Argentinien: Lufthansa Cargo stärkt Luftfrachtverbindungen nach Südamerika
Lufthansa Cargo setzt weiter auf den südamerikanischen Markt und hat im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am Flughafen Buenos Aires ihren neuesten Boeing 777-Frachter auf den Namen „¡Hola Argentina!“ getauft. Die Taufe stehe im Einklang mit der seit 2013 verfolgten Namenslogik „Say hello around the world“, heißt es dazu in einer Pressemeldung der Frachtairline, mit der die Flugzeuge als Botschafter globaler Handelsverbindungen positioniert werden. Lufthansa Cargo will damit die Märkte innerhalb ihres weltweiten Streckennetzes würdigen und die Verbundenheit zu diesen Regionen unterstreichen.
Der neueste Zugang zur Flotte trägt die Kennung D-ALFL und der Name „¡Hola Argentina!“ soll die enge Verbindung zwischen Deutschland und Argentinien symbolisieren, die Lufthansa Cargo bereits seit 1970 über das Drehkreuz Frankfurt unterhält. Laut Ashwin Bhat, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo, unterstreicht der neue Frachter das klare Bekenntnis zur Region:
„Südamerika ist und bleibt weiterhin ein wichtiger Wachstumsmarkt für Lufthansa Cargo. Gerade in der Perishables-Branche haben wir in den letzten drei Jahrzehnten starke Partnerschaften mit unseren Kunden aufgebaut. Mit der Taufe unseres neuesten Frachters unterstreichen wir unser Engagement in Argentinien und bekennen uns getreu unserem Leitmotiv ‚Enabling Global Business‘ auch zu diesem Markt und unseren Kunden.“
Argentinien spielt mit seinen Exportsektoren für Agrarprodukte, Energie und Rohstoffe eine zentrale Rolle im südamerikanischen Handel. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach hochwertigen Importgütern wie Maschinen, Elektronik und Fahrzeugen. Lufthansa Cargo will diesen Bedarf durch zuverlässige Transportlösungen gezielt bedienen und sieht in Südamerika ein langfristig strategisches Potenzial.
Im aktuellen Sommerflugplan 2025 erhöht die Frachtairline daher die wöchentlichen Frachterverbindungen nach Südamerika. So werden Buenos Aires und Curitiba jeweils einmal häufiger pro Woche angeflogen als im vorherigen Winterflugplan. Insgesamt stehen den Kunden auf der Route wöchentlich vier Flüge zur Verfügung.
Ergänzend dazu nutzt Lufthansa Cargo die Beiladekapazitäten der Lufthansa Group, um bis zu 20 wöchentliche Rotationen aus Frankfurt sowie drei Rotationen aus München anzubieten. Das südamerikanische Streckennetz umfasst derzeit die Destinationen Viracopos (VCP), Montevideo (MVD), Buenos Aires (EZE) und Curitiba (CWB).
Die Flottenstrategie des Unternehmens setzt auf moderne und effiziente Langstreckenflugzeuge. Seit 2021 betreibt Lufthansa Cargo ausschließlich Frachter vom Typ Boeing 777F auf der Langstrecke. Die Flotte besteht aus zwölf eigenen Maschinen sowie sechs weiteren, die im Rahmen des Joint Ventures AeroLogic gemeinsam mit DHL betrieben werden. Für Kurz- und Mittelstrecken nutzt die Airline zudem vier Airbus A321F. Durch die enge Zusammenarbeit mit Lufthansa Airlines, Austrian Airlines, Brussels Airlines und SunExpress steht ein dichtes Netzwerk zur Verfügung, das insbesondere innerhalb Europas sämtliche bedeutenden Wirtschaftszentren verbindet.
Mit der Taufe des neuen Frachters „¡Hola Argentina!“ setzt Lufthansa Cargo ein sichtbares Zeichen für ihr Engagement auf dem südamerikanischen Markt und bestätigt einmal mehr die Bedeutung der Region für den interkontinentalen Güterverkehr.