist eher elegant, Étoile eher sportlich abgestimmt. Beide bieten diverse Komfort-, Technik- und Optikpakete. Farben? Stehen fünf zur Auswahl, darunter „Kaschmir-Blau“. Die Felgen heißen wieder nach Städten, zum Beispiel „Lausanne“ oder „Zürich“. Ab Mitte September 2025 steht der DS N°4 in deutschen DS Stores. Bestellstart ist im Juni. Preise? Werden noch genannt. Wir hoffen, dass die Hybrid-Basis noch unter 30.000 Euro zu haben sein wird.

Was bedeutet das?

Der DS N°4 gehört zu den seltensten Kompakten, wofür es eigentlich keinen Grund gibt – außer vielleicht zu hohe Preise und Leasingraten. Denn er liefert hochelegantes Design, eine tolles Ambiente und wird in Deutschland montiert – neben dem Opel Astra. Der einer der größten Konkurrenten ist, wie auch der Peugeot 308 oder der Golf oder der Einser-BMW oder die A-Klasse…um nur einige Karriereverhinderer des DS 4 zu nennen.