VM-Umfrage: „Made in Germany“ verliert an Zuspruch
Die VM-Umfrage zeigt deutlich: Mehr als die Hälfte der Befragten (52 % oder 33 Stimmen) legen keinen besonderen Wert auf den Produktionsstandort, solange das Fahrzeug in puncto Qualität und Preis-Leistung überzeugt. Für sie zählt das Gesamtpaket – egal ob das Auto aus China, den USA oder anderswo stammt.
Tradition hat noch ihren Platz
Trotz des Trends zur Globalisierung halten 11 % respektive sieben Teilnehmer weiterhin an der klassischen deutschen Automobilkultur fest. Für sie ist eine deutsche Marke mit dem Label „Made in Germany“ ein Muss – vielleicht aus Überzeugung, vielleicht auch aus Patriotismus oder Vertrauen in bewährte Ingenieurskunst.
Der Mittelweg: Europa als Qualitätsversprechen
Ein signifikanter Teil, nämlich 38 % (oder 24 Teilnehmer), gibt an, dass das Fahrzeug zumindest in Europa gefertigt werden sollte und auch der Hersteller aus Europa stammen muss. Diese Gruppe verbindet mit europäischen Marken offenbar noch immer gewisse Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards, will sich aber nicht auf Deutschland allein beschränken.
Was bedeutet das?
Die Ergebnisse zeigen einen spannenden Wandel: Zwar bleibt der Herkunftsort für viele Käufer ein wichtiges Kriterium, doch eine zunehmende Offenheit gegenüber internationalen Herstellern ist deutlich erkennbar. Besonders mit dem Aufstieg chinesischer E-Auto-Marken und der Innovationskraft amerikanischer Hersteller wie Tesla wird klar – gute Technik kennt keine Landesgrenzen.