Transport Logistic 2025: Spedion bringt Daten des E-Lkw in die Disposition
Mit Blick auf die fortschreitende Elektrifizierung im Straßengüterverkehr entwickelt der Telematikanbieter Spedion seine Lösungen konsequent weiter. Auf der Messe Transport Logistic 2025 in München stellt das Unternehmen vom 2. bis 5. Juni neue Funktionen in der Spedion App sowie im Webportal Spedionline vor. Dem Vernehmen nach zielen die Entwicklungen darauf, den digitalen Informationsfluss entlang der gesamten Lieferkette zu verbessern – insbesondere für Unternehmen mit elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugen.
Die zunehmende Nachfrage nach E-Lkw, befeuert durch strengere CO2-Grenzwerte für Flotten mache die Erweiterung notwendig, schreibt der Anbieter in einer Pressemeldung. Damit Disponenten die relevanten Fahrzeugdaten auch für elektrisch angetriebene Zugmaschinen in gewohnter Weise einsehen können, habe Spedion die Fuhrpark- und Cockpitansichten im Webportal angepasst.
„In der Fuhrparkansicht und über die Cockpitansicht der einzelnen Fahrzeuge lassen sich neben dem aktuellen Standort jetzt auch weitere relevante Daten von elektrisch angetriebenen Zugmaschinen einsehen“, erläutert Chief Operating Officer Philipp Endemann.
Nutzerinnen und Nutzer sehen unter anderem den Ladezustand der Batterie, die geschätzte Restreichweite in Kilometern sowie den Gesamtverbrauch in Kilowattstunden. Die Daten werden in tabellarischer Form und in grafischen Übersichten dargestellt und lassen sich in bestehende Dispositionsprozesse integrieren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bearbeitung digitaler Dokumente im Fahreralltag. Bereits heute gehören das Unterschreiben digitaler Belege und das Scannen von Lieferscheinen per Spedion App zum Standard. Eine neue Funktion erweitert nun diesen Umfang: Fahrerinnen und Fahrer können künftig hinterlegte PDF-Dokumente direkt in der App öffnen, ausfüllen und elektronisch signieren.
„Im Kontext einer Tour oder von Tätigkeiten können PDF-Dateien jetzt geöffnet, bearbeitet und rückübermittelt werden“, sagt David Büdel, Projektmanager bei Spedion.
Als Beispiel nennt er einen Lieferschaden, bei dem der Fahrer unmittelbar auf ein vorbereitetes Formular zugreifen kann, um den Vorgang zu dokumentieren, zu unterschreiben und an die Zentrale zurückzusenden.
Zudem bindet Spedion die Plattform Cloud4Log in die Spedion App ein. Diese ermöglicht den Austausch von Transportdokumenten wie digitalen Lieferscheinen zwischen Verladern, Empfängern und Transportunternehmen. Der hierfür erforderliche QR-Code kann in der App gespeichert und bei Bedarf aufgerufen werden. Für Spedion-Nutzer entfällt damit der Umweg über externe Wallet-Lösungen. Die Integration zielt auf eine durchgehend digitale, papierlose Prozesskette und soll die Handhabung im Fahrzeug deutlich vereinfachen.
Halle A3, Stand 326