PKW

Ford: E-Transit/Tourneo Courier und Puma Gen-E starten in Produktion

Der Hersteller rundet sein elektrisches Portfolio ab um einen kleinen Crossover und den kleinen Van, der als Kombi oder Kasten kommt. Produktion in Craiova.

Erweiterung im Werk: Im rumänischen Craiova rollen die technisch verwandten, ungleichen Geschwister Ford Puma Gen-E und E-Transit/Tourneo Custom vom Band. | Foto: Ford

Der Automobilhersteller Ford forciert die Elektrifizierung seiner europäischen Modellpalette und will mit einem breiten Angebot der Elektroflaute entgegenwirken. Jetzt startete die Serienfertigung von drei neuen Elektromodellen: Der Kompakt-Crossover Puma Gen-E, der Hochdachkombi E-Tourneo Courier und der Kleintransporter E-Transit Courier rollen zeitnah zu deutschen und europäischen Handelspartnern. Mit dieser Erweiterung des Portfolios will man batterieelektrisches Autofahren sowohl für private als auch gewerbliche Kunden noch leichter zugänglich machen. Die neuen Modelle basieren auf der gleichen Multiantriebsplattform für Kompaktfahrzeuge.

Elektrischer Crossover und Familien-Van

Mit dem Puma Gen-E fährt auch der Bestseller im Ford-Europa-Programm lokal emissionsfrei und soll weiterhin hohen Fahrspaß und Agilität bei kompakten Maßen bieten. Der E-Tourneo Courier soll als Hochdachkombi mit SUV-Stilistik, einem geräumigen und vielseitigen Innenraum als Alleskönner für moderne Familien reüssieren. Die gewerbliche Version E-Transit Courier bis zu 293 Kilometer elektrische Reichweite, eine maximale Zuladung von 700 Kilogramm und ein Ladevolumen, das Platz für zwei Europaletten bietet, bei gestiegenen Außenmaßen um 25 Prozent mehr Volumen. 

Die Fahrzeuge ergänzen das batterieelektrische Portfolio von Ford in Europa, das bei den Pkw die Modelle Explorer und Capri sowie den Mustang Mach-E umfasst. Im Nutzfahrzeug-Segment komplettiert der E-Transit Courier die Ford Pro Angebotspalette rund um E-Transit, E-Transit Custom und E-Tourneo Custom. 

„Ford hat innerhalb von nur wenigen Jahren eine unglaubliche Reise hinter sich – von der Präsentation des Mustang Mach-E als unserem ersten batterieelektrischen Modell in Europa bis zu einer umfangreichen Palette an elektrisch angetriebenen Pkw und Nutzfahrzeugen“, blickt Jon Williams, Geschäftsführer Ford Blue und Model e Europa, zurück.

Alle drei neuen Modelle laufen in der jüngst modernisierten Produktionsstätte von Ford Otosan im rumänischen Craiova vom Band. Die elektrischen Antriebsstränge kommen aus dem Werk Halewood im Vereinigten Königreich, auch die Komponentenfertigung von Ford in Köln liefert die Druckgussgehäuse für den Antrieb. Mit diesem Netzwerk sieht der Hersteller sein Engagement für Innovation und Nachhaltigkeit über den gesamten Produktionsprozess unterstrichen. Die Anlage in Craiova setzt zudem Nachhaltigkeitsakzente: So ermöglichte erst kürzlich die Installation von Photovoltaik-Paneelen sowie die Inbetriebnahme eines effizienteren Logistik-Hubs die signifikante Reduzierung von CO2 -Emissionen in dem rumänischen Werk. Die Ford Motor Company und die Koç Holding haben Ford Otosan 1997 gegründet.