Güterverkehr: Bayern startet Förderaufruf
Das Güterverkehrskonzept Bayern verfolgt nach Angaben der IHK für München und Oberbayern das Ziel, den Verkehr leistungs- und entwicklungsfähig zu halten - und bezahlbar. Zudem soll es dafür sorgen, die Nachteile für die Natur sowie die Gesellschaft zu reduzieren.
Vernetzen und verzahnen
Dafür sei es wiederum notwendig, die Güterverkehrsträger besser miteinander zu vernetzen. Deshalb hat der Freistaat Bayern einen Förderaufruf gestartet.
6,3 Millionen Euro stellt der Freistaat Bayern für Modellvorhaben für Umschlagpunkte im Güterverkehr bereit, so die IHK. Im Rahmen des Güterverkehrskonzepts Bayern soll die Planung und Erreichung von neuen Verknüpfungsstellen im Güterverkehr gefördert und die Stärken der einzelnen Verkehrsträger bestmöglich kombiniert werden, heißt es.
Bislang sei es sehr aufwändig, beim Transport das Transportmittel zu wechseln. In jedem der sieben bayerischen Regierungsbezirke soll ein Modellvorhaben entstehen, in dem die Effizienz des Gütertransports durch Vernetzung und Innovation gesteigert wird. Dabei sollen vorhandene Flächen benutzt werden.
Was wird gefördert?
Der IHK beziehe sich die Förderung auf neue logistische, betriebliche sowie architektonische Ansätze gefördert. Dazu gehören Logistikzentren, Umschlaganlagen, Infrastrukturmaßen wie Straßenanbindungen oder Gleisanschlüsse sowie innovative Technologien zur Optimierung der Logistikprozesse.
Antragsberechtigt sind den Angaben gemäß in Bayern ansässige Kommunen, kommunale Unternehmen, private Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen, die Projekte zur Verbesserung der Güterverkehrsinfrastruktur im Rahmen eines Umschlagpunktes umsetzen möchten.
Förderhöhe
Vom 1. Juni bis zum 30. September 2025 können Projektskizzen mit Projektziel, Projektbeteiligten, Projektkosten und Projektablauf eingereicht werden. Bewertet werden soll unter anderem nach Innovationsgrad, Umsetzbarkeit und -Geschwindigkeit, Nachhaltigkeit und Effizienzgewinn.
Pro Fördernehmer beträgt die Förderhöhe maximal 300.000 Euro, so die IHK. Bei Kooperationsprojekten werde jedes Teilprojekt einzeln behandelt.