PKW

Bundesverband Freie Kfz-Händler: Akkugarantie soll E-Gebrauchtmarkt ankurbeln

Freie Händler wollen den Absatz von Elektroautos ankurbeln: Ein Garantiekonzept soll die Angst vor dem Batterie-Exitus vertreiben, indem man eine Mindestkapazität sichergestellt. 

Kommt oben drauf: Mit einer zusätzlichen Garantie zur Herstellergewährleistung will der Verband die Furcht vor dem Batterieexodus nehmen. | Foto: BVfK

Der Bundesverband freier Kfz-Händler (BVfK) e.V. hat ein zusätzliches Garantiekonzept für E-Auto-Akkus vorgestellt und will damit den Gebrauchtwagenmarkt ankurbeln. Unter dem Projekttitel „Turbo für gebrauchte Stromer“ schafft der Verband ein "Ökosystem", das den Handel mit gebrauchten E-Fahrzeugen für BVfK-Händler so einfach wie möglich gestalten und gleichzeitig das Vertrauen der Verbraucher stärken soll, wie es heißt. Der Startschuss für das Projekt ist für Mai dieses Jahres geplant.

„Die Antriebsbatterie ist das Herzstück eines Elektrofahrzeugs und aus Sicht der Verbraucher gleichzeitig der größte Unsicherheitsfaktor beim Gebrauchtwagenkauf“, erklärt Ansgar Klein, Präsident des BVfK. „Mit unserer neuen Garantielösung adressieren wir genau dieses Problem.“

Das Garantiemodell sieht vor, dass Käufer eines gebrauchten E-Fahrzeugs – zusätzlich zur Herstellergarantie oder auch in Ergänzung – umfassend abgesichert werden. Sinkt die Batteriekapazität innerhalb von zwei Jahren unter einen Wert, der die Reichweite erheblich einschränkt, sorgt die Garantie durch technische Maßnahmen dafür, dass die versprochene Batteriekapazität wieder erreicht wird.