PKW

Keba: Künftig auch mit DC und noch digitaler

Auf der Smarter E war Keba wieder mit seinem „zweistöckigen Musterhaus“ für privates und professionelles Laden vertreten – und hatte dafür starke Neuheiten.

Keba: Wieder mit zweistöckigem Auftritt: Noch digitaler und mit neuen DC-Ladern. | Foto: G. Soller

Am Keba-Stand trafen wir Lisa Weilharter, zuständig für den Team Lead Marketing, die uns durchs „Gebäude“ führte und zeigte, wie sich das Laden künftig weiterentwickeln könnte: Mit DC-Laden, benutzeroptimiertem Stationsdesign und KI-gestützte Innovationen, wie sprachgesteuertem Laden und noch mehr Service.

Im Mittelpunkt stehen weiter die neuen KeContact P40 und KeContact P40 Pro Wallboxen – die nicht nur für das Heim, sondern auch für den halböffentlichen Bereich entwickelt wurden. Außerdem hat man jetzt von Enercharge die DC-Ladesysteme mit bis zu 480 Kilowatt integriert, die nicht nur für den öffentlichen Raum, sondern auch für Flottenbetreiber besonders interessant sind. Bei Enercharge ist man über den neuen Eigentümer happy – hat Keba doch in der Branche mittlerweile einen starken Namen und einen ebenso starken Vertrieb samt Service, der das DC-Geschäft gut voranbringen wird.

Diese neuen Systeme bieten nicht nur ordentlich Power, sondern kommen auch mit einer überraschend einfachen Bedienung und einer Integration, die so reibungslos ist, dass man sich fragt, warum nicht schon früher jemand auf die Idee kam. Stefan Richter, CEO der KEBA Energy Automation GmbH, fasst zusammen:


„Die Elektromobilität spielt eine Schlüsselrolle in der Transformation des Mobilitätssektors. Unsere Lösungen stehen für Qualität ‚Made in Austria‘ und tragen dazu bei, den Übergang zu einer nachhaltigeren Mobilität zu beschleunigen, indem wir benutzerfreundliche, zuverlässige und zukunftssichere Ladesysteme bereitstellen.“

Aber nicht nur Ladegeräte sind auf der Messe zu sehen: Keba präsentiert auch eine Reihe digitaler Lösungen, die es ermöglichen, die Ladeinfrastruktur effizient zu verwalten und zu optimieren. Vom Energiemanagement über Monitoring-Systeme bis hin zu benutzerfreundlichen Schnittstellen, die es ermöglichen, diese Lösungen nahtlos in bestehende Systeme zu integrieren – Keba hat den digitalen Pulsschlag der Elektromobilität definitiv auf dem Radar. Denn auch bei Keba weiß man, dass gerade große Ladeparks den Service gern auslagern: Entweder an Elektriker oder Dienstleister oder eben an den Anbieter selbst. Weshalb uns Weilharter auch hier neue Bausteine präsentierte.

Bevor sie mit der Ladetechnik sprach. Denn Keba will das Laden nicht nur durch eine verbesserte Benutzeroberfläche, sondern auch durch KI-gestützte, sprachgesteuerte Anwendungen noch komfortabler machen. So wird der Ladevorgang vielleicht bald per Sprachbefehl gestartet – man könnte fast meinen, die Ladeeinheit wird zum persönlichen Assistenten.

 

Stefan Richter fasste dann zusammen:

„Wir sind stolz darauf, mit unseren Lösungen nicht nur einen Beitrag zur Elektromobilität zu leisten, sondern auch die Richtung für die Zukunft der Ladeinfrastruktur vorzugeben. Mit der Einführung fortschrittlicher Technologien und der kontinuierlichen Verbesserung unserer Produkte sind wir bestens aufgestellt, um die Elektromobilität weiter voranzutreiben und den Ladeprozess für alle Anwenderinnen und Anwender zu optimieren.“

Was bedeutet das?

Keba baute auf der Smarter E wieder groß und zweistöckig auf: Vom neuen 11-kW- bis zum 480-kW-Ladepunkt samt Full-Service und Ideen, wie man künftig KI und Sprachsteuerung ins Lade- (und Last-) management einbinden kann.