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Seoul Mobility Show 2025: Hyundai Insteroid – Inster voll auf Steroiden!

Von Rüsselsheim aus direkt in die Garage der Gaming-Generation respektive nach Seoul: Hyundai präsentiert mit dem Insteroid eine Designstudie, die genauso viel Spaß machten könnte, wie ihr Name verspricht.

Inster nach der Muckibude: In Rüsselsheim entstand der "Insteroid". | Foto: Hyundai

Renault macht ernst mit dem R5 Turbo 3E, Hyundai (noch) nicht: Der Insteroid, dessen Name tatsächlich die spielerische Komponente des „Inster“ mit der dynamischen Energie von „Steroid“ vereint, ist ein sehr muskulöser Ableger des City-Stromers Inster. Und obwohl er in Seoul Premiere feiert, wurde er vom europäischen Designteam der Hyundai Motor Company in Rüsselsheim entwickelt. Das Ergebnis des virtuellen Besuchs in der Muckibude?  Ein kompaktes Konzeptfahrzeug, das aussieht, als hätte es gerade ein Power-Up im Videospiel eingesammelt.

Spielerisch – noch: Gamer trifft Gran Turismo. Aber theoretisch könnte Hyundai einen Inster N…?

Der Insteroid richtet sich laut Hyundai an eine neue Generation von Autofans, bei denen Controller und Lenkrad fließend ineinander übergehen. „Es geht nicht nur darum, wie er aussieht, sondern auch darum, wie er klingt und wie er sich anfühlt“, erklärt Simon Loasby, Senior Vice President und Head of Hyundai Design Center und ergänzt pathetisch:

„Von seiner kühnen visuellen Sprache bis hin zu dem eindringlichen Klangerlebnis ist es ein Konzept, das jeden dazu einlädt, etwas größer zu träumen und etwas länger zu lächeln.“

Eduardo Ramírez, Chefdesigner von Hyundai Design Europe, bringt es auf den Punkt:

„Der Insteroid ist die moderne Interpretation eines Traumautos.“

Und das bedeutet im Jahr 2025: Influencer-taugliches Design, Rennstreckenflair und ein gehöriger Schuss Digitalästhetik.

Mehr Spoiler als bei Netflix

Optisch macht der Insteroid keine Gefangenen: Vergrößerte Karosserie, Lufteinlässe, Rennstrecken-optimierte Räder und ein Heckspoiler, der jedem Tuning-Fan das Herz aufgehen lässt. Die Maße blieben relativ kompakt – orientieren sich aber am Renault 5 Turbo 3E: 4.190 mm lang, 2.040 mm breit (inklusive Seitenspiegel!) – aber er baut 1.740 mm hoch.

Innen bleibt’s nicht minder spektakulär. Reduziertes Cockpit? Ja. Aber mit Sportsitzen, Überrollkäfig und einem Instrumenten-Setup, das aussieht wie die Benutzeroberfläche eines E-Sport-Titels. Alles ist anpassbar – vom Fahrmodus bis zum Fahrgeräusch. Denn ja, auch das wurde eigens entwickelt. Der Insteroid klingt so auch ein bisschen nach wilder Zukunft.

Fahrfreude trifft Feingefühl

Dank Drift-Modus und Boost-Icon – einem charmanten kleinen Symbol, das an verschiedenen Stellen im Fahrzeug zu finden ist – wird aus dem futuristischen Design auch echtes Fahrvergnügen. Gekrönt wird das Ganze durch Features wie das integrierte Beat House-Soundsystem und das sogenannte Message Grid, das personalisierte Interaktionen erlaubt. Kurzum: Der Insteroid spricht mit den Fahrenden oder Driftenden. Oder zumindest sendet er Grüße im Pixel-Style.

Der Insteroid steht aber auch für das Engagement von Hyundai Motor für Nachhaltigkeit durch innovative, umweltfreundliche Materialien. Im Interieur werden Stoffe mit 3D-Effekt aus recyceltem Garn verwendet, die in einem maßgeschneiderten Prozess hergestellt werden. Und was bezweckt Hyundai mit dem Breitbau? Als Konzeptfahrzeug der Inster-Baureihe soll der Insteroid das Interesse der Kunden am Hyundai Inster weiter steigern. Sollte klappen!

Was bedeutet das?

Der Insteroid ist eine Designstudie, die Konventionen nicht nur herausfordert, sondern lässig über sie hinwegfährt. Hyundai hat mit ihr keinen gewöhnlichen Elektrowagen entworfen, sondern ein fahrendes Statement: gegen Langeweile, für Emotionen – und mit jeder Menge Stilbewusstsein.