PKW

Ford launcht Akku-Produktion in Köln

Hersteller nimmt mit der neuen Fertigung in Köln die Serienproduktion von Antriebsakkus für Explorer und Capri auf. Lokale Produktion soll hohe Qualität sowie kurze Wege garantieren, wie moderne Produktion hohe Effizienz.

Aus einer Hand: Ford will auch die Akku-Produktion besser steuern können und startet im ehemaligen Motorenwerk in Köln eine eigene Linie. | Foto: Ford

Der Autohersteller Ford hat die Serienproduktion der Batterien für seine in Köln gebauten Elektrofahrzeuge Explorer und Capri gestartet. Dazu wurde das ehemalige „Motorenwerk“ komplett modernisiert und in eine Produktionsanlage für Hochvoltbatterien umgebaut. Die vollständig digitalisierte neue Anlage ist für die Produktion von Batterien in drei verschiedenen Größen ausgelegt, die in der neuen Generation von Elektrofahrzeugen – Ford Explorer und Ford Capri – eingesetzt werden. Beide Fahrzeuge werden im nebenan gelegenen Ford Cologne Electric Vehicle Center gebaut.

Die Batterie-Fertigung vor Ort soll für Effizienz und eine erhebliche Reduzierung von Transporten sorgen, so der Kölner Hersteller. Die 180 neu installierten Roboter schweißen, kleben und schrauben das Batteriegehäuse zusammen und bestücken dieses mit bis zu 12 jeweils etwa 30 Kilogramm schweren Batteriemodulen. Insgesamt werden so auf der zwei Kilometer langen Fertigungslinie rund 2.775 Einzelteile zu einer Antriebsbatterie zusammengesetzt.

Das neue Kölner Batteriewerk erfüllt nicht nur höchste Qualitäts- und Effizienzstandards, sondern beinhaltet auch die kontinuierliche Entwicklung von Fähigkeiten und Fachkenntnissen der Ford-Belegschaft als Teil der Umwandlung des Standorts in ein digitalisiertes, hochmodernes Werk zur Produktion von Elektrofahrzeugen und Komponenten.