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VM-Vorstellung Mitsubishi Grandis: Neue „Symbioze“

Der Mitsubishi Grandis ist zurück: Als Kompakt-SUV, das eine ganz enge Symbiose mit dem Renault „Symbioz“ eingeht, der die Basis bildet.

Der neue Mitsubishi Grandis basiert auf dem Renault Symbioz. | Foto: Mitsubishi Motors

Wir finden es mutig, ein 4,41-Meter kurzes Kompakt-SUV „Grandis“ zu nennen, aber gut. Die Basis bildet ein nur dezent modifizierter Renault Symbioz, der seit 2024 im Handel ist. Die Kooperation spart Entwicklungskosten – und der aufmerksame Betrachter wird an Front und Heck die kosmetischen Unterschiede erkennen dürfen. Ansonsten ist das französische Erbgut dominant. Innenraum, Bedienelemente und das Android-basierte Infotainment stammen unverändert vom Renault.

Immerhin: Flexibler Innenraum

Auch die verschiebbare Rückbank und der Laderaum mit bis zu 1.455 Litern machen keine nationale Ausnahme, aber sorgen für vanartige Flexibilität, die viele Kunden schätzen dürften. Neben dem 1,3-Liter-Mildhybrid-Benziner mit 103 kW (140 PS), Frontantrieb und noch manueller Sechsgangbox gibt es einen Vollhybriden, bei dem man den 1,8 Liter Benzinmotor mit 80 kW (109 PS), 170 Nm mit einem Elektromotor zusammenspannt mit 36 kW (50 PS) + 15-kW-Startergenerator. Das ergibt die bekannte Systemleistung von 116 kW (158 PS), welche über eine stufenlose Automatik (Multi-Mode) portioniert werden. Die 1,4-kWh-Lithium-Ionen-Batterie hilft, ab und an kurz lautlos zu gleiten und Sprit zu sparen.

Mitsubishi verspricht, bis zu 80 % der Stadtfahrten rein elektrisch zu bewältigen – natürlich abhängig von Strecke, Temperatur und Fahrstil. Die elektrische Unterstützung funktioniert laut Hersteller bis 70 km/h. Wer den Sprint braucht: Von 0 auf 100 km/h schafft es der Grandis Hybrid in etwa 8,5 Sekunden.

Ein „E-Save“-Modus erlaubt manuelle Eingriffe – die Batterie bleibt dann über 40 % geladen, etwa um in Umweltzonen elektrisch einfahren zu können (sofern diese Option irgendwann tatsächlich mal scharf geschaltet wird).

Verbrauch: Realismus empfohlen

Mitsubishi spricht von bis zu 40 % Einsparung im Stadtverkehr – ein Wert, der realistisch gesehen auf Kurzstrecken mit vorausschauender Fahrweise erreichbar ist. Für Flottenverantwortliche dürfte wichtiger sein: Der Grandis bewegt sich bei den laufenden Betriebskosten auf dem Niveau vergleichbarer Hybridkonkurrenten – mit französischem Know-how unter der Haube, aber japanischem Markenlogo.

Ausstattung, Preise und Verfügbarkeit reicht Mitsubishi später nach.

Was bedeutet das?

Der Grandis könnte gut den Eclipse Cross ablösen und unter dem Outlander die Brücke zum ASX schlagen. Er dürfte in dieser Rolle ein entscheidendes Auto für die Marke werden.