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Hyundai will E-Autos auch in der Türkei bauen

Hyundai Motor Türkiye startet schon ab 2026 mit der Produktion von Elektrofahrzeugen und stärkt die Rolle des türkischen Werks auf dem europäischen Automobilmarkt. Die dort produzierten E-Modelle sollen dazu beitragen, bis 2035 in Europa nur noch lokal-emissionsfreie Fahrzeuge anbieten zu können.

Bald unter Strom: Das Werk Izmit der Hyundai Motor Group soll die Elektroflanke auf dem europäischen Markt stärken. | Foto: Hyundai

Hyundai Motor Türkiye hat die Herstellung von Elektrofahrzeugen in der Türkei angekündigt. Die im türkischen Werk Izmit hergestellten Modelle sollen zum wachsenden Elektroangebot von Hyundai beitragen und die steigende Nachfrage des europäischen Marktes nach nachhaltigen Mobilitätslösungen unterstützen. Neben den BEV werde man aber auch weiterhin Modelle mit Verbrennungsmotor produzieren, heißt es. Im Rahmen seiner laufenden Transformation hat Hyundai Motor Türkiye seinen bisherigen Titel "Hyundai Assan Otomotiv Sanayi" umbenannt, um seine Rolle in der globalen Automobillandschaft besser widerzuspiegeln, heißt es. 

 

Die Umstrukturierungsbemühungen des Unternehmens unterstreichen seine Position als erstes und am längsten bedientes Produktionszentrum der Gruppe außerhalb Koreas. Mit mehr als drei Millionen produzierten Fahrzeugen in 28 Jahren habe man im Werk Türkei einen erheblichen Beitrag zu Beschäftigung, Exporten und der Volkswirtschaft geleistet, so der Hersteller. Zusätzlich zur Produktionserweiterung legt man Wert auf lokale Beschaffung, wobei über 55 Prozent der Fahrzeugkomponenten im Inland über ein Netzwerk von mehr als 50 Zulieferern hergestellt werden. Mit der Beschleunigung der Produktion von Elektrofahrzeugen sieht man sowohl seine Wettbewerbsposition als auch sein Engagement für umweltfreundliche Mobilität gestärkt. Bis 2035 will der Konzern nur noch emissionsfreie Fahrzeuge in Europa anbieten.