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Neuss: Strabag startet Recyclingprojekt – RheinCargo übernimmt Umschlag

Der Baustoffkreislauf wird am Hafenbecken 4 in Neuss enger geschlossen: RheinCargo wickelt den Umschlag für die neue Strabag-Anlage ab, die mineralische Ersatzstoffe verarbeitet.

Lukas Klippel (RheinCargo), Andres Thull, Melanie Hegemann (beide STRABAG) und Sascha Odermatt (RheinCargo) bei der Einweihung des neuen Wertstrommanagement-Standorts im Neusser Hafen. (Foto. Rheincargo)

Am Neusser Hafenbecken 4 hat Rheincargo eine neue logistische Aufgabe übernommen: Das Unternehmen verantwortet den Kranumschlag am kürzlich eröffneten Wertstrommanagement-Standort der Strabag AG. Die Zusammenarbeit sei langfristig angelegt, teilt Rheincargo am 4. Juli 2025 gegenüber der Presse mit.

 

Das Projekt der Strabag AG zielt auf eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft im Bausektor. Auf einer rund 13.000 Quadratmeter großen, von Rheincargo angemieteten Fläche werden künftig bis zu 250.000 Tonnen mineralischer Bau- und Rohstoffe pro Jahr verarbeitet. Ziel ist es, aus den analysierten Wertströmen hochwertige Ersatzbaustoffe herzustellen und wieder in den Materialkreislauf einzuspeisen.

Die verkehrsgünstige Lage am Neusser Hafen ermöglicht flexible Transporte per Schiff, Bahn und Lkw. Davon profitieren sowohl die beteiligten Unternehmen als auch die stark beanspruchte Infrastruktur im Ballungsraum.

„Wir freuen uns sehr, die Strabag AG bei diesem nachhaltigen Projekt unterstützen zu können“, erklärte Lukas Klippel, Leiter der Businessunit Hafen bei Rheincargo.

Er sprach von einer „tollen Botschaft für die Kreislaufwirtschaft“.

 

Rheincargo ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Häfen und Güterverkehr Köln (HGK) und der Neuss Düsseldorfer Häfen (NDH). Der Logistikdienstleister betreibt sechs öffentliche Rheinhäfen in Köln, Düsseldorf und Neuss. Im Schienengüterverkehr verfügt das Unternehmen über 101 eigene Lokomotiven und 700 Waggons. Aktuell sind rund 750 Mitarbeitende bei RheinCargo beschäftigt.