Schindler nimmt 1.000sten Škoda Enyaq in Dienst
Schindler verfolgt das Ziel, bis 2030 die gesamte Fahrzeugflotte auf Elektroantrieb umzustellen. Škoda ist dabei einer der zentralen Partner. Der vollelektrische Enyaq wird vor allem von Servicetechnikern im Alltag eingesetzt – nicht zuletzt wegen seiner Reichweite und des großzügigen Stauraums
Die Übergabe des Jubiläumsfahrzeugs fand am 8. April im Rahmen eines Mobilitätstags am Unternehmenssitz von Schindler Deutschland statt. Dr. Tim Steiskal, Leiter Vertrieb bei Škoda Auto Deutschland, überreichte das Fahrzeug persönlich. Er erklärte:
„Wir freuen uns über das klare Bekenntnis dieses Weltunternehmens zur Elektromobilität. Mit dem Enyaq bieten wir ein Modell an, das sich sowohl für Familien als auch im gewerblichen Einsatz bewährt.“
Auch von Schindler-Seite wurde die Bedeutung der Zusammenarbeit betont. Dr. Hendrik Reffken, verantwortlich für Technik, Qualität und Nachhaltigkeit in der Geschäftsleitung, erklärte:
„Die Elektromobilität ist unserem Unternehmen quasi in die Wiege gelegt. Aufzüge mit Elektromotoren gehören seit fast 150 Jahren zu unserem Kerngeschäft. Beim Fuhrpark geht es uns aber nicht nur um Technik, sondern auch um Klimaschutz. Wir wollen bis 2040 klimaneutral sein – der Umstieg auf Elektrofahrzeuge ist ein wichtiger Schritt.“
Die Entscheidung für den Enyaq fiel laut Reffken vor allem aufgrund praktischer Kriterien:
„Reichweite und Platzangebot passen gut zu den Anforderungen unserer Serviceteams – Werkzeuge und Ersatzteile müssen zuverlässig transportiert werden.“
Die ersten Enyaq starteten bereits vor vier Jahren
Bereits im Oktober 2021 hatte Schindler die ersten 200 Enyaq in Dienst gestellt. Doch die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte ist nur ein Teil eines umfassenderen Mobilitätskonzepts. Mitarbeitende erhalten zum Beispiel Ladelösungen für zuhause. An größeren Standorten betreibt Schindler eigene Ladeinfrastruktur, die teils über Photovoltaikanlagen mit Strom versorgt wird.
Auch im Bereich Service setzt Schindler auf CO2-Reduktion: Mit dem „Green Service“ werden Wartungen und Diagnosen zunehmend digital abgewickelt – also ohne Vor-Ort-Besuch. So lassen sich viele Fahrten einsparen. Außerdem wächst der Cargobike-Fuhrpark stetig: Seit dem Start im Juli 2024 in Berlin gibt es inzwischen Stationen in München, Frankfurt und Münster. Weitere Städte wie Leipzig, Düsseldorf, Köln, Hamburg und Stuttgart folgen noch in diesem Jahr. Ziel ist es, Verkehr in Innenstädten zu entlasten und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren.
Škoda Enyaq bleibt ein Bestseller
Die Auslieferung des 1.000sten Enyaq an Schindler unterstreicht den Erfolg des Modells im gewerblichen und privaten Bereich. 2024 belegte der Enyaq mit 25.263 Neuzulassungen Platz zwei unter den beliebtesten vollelektrischen Fahrzeugen in Deutschland. Im ersten Quartal 2025 liegt er weiterhin weit vorn mit 7.393 Neuzulassungen – das entspricht einem Anteil von 6,5 Prozent am gesamten BEV-Markt. Damit ist er aktuell das drittmeistzugelassene Elektroauto in Deutschland und zugleich das zweitbeliebteste Škoda-Modell nach dem Octavia!
Was bedeutet das?
Mit dem Enyaq hat Škoda einen Topseller im Programm, der auch bei Flotten extrem gut ankommt. Er bietet (zumindest im Sommer) geringe Verbräuche, viel Platz und ein gutes Servicenetz. Und wird bei Schindler ab jetzt 1.000-fach gefahren!