BUS

Bayern: Fördermittel für Elektromobilität im Busbereich rückläufig

2024 gab es 65 Mio. Euro nach 95 Mio. Euro im Vorjahr.

AVV-E-Busse in Königsbrunn. (Foto: AVV)

Zwar hat Bayern mit 50 Mio. Euro im Jahr 2024 mehr Fördermittel für emissionsarme Busse ausgegeben als in den Jahren zuvor, aber insgesamt sind die Subventionen für Elektromobilität im Busbereich im vergangenen Jahr rückläufig gewesen. Denn 2023 betrug das Budget 95 Mio. Euro, davon 38 Mio. Euro für die Fahrzeugförderung und 57 Mio. Euro für die Depotelektrifizierung. Im zurückliegenden Jahr waren es zusammen nur noch 65 Mio. Euro. Unter den 508 geförderten Bussen im Jahr 2024 waren zudem nur 220 E-Busse, der Rest emissionsarme Fahrzeuge wie emissionsarme Diesel- und Hybridbusse oder mit HVO100 oder Biogas betriebene Einheiten. Immerhin hat Bayern das selbstgesetzte Ziel im Koalitionsvertrag von 400 geförderten Bussen in dem Jahr übertroffen.

Fördersätze nach Fahrzeuglänge und Antrieb

Bayern hatte seine bestehende Förderung von ÖPNV-Linienbussen 2022 verstärkt auf alternativ angetriebene Busse ausgerichtet. Seitdem bekommen u.a. E-Busse eine höhere und vorrangigere Förderung. Bis zum Jahr 2028 will der Freistaat laut Ministerpräsident Markus Söder 2.000 E-Busse und die Ladeinfrastruktur hierfür fördern. Die Fördersätze (siehe unseren Anhang) staffeln sich grundsätzlich nach der Fahrzeuglänge und dem Antrieb. Bei Elektro- und Brennstoffzellenbussen gibt es in Bayern abgestufte Förderungen von 30.000 Euro für Kleinbusse bis 105.000 Euro für Gelenkbusse. Auch moderne Diesel- und Mildhybridbusse wurden 2024 noch nachrangig bezuschusst, mit der Dieselförderung soll aber 2025 Schluss sein.