Fiege: Richtfest für neues Logistikzentrum bei Leipzig
Fiege hat am gestrigen Mittwoch Richtfest für ein neues Multi-User-Center in Borna gefeiert. Mit der Immobilie will der Grevener Logistiker seine Präsenz in der Logistikregion Leipzig/Halle stärken. Der in vier Abschnitte unterteilte Neubau mit 40.000 Quadratmeter Logistikfläche soll Platz für Kunden aus verschiedenen Branchen sowie zusätzliche Verwaltungs-, Büro- und Sozialräume bieten und liegt nahe an der A72. Oliver Urban, Oberbürgermeister der Stadt Borna:
„Die Ansiedlung des neuen Fiege-Logistikzentrums in Borna ist ein bedeutender Impuls für unsere Stadt und die gesamte Region. Mit der Schaffung moderner Arbeitsplätze und einer nachhaltigen Bauweise leistet Fiege einen wertvollen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Energiewende. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und heißen Fiege herzlich willkommen!“
Umwelt im Fokus
Bei der Projektentwicklung habe der Schwerpunkt auf dem Thema Nachhaltigkeit gelegen, hieß es. So werde die Immobilie über intelligente Gebäudeleittechnik und Bürovorbauten mit Holzfassadensystem verfügen. Und die zentrale Wärme- und Kälteerzeugung soll durch Luft-Wasser-Wärmepumpen erfolgen, während für die Beleuchtung LED-Lampen zum Einsatz kommen sollen. Zusätzlich will man auf dem Dach eine PV-Anlage mit einer Leistung von rund 4.500 Kilowattpeak installieren, deren Energie unter anderem für die E-Ladeinfrastruktur genutzt werden soll.
Mit der Fertigstellung, die für Spätsommer 2025 geplant ist, soll das Logistikzentrum den EG-40-Standard sowie den Goldstatus (Version 2023) der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erfüllen. Nikolaus von Blomberg, der den Geschäftsbereich Fiege Real Estate gemeinsam mit Kai Alfermann und Thoralf Schuster als Managing Director leitet:
„Wir haben das Ziel, die Logistikimmobilie der Zukunft neu zu denken. Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Maßnahmen im Bereich Energy Solutions können wir unsere Logistikzentren zu kleinen, nachhaltigen Kraftwerken entwickeln – nicht nur hier in Borna. Und dank unseres umfangreichen Biodiversitätskonzeptes stellen wir sicher, dass wir dabei mit größtmöglicher Rücksicht auf die Natur vorgehen.“