ÖBB RCG: Neue Netzwerkverbindung zwischen Sopron und Arad
Neue Verbindungen und zusätzliche Rundläufe verspricht die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) zwischen West-, Zentral- und Südosteuropa. So soll beispielsweise mit dem neuen TransFerSopron–Arad das internationale Angebot erweitert werden.
Neuer TransFer Sopron–Arad
Unternehmensangaben zufolge werden über die Logistikdrehscheibe Sopron (Ungarn) Einzelwagen und Wagengruppen zu Ganzzügen gebündelt und binnen 24 Stunden nach Arad (Rumänien) nahe der ungarischen Grenze transportiert.
Der TransFer soll kurze Laufzeiten auf Regeltrassen mit nachhaltigen Transportlösungen im konventionellen Wagenladungsverkehr vereinen. Zudem würden speditionelle Zusatzleistungen wie Umschlag, Lagerlogistik, Kommissionierung und Door-to-door-Lieferungen angeboten.
Mehr Rundläufe zwischen Genk und Curtici
Die RCG möchte auch im intermodalen Verkehr die Transportlösungen von und nach Rumänien stärken: Der TransFer Genk–Curtici werde auf sechs Rundläufe pro Woche erhöht und soll Belgien noch effizienter mit dem Terminalstandort Curtici im Westen Rumäniens verbinden – geeignet sei das Angebot für den Transport von Containern, Wechselaufbauten, Trailern und Sattelaufliegern.
Auch nicht-kranbare Sattelauflieger könnten befördert werden. Der Anbieter verspricht fixe Fahrpläne, ergänzende Services und eine Laufzeit von circa 40 Stunden.
Rundlauferhöhung für TransFer Belgrade–Rijeka
Zudem hat das Unternehmen die Rundlauferhöhung für den TransFer Belgrade–Rijeka bekannt gegeben: Dieser werde als Reaktion auf die steigende Nachfrage am Westbalkan von zwei auf drei Rundläufe pro Woche erhöht.
Der TransFer verbinde das Container-Terminal Nelt bei Belgrad direkt mit dem Hafen Rijeka in Kroatien, über den rund 70 Prozent der Gütertransporte von und nach Serbien abgewickelt würden. Als Vorteile nennt das Unternehmen Eigentraktion, kurze Laufzeiten von bis zu 24 Stunden und ergänzende Services wie Vor- und Nachlauf.
TransFer Vienna–Duisburg
Seit zwei Monaten ist der TransFer Vienna–Duisburg auf der Schiene – nun mit zwei fixen wöchentlichen Rundläufen als Ergänzung zum stark frequentierten TransFer Budapest–Duisburg, so heißt es.
Der Transfer soll aufgrund der Laufzeiten und direkten Antennenverbindungen nach Ungarn, Italien und innerhalb Österreichs einen Mehrwert für den intermodalen Verkehr bieten.
Geplant sei laut RCG, den Ausbau des TransNet gezielt voranzutreiben – mit dem Ziel, für planbare, stabile Transporte auf der Schiene zu sorgen und zentrale Wirtschaftsräume Europas zu stärken.