Mennekes und Rheinenergie erhöhen Investition in Chargecloud
Auch bei Mennekes wird der Service immer wichtiger, wie uns am Stand der Smarter E in München Christina Debus, Leiterin des Marketings erklärte. Weshalb man weiter in Chargecloud mitinvestiert. Bereits seit 2016 unterstützt die Chargecloud GmbH Unternehmen bei der Professionalisierung ihres E-Mobilitätsangebots. Die cloudbasierte, modulare und herstellerunabhängige Software-Lösung von des Anbieters deckt alle relevanten Prozesse für Ladestationsbetreiber (CPO) und Fahrstromanbieter (EMP) ab, vom Monitoring bis zur automatisierten Abrechnung.
Über 200 Experten bilden das softwaretechnische Rückgrat
Mit einem Team von über 200 E-Mobility-Expertinnen und -Experten sowie einem flexiblen Ökosystem soll Chargecloud eine zukunftssichere SaaS-Lösung bieten. Die Software soll ein grenzenloses Wachstum durch vier Kernmodule, ergänzende Services, Add-Ons und einen Marketplace für geprüfte Dienstleistungspartner ermöglichen. Und da genau der Service für ein idealerweise internationales Wachstum auch mit Großkunden und Kommunen immer wichtiger wird, legen die Gesellschafter jetzt nach.
Chargecloud soll zu einer großen europäischen „Ladecloud“ ausgebaut werden
Die signifikant erhöhte Finanzierung soll laut Decus in erster Linie dazu dienen, das Unternehmenswachstum von Chargecloud weiter voranzutreiben und die Expansion in europäische Märkte zu beschleunigen. Bereits in den kommenden Monaten wolle das Kölner Unternehmen Tochtergesellschaften in weiteren europäischen Ländern gründen, um seine führende Position im Bereich E-Mobility-Software auszubauen. Damit schafft chargecloud die Grundlage für den flächendeckenden Rollout seiner Plattform in Europa. Durch die lokalen Präsenzen können länderspezifische Anforderungen optimal adressiert werden.
Auch an den Inhalten soll merklich „nachgeladen“ werden
Ein wesentlicher Teil der Investition fließe außerdem in die Weiterentwicklung der Chargecloud Plattform, insbesondere in die Optimierung der User Experience und Skalierbarkeit. Auf diese Weise stellt das Unternehmen sicher, dass seine Kunden auch in Zukunft von einer leistungsstarken, innovativen und zuverlässigen Software profitieren.
„Die Investition bekräftigt das Vertrauen der Gesellschafter in die langfristige Vision und Stabilität von chargecloud. Sie zeigt nicht nur das nachhaltige Engagement für die Mobilitätswende, sondern auch den festen Glauben an die zukünftige Entwicklung und den für 2025 erwarteten Aufwärtstrend der Elektromobilität in Europa“ erklärt Markus Bach, Geschäftsführer der chargecloud GmbH.
„Durch die Erweiterung unserer Marktpräsenz und den Ausbau der Kundenstruktur festigen wir unsere Position als Marktführer in Deutschland, und streben zudem eine Top-Position im internationalen Umfeld an. Unser Ziel ist es, das digitale Herz der E-Mobilität in Europa zu werden.“
Die Gesellschafter setzen mit dem Extrainvest klar auf eine langfristige Entwicklung von Chargecloud und eine Stärkung der Marktposition in Deutschland und Europa. Stephan Segbers, Vertriebsvorstand der RheinEnergie und in dieser Funktion für E-Mobilität zuständig, erklärte dazu:
„Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 investieren wir strategisch in chargecloud, um die Zukunft der E-Mobilität aktiv mitzugestalten. Die erneute Finanzierungsrunde ist ein klarer Beweis für unser langfristiges Engagement und unser Vertrauen in die Innovationskraft des Unternehmens. Mit dieser Investition schaffen wir die Grundlage für weiteres Wachstum und die Expansion in europäische Märkte. Wir sind überzeugt, dass chargecloud mit dieser Unterstützung seine führende Position im Bereich E-Mobility-Software weiter ausbauen und die Mobilitätswende nachhaltig vorantreiben wird.“
Ähnlich sieht man das bei Mennekes: „Chargecloud und Mennekes verfolgen dasselbe Ziel: die Elektromobilität zu stärken und damit nachhaltig zum Gelingen der Klimawende beizutragen. Daher ist es eine logische Entscheidung für uns, weiterhin langfristig in unser Joint Venture chargecloud zu investieren und sie bei ihrem Weg in weitere europäische Länder zu unterstützen“, betont Volker Lazzaro, Geschäftsführer von Mennekes. Er ergänzt:
„Denn für die flächendeckende Elektrifizierung im Straßenverkehr brauchen wir intelligente eMobility-Lösungen auf Hard- und Software-Ebene – überall dort, wo Fahrzeuge bewegt werden. Der Schritt ins europäische Ausland ermöglicht unseren internationalen Kundinnen und Kunden, nun auch Mennekes- Produkte in Kombination mit den chargecloud-Leistungen zu nutzen.“
Die chargecloud GmbH bietet eine Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) für die Umsetzung skalierbarer Geschäftsmodelle im E-Mobility Sektor. Mit der 360°-Plattform steht Kundenunternehmen eine Whitelabel-Lösung für den flexiblen Auf- und Ausbau ihres Geschäfts zur Verfügung. Das Ökosystem von Chargecloud bildet alle relevanten Prozesse für Ladestationsbetreiber (Charge Point Operator, CPO) und Fahrstromanbieter (E-Mobility Provider, EMP) ab, vom Monitoring bis zur automatisierten Abrechnung.
Über Add-ons, wie eine Driver App und ein B2B Portal sowie einen Marketplace für Dienstleistungen geprüfter Partner, erhalten Unternehmen umfassende Unterstützung beim Ausbau ihrer Geschäftsmodelle. Zu den Kunden des Softwarespezialisten gehören unter anderem internationale Ladenetz- und Flottenbetreiber, Automobilhersteller sowie Energieversorger, Elektrofachbetriebe und namhafte Logistikunternehmen.
Was bedeutet das?
Nachdem die Hardware weitestgehend steht, wird die Software immer wichtiger. Denn ein Learning der Smarter E 2025 ist sicher, dass sich vor allem große Unternehmen und Kommunen so wenig wie möglich um Ladeinfrastruktur kümmern wollen. Wohl dem, der eine starke betreuende Software im Hintergrund hat, die international agieren kann!