VM-Umfrage zu Scan-Cars: Skeptischer Blick auf digitale Verkehrsüberwachung
In Amsterdam sind sie längst gang und gäbe, auch weltweit liegen sie im Trend, doch in Deutschland hat man das Thema "verpennt", und Vorstöße meist mit dem Argument des Datenschutzes abgebügelt. Nun gibt es immerhin ein erstes Pilotprojekt in Stuttgart: Scan-Cars sollen bei der Verkehrsüberwachung und gegen Falschparker helfen und schaffen hunderte Fahrzeuge, wo "analoge" Verkehrsüberwacher Stunden brauchen. In der Antwort auf unsere allfällige Frage "Wie finden Sie den Einsatz von Scan-Cars gegen Falschparker?", spiegelt sich die Skepsis hierzulande wider. Mit "Hervorragend! Endlich mal eine Innovation, bei der Digitalisierung zur Verkehrswende beiträgt", antworten zwar immerhin 42 Prozent der Teilnehmenden.
Aber auch ein Drittel (33 Prozent) sagt: "Schreckliche Vorstellung, die Überwachung im öffentlichen Raum schreitet weiter voran". Mit einem "entschiedenen Vielleicht" antwortet ein Viertel (25 Prozent) und findet: "Kommt darauf an, wie die Daten geschützt werden. Dann kann es eine sinnvolle Ergänzung sein, die auch die Personalnot in den Kommunen dämpft. Insgesamt nahmen 99 Personen an der Online-Abstimmung teil.