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BVG zeigt Flagge zum Pride Month: Aktionen, Termine und Inklusion beim CSD

Von Regenbogen-Bannern über Stadtfest-Beteiligung bis zum barrierefreien Bus: Die BVG setzt im Pride Month 2025 auf sichtbares Engagement und inklusive Angebote für queere und mobilitätseingeschränkte Menschen.

Die BVG feiert den Pride Month. | Foto: BVG, Florian Bündig

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben am 26. Juni mit dem Hissen der Regenbogenflagge am Betriebshof Lichtenberg den diesjährigen Pride Month eingeläutet. In den kommenden Wochen wird die Flagge auch an weiteren Standorten des Unternehmens wehen.

Engagement für Vielfalt im Unternehmen

Hinter der Beteiligung am Pride Month steht das interne BVG-Regenbogennetzwerk, in dem sich rund 700 Mitarbeitende ganzjährig ehrenamtlich zu Themen der LGBTQIA+-Community engagieren. Die Initiative zielt darauf ab, Sichtbarkeit und Akzeptanz innerhalb des Unternehmens und im öffentlichen Raum zu fördern.

„Vielfalt ist kein Nice-to-have, sie ist unsere Stärke“, sagt BVG-Personalvorständin Jenny Zeller-Grothe. „Deshalb freuen wir uns, dass wir auch 2025 gemeinsam mit unserem starken Regenbogennetzwerk den Pride Month feiern können. Als Unternehmen stehen wir für die Werte, die dieser Monat symbolisiert. Mit Kolleg*innen aus zig Nationen und mit unzähligen Biografien, Wünschen und Lebensentwürfen ist die BVG bunt wie Berlin. Und darauf sind wir stolz.“

Aktionen im Netzgebiet

Im Rahmen des Pride Month hat die BVG mehrere Maßnahmen im Stadtbild umgesetzt. So wurden an Bahnhöfen wie Wittenbergplatz und Nollendorfplatz bunte Fußstapfen angebracht. Zudem informieren Plakate in Vitrinen über die Aktivitäten. Am Kottbusser Tor wurde ein großflächiges Pride-Banner installiert.

Teilnahme an Veranstaltungen

Die BVG ist am 19. und 20. Juli beim Lesbisch-Schwulen Stadtfest in Berlin-Schöneberg vertreten und präsentiert dort ihren diesjährigen CSD-Truck. Zwei Tage vor dem Christopher Street Day, am 24. Juli, nimmt das Unternehmen gemeinsam mit den Berliner Wasserbetrieben am „CSD auf der Spree“ teil.

Inklusives Angebot beim Christopher Street Day

Zum Höhepunkt des Pride Month, dem Christopher Street Day am 26. Juli, beteiligt sich die BVG erneut mit einem eigenen Truck an der Demonstration. Zusätzlich wird ein barrierefrei zugänglicher BVG-Bus Teil der Parade sein. Der Bus ist über eine Rampe erreichbar und dient als Rückzugs-, Ruhe- und Mitfahrmöglichkeit für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder höherem Ruhebedarf. Das inklusive Angebot wurde 2024 in Zusammenarbeit mit dem CSD e.V. eingeführt und soll Menschen, die ansonsten nicht an der Demonstration teilnehmen könnten, eine aktive Teilnahme ermöglichen. Ziel ist es, insbesondere die Bedürfnisse älterer, queerer Personen sowie Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu berücksichtigen.