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Elektroauto-Abo mit Gebrauchten: Vibe startet „Revibe“ in Deutschland

Der Abo-Anbieter vibe moves you bringt geprüfte E-Autos als Gebrauchtwagenprogramm „revibe“ nach Deutschland – Start ist im Herbst in Süddeutschland.

Ein Elektrofahrzeug erhält bei einem Abo-Anbieter ein zweites Leben im Alltagseinsatz. | Foto: vibe moves you

Der österreichische Anbieter Vibe Moves You, seit 2019 auf Elektroauto-Abonnements spezialisiert, erweitert sein Angebot: Mit dem Programm „Revibe“ kommen künftig nicht nur Neuwagen, sondern auch geprüfte Gebraucht-E-Autos ins Abo. Ziel ist es, die Nutzungsdauer der Fahrzeuge zu verlängern und zugleich günstigere Konditionen zu ermöglichen.

Herkunft und Zustand der Fahrzeuge

Die angebotenen Fahrzeuge stammen überwiegend aus früheren vibe-Abos. Damit liegt für jedes Modell eine vollständige Servicehistorie vor. Kunden können je nach Verfügbarkeit zwischen unterschiedlichen Batteriegrößen, Antriebsarten (2WD oder AWD) und Ausstattungsvarianten wählen.

Kostenmodell und Leistungen

Die Abos werden zu monatlichen Pauschalen mit verschiedenen Laufzeiten angeboten. Abgedeckt sind Nutzung, Wartung und Versicherung. Nicht enthalten sind die Kosten für das Laden der Batterie. Laut Anbieter tragen Kunden keine zusätzlichen Haltbarkeits- oder Verwertungsrisiken – diese bleiben bei vibe.

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung

Mit der Wiederverwendung von Fahrzeugen will vibe die CO₂-Bilanz verbessern und Ressourcen schonen. Das Unternehmen betont, dass die verlängerte Fahrzeugnutzung ein wichtiger Baustein im Umgang mit knappen Rohstoffen sei.

Deutschland-Start im Herbst

Zum Deutschland-Start im Herbst 2025 bringt vibe das neue Angebot direkt mit. Los geht es zunächst in Süddeutschland, weitere Regionen sollen sukzessive folgen. Damit können Abonnenten von Anfang an zwischen Neuwagen und „jungen Gebrauchten“ wählen.

Was bedeutet das?

Mit „Revibe“ setzt Vibe Moves You ein Signal: Elektroautos werden nicht nur als Neuwagen im Abo vermarktet, sondern auch als geprüfte Gebrauchte. Für Flottenbetreiber wie Privatkunden kann dies Kosten senken und den Einstieg in die Elektromobilität erleichtern. Ob sich das Modell durchsetzt, hängt jedoch stark von der Akzeptanz der Nutzer ab – und davon, wie überzeugend die gebrauchten Stromer im Alltag tatsächlich performen.(av)