BMW: Neue Klasse startet als iX3 und i3
Es war eher eine Randbemerkung bei der Vorstellung des Geschäftsberichts für 2024. Dort hieß es:
„Das erste Serienmodell der Neuen Klasse, der neue BMW iX3, gibt Ende des Jahres den Startschuss für einen beispiellosen Hochlauf neuer Modelle: Über alle Antriebsvarianten und Segmente hinweg wird die BMW Group bis 2027 mehr als 40 neue und überarbeitete Fahrzeuge in verschiedenen Antriebsvarianten auf den Markt bringen.“
Die Vorserienproduktion des iX3 im neuen Werk Debrecen in Ungarn läuft laut BMW bereits seit November 2024, das Werk München ist kurz vor dem Start für die Vorserienproduktion der Limousine.
Gänzlich ungetarnt will man den iX3 dann auf er IAA zeigen, vielleicht stellt man auch schon den i3 dazu. CEO Zipse erklärte dazu:
„Was heute hier noch unter einer Tarnfolie versteckt ist, enthüllen wir auf der IAA Mobility in München (…) Dort präsentieren wir Anfang September das Serienmodell, wie es für unsere Kundinnen und Kunden erhältlich sein wird. Ein Detail verrate ich schon heute: Dieser BMW wird unter der Bezeichnung BMW iX3 auf den Markt kommen.“
Zur Erprobung lud man auch einige Journalisten ein, sie läuft derzeit auf Hochtouren nördlich des Polarkreises und in Südafrika – dort werden letzte Kälte- und Hitzetests gefahren. Während der Präsentation wurde ein Film mit den Testfahrten eingespielt und auf der Plattform Linkedin posten auch diverse BMW-Mitarbeitende mittlerweile Fotosets von diesen Erprobungen mit sehr seriennnahen Fahrzeugen.
Das gilt auch für den i3, der in Serie nicht ganz so playmobilhaft daherkommen dürfte wie die Studie. Dazu erklärte Zipse:
„Und Sie haben es am Ende des Films sicherlich gesehen: Auch die finale Entwicklung der sportlichen Limousine, des zweiten Fahrzeugs der Neuen Klasse, geht mit großen Schritten voran.“
Die wahre Revolution findet unterm Blech statt: BMW wechselt von vielen Steuergeräten auf nur noch vier „Superbrains“ und spart so nach eignen Angaben bis zu 600 Meter Kabel. Außerdem wechseln die Münchner von prismatischen Batteriezellen auf großvolumige Rundzellen samt Cell-to-Pack-Konzept. Letzteres nutzt auch BYD.
Und: Man startet mit 800 Volt Systemspannung für kurze Ladezeiten. Diese Neuerungen dürften auch 5er und 7er bei der Überarbeitung erhalten, die damit deutlich mehr sein wird als nur ein „Facelift“. Auch hier fahren schon erste Prototypen in München umher.
Was bedeutet das?
BMW bereitet den Start der neuen iX3- und i3-Moelle gezielt vor und streut immer mal wieder Bilder und kleine Datenpakte der neuen Modelle. Fest steht: Mit der „Neuen Klasse“ wird die Marke einen großen Schritt nach vorn machen!
Quelle: BMW-Pressemitteilung