Lion E-Mobility und Münchner Solarkraftwerke planen 40 Großspeicher
Die Lion E-Mobility AG, Hersteller von Batteriepacks für Elektromobilität und stationäre Energiespeicher, hat eine strategische Partnerschaft mit der Münchner Solarkraftwerk & Verwaltungs GmbH geschlossen. Die Tochtergesellschaft Lion Smart Production GmbH soll dabei als Technologiepartner agieren. Ziel ist der Ausbau der Marktposition im wachsenden Segment großformatiger Energiespeicher.
Über 40 Projekte in der Pipeline
Im Rahmen der Kooperation sind aktuell mehr als 40 Projekte in Planung. Sie umfassen sowohl die Kombination von Freiflächen-Photovoltaikanlagen mit Speichersystemen als auch eigenständige („Stand-Alone“) Speicherlösungen.
Technologie mit Zusatznutzen
Kern der Vorhaben sind Batteriespeichersysteme von Lion Smart, die mit leistungsstarken Wechselrichtern ausgestattet sind. Diese dienen nicht nur zur Zwischenspeicherung von Solarstrom, sondern können auch Netzdienstleistungen erbringen. Die Kombination eröffnet zusätzliche Erlösquellen und soll die wirtschaftliche Basis der Projekte stärken.
Marktpotenzial und Positionierung
Die Partnerschaft verschafft Lion direkten Zugang zu einem dynamisch wachsenden Markt für PV-gekoppelte und Stand-Alone-Speicher. Die über 40 Projekte gelten als kurz- bis mittelfristige Umsatztreiber. Die technologische Integration von Speicher- und Wechselrichtersystemen wird als Alleinstellungsmerkmal herausgestellt.
Dr. Joachim Damasky, CEO der Lion E-Mobility AG, erklärt: „Diese Partnerschaft verschafft uns den direkten Zugang zu einer Vielzahl attraktiver Projekte im Energiesektor. Durch die Kombination unserer Speichertechnologie mit der Projektentwicklungskompetenz der Münchner Solarkraftwerke legen wir den Grundstein für ein skalierbares Geschäftsmodell mit erheblichem Wachstumspotenzial.“
Was bedeutet das?
Mit der Kooperation setzt Lion auf eine klare Erweiterung des Geschäftsfelds über die Elektromobilität hinaus in Richtung stationärer Energiespeicher. Ob die angekündigten Projekte in der erwarteten Geschwindigkeit umgesetzt werden, dürfte vor allem von Genehmigungsverfahren, Netzanschlusskapazitäten und Investitionsbereitschaft abhängen. Sicher ist: Der Schritt platziert das Unternehmen in einem Zukunftsmarkt, der politisch wie wirtschaftlich stark unter Strom steht. (av)