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Rheinkraft wächst im Norden – Spedition Blin geht an Duisburger Logistiker

Rheinkraft International integriert Blin-Flotte und Belegschaft in das eigene Netz und erweitert gezielt das Transportangebot im norddeutschen Raum.

Die Integration von Personal und Fuhrpark sichert Kontinuität im operativen Tagesgeschäft. | Foto: Rheinkraft International GmbH

Die Rheinkraft International mit Sitz in Duisburg hat zum 1. August 2025 die Spedition Blin aus Salzgitter übernommen. Wie aus einer Pressemitteilung beider Unternehmen vom 1. August 2025 hervorgeht, erfolgt die Transaktion im Rahmen eines Asset Deals. Dabei gehen sämtliche Mitarbeitenden sowie das gesamte Equipment der Spedition Blin an Rheinkraft International über.

Fokus auf Stahl- und Industriegütertransporte

Gegründet wurde die Spedition Blin im Jahr 1984 von Frank Blin. Seitdem ist das Unternehmen in der Region Salzgitter sowie im nationalen Fernverkehr tätig. Der Schwerpunkt der Transportdienstleistungen liegt auf Kunden aus der Stahlindustrie und dem industriellen Sektor. Die operativen Verkehre bewegen sich der Preaasmeldung zufolge schwerpunktmäßig zwischen dem Raum Salzgitter und dem Ruhrgebiet.

Ausbau der Aktivitäten im Norden Deutschlands

Rheinkraft International verfolgt mit der Übernahme das Ziel, die eigene Marktposition im Norden Deutschlands weiter auszubauen. Das Unternehmen verfügt bereits über einen Standort in Langenhagen bei Hannover. Zusätzlich wurde im Jahr 2024 ein Grundstück mit einer Fläche von 86.000 Quadratmetern in Salzgitter langfristig gepachtet. Das Gelände umfasst auch mehrere Lagerhallen.

„Wir sind in der Region schon länger durch einen Standort in Langenhagen bei Hannover vertreten,“ erklärt Dirk Müller, Geschäftsführer der RKI. „Unser Ziel ist es, unsere Präsenz in der Region weiter auszubauen. Im letzten Jahr haben wir in Salzgitter bereits ein 86.000 qm großes Grundstück inklusive Lagerhallen langfristig gepachtet. Die Spedition Blin ergänzt unser Portfolio und unsere Kapazitäten perfekt. Die Akquisition ist ein wichtiger Schritt in der Verfolgung unserer strategischen Ziele,“ so Müller weiter.

Die Übernahme der Spedition Blin bezeichnet Rheinkraft International als strategische Ergänzung des bestehenden Angebots. Die Integration der Blin-Strukturen soll demnach die Kapazitäten und das Leistungsportfolio gezielt erweitern.

Langfristige Begleitung des Übergangs

Firmengründer Frank Blin wird den Übergang in den kommenden zwei Jahren aktiv begleiten. Er betont :

„Nach vielen erfolgreichen Jahren war es mir wichtig, für unsere Mitarbeitenden und Kunden eine zukunftsträchtige Lösung zu finden. Mit der RKI habe ich einen mittelständisch geprägten Partner gefunden, bei dem ich sofort wusste: ‚Das passt‘.“

Mit dem Erwerb der Spedition Blin stärkt Rheinkraft International nach eigenen Angaben die eigene Rolle als Dienstleister für die Stahlindustrie und verfolgt damit konsequent die eigene Wachstumsstrategie.(av)