Fiege: Standort Reckenfeld wird Baustein der Energiewende
Der Logistikdienstleister Fiege hat am Standort Greven-Reckenfeld in Nordrhein-Westfalen die bestehende Photovoltaikanlage deutlich ausgebaut. Auf zusätzlichen 20.000 Quadratmetern Dachfläche wurden rund 4.500 weitere Solarmodule installiert. Insgesamt umfasst die Anlage nun etwa 7.000 Module auf einer Gesamtfläche von 28.000 Quadratmetern. Die neue Gesamtkapazität liegt bei rund 3.000 Kilowattpeak.
Stromproduktion und Nutzung
Die erweiterte Anlage kann jährlich bis zu 2,4 Gigawattstunden Strom erzeugen. Etwa 20 Prozent der erzeugten Energie werden direkt im Fiege-Logistikzentrum genutzt, der Rest wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Der jährliche Stromertrag entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von rund 700 Privathaushalten.
Energie-Ökosystem und Speicherlösungen geplant
Fiege verfolgt am Standort das Ziel, ein eigenes Energie-Ökosystem aufzubauen. In einem nächsten Schritt plant das Unternehmen die Installation seiner ersten Stromspeicher. Diese sollen Netzlastspitzen reduzieren und den Eigenverbrauch erhöhen. Langfristig will Fiege unabhängiger vom Strommarkt und von Preisschwankungen werden. Auch lokale Unternehmen sollen als potenzielle Abnehmer für den produzierten Grünstrom eingebunden werden.
Erweiterte Infrastruktur für Logistikstandort
Perspektivisch ist der Aufbau von Hochleistungsladesäulen für E-Lkw sowie von Heizsystemen mit Wärmepumpentechnologie geplant. Beide Systeme sollen mit dem vor Ort erzeugten Strom betrieben werden
Jens Fiege und Felix Fiege, Co-CEO Fiege Logistik Stiftung & Co. KG: „Photovoltaik ist einer unserer größten Hebel für eine erfolgreiche Energiewende, deshalb verfolgen wir ambitionierte Ausbauziele. Bis 2030 wollen wir in Deutschland mehr erneuerbare Energie produzieren, als wir selbst verbrauchen. Die Erweiterung unserer PV-Anlage in Reckenfeld ist ein weiterer wichtiger Schritt auf diesem Weg.“.
Nachhaltigkeitsziele bis 2030
Das Familienunternehmen Fiege, geführt von Jens und Felix Fiege in fünfter Generation, verfolgt ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele. Bis zum Jahr 2030 will das Unternehmen in Deutschland mehr erneuerbare Energie produzieren, als es selbst verbraucht. Die Erweiterung in Greven-Reckenfeld gilt als bedeutender Schritt in Richtung dieses Ziels.