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PostPay: Österreichische Post startet neue Zahlungsoption im E-Commerce

Zahlung und Logistik aus einer Hand: PostPay soll Online-Händlern ab September 2025 sichere Transaktionen und flexible Kundenzahlung ermöglichen – auch bar an der Haustür.

Die Österreichische Post bringt mit PostPay ein flexibles Bezahlmodell auf den Markt. Online-Shops profitieren von höherer Conversion, Kund:innen zahlen online oder bar bei Zustellung. | Foto: Österreichische Post

Die Österreichische Post AG bietet ab September 2025 mit „PostPay“ eine neue Bezahlmethode im E-Commerce an. Nach einer Testphase auf dem firmeneigenen Online-Marktplatz shoepping.at soll die Lösung allen Online-Shops zur Verfügung stehen. Den Angaben der Österreichischen Post zufolge ermöglicht die Bezahloption unter anderem eine Barzahlung direkt bei der Paketübergabe oder -abholung. Ziel ist es, den Zahlungsprozess vom Bestellvorgang zu trennen und dadurch flexibler zu gestalten.

Bezahlvorgang außerhalb des Checkouts

Wie das Unternehmen mitteilt, benötigen Kundinnen und Kunden bei der Auswahl von PostPay keine Eingabe von Zahlungsdaten oder Passwörtern im Bestellprozess. Die Zahlung erfolgt stattdessen zwischen Bestellung und Zustellung. Möglich ist die Überweisung des Betrags nach Erhalt einer Zahlungsaufforderung per E-Mail. Alternativ kann der Betrag bei der persönlichen Paketübergabe an der Haustür oder bei der Abholung in einer Postfiliale oder bei einem Postpartner beglichen werden.

Ablauf in vier Schritten

Der Prozess ist laut Österreichischer Post in vier Schritte gegliedert: Auswahl der Zahlungsart „PostPay“ im Onlineshop, Übergabe des Pakets an die Österreichische Post, Versand der Zahlungsaufforderung per E-Mail und anschließende Bezahlung entweder online oder bei der Übergabe.

Vorteile für Händler und Kunden laut Post

Die Österreichische Post sieht in PostPay Vorteile für beide Seiten des Onlinehandels. Händlerinnen und Händler könnten durch den vereinfachten Zahlungsprozess von höheren Abschlussraten profitieren. Die Zustellung und Zahlungsabwicklung durch denselben Dienstleister gewährleiste dabei einen gesicherten Zahlungseingang vor oder bei der Paketübergabe. Die Auszahlung erfolgt automatisch wöchentlich über ein Verrechnungskonto.

Zudem richtet sich das Angebot laut Post an Kundinnen und Kunden mit einem hohen Bedürfnis nach Sicherheit oder einer Vorliebe für Barzahlung. Der Verzicht auf direkte Eingabe von Zahlungsdaten im Webshop sowie die Möglichkeit zur nachgelagerten Bezahlung sollen zusätzliche Zielgruppen erschließen.

Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter, Vorstand für Paket & Logistik: „Mit PostPay haben wir eine moderne, sichere und kund*innenfreundliche Zahlungsoption entwickelt, die den Bedürfnissen des heutigen Online-Handels gerecht wird. Händler*innen profitieren von einer höheren Conversion Rate, Käufer*innen von maximaler Flexibilität und Sicherheit.“

Retourenabwicklung über die Post

Auch die Rückabwicklung bei Retouren übernimmt die Post. Im Falle einer Rücksendung erfolgt laut Unternehmen eine automatische Rückerstattung des Betrags. Damit sei der gesamte Zahlungsvorgang in den logistischen Ablauf eingebettet.

Die neue Zahlungsoption ergänzt die bestehende Infrastruktur der Post und erweitert laut eigenen Angaben die Funktionen ihrer logistischen Dienstleistungen im Onlinehandel.(av)