Fuhrparkmanagement: Motum Schadenreport 2025 analysiert die häufigsten Schadensarten
Jeder Flottentyp bringt eigene Herausforderungen mit, so das Resümee des Motum Schadenreport 2025, der Einblicke in die häufigsten Schadenarten, deren Ursachen und Folgen für das Fuhrparkmanagement gewinnen sollte.
Datenbasis
Die Studie analysiert fünf Jahre an Schadendaten und basiert auf einer Datenbasis aus mehr als 150.000 Schadenmeldungen von 50.000 Fahrzeugen. Rund 80 Prozent stammen den Angaben nach aus Service- und Motivationsflotten, 20 Prozent aus Liefer- und Mobilitätsflotten.
Die Ergebnisse sollen Unternehmen dabei unterstützen, präventive Maßnahmen zu ergreifen und die Effizienz ihres Fuhrparks zu steigern, heißt es.
Prävention ist alles
Über alle Flottentypen hinweg stellen Außenschäden mit über 76 Prozent die am häufigsten gemeldete Schadenart dar. Dabei ganz weit vorne: Parkschäden, Kollisionen mit festen Objekten sowie Rückwärtsfahren und Manövrieren.
Der Studie zufolge können präventive Maßnahmen wie Schulungen und Assistenzsysteme dazu beitragen, die Anzahl an Schäden maßgeblich zu reduzieren.
Kosten senken und Ausfallzeiten minimieren lassen sich dem Report zufolge mit einem strategischen Schadenmanagement: So könnten beispielsweise nicht-sicherheitsrelevante Schäden zurückgestellt und gebündelt repariert werden.
Die Studien-Verfasser weisen zudem darauf hin, dass eine fundierte Datengrundlage dabei hilft, den Überblick über neue Schäden, die Schadenhistorie sowie sinnvolle Reparaturzeitpunkte zu behalten.
Proaktiv statt reaktiv
Auch könne damit die gesamte Schadenabwicklung beschleunigt werden. Zur Verkürzung der Wartezeiten beitragen könnten vor allem digitale Schadenmeldungen und eine zeitnahe Foto- und Datenanalyse.
„Schadenmanagement ist längst kein reaktiver Kostenfaktor mehr, sondern ein proaktiver Wettbewerbsvorteil. Durch den Einsatz digitaler Werkzeuge zur Analyse und Steuerung von Flottenschäden lassen sich die Kosten um bis zu 30 Prozent senken“, erklärt Dr. Moritz Weltgen, Co-Gründer und CEO von Motum, und ergänzt: “Gleichzeitig bleibt die Flotte dort, wo sie gebraucht wird – auf der Straße, beim Kunden, im Geschäft“.
Das Unternehmen Motum wurde 2020 von Dr. Moritz Weltgen, Natalie Maier und Alla Kopylova gegründet und bietet eine Plattform, das proaktives Flottenmanagement und Echtzeit-Monitoring bieten sowie die Zusammenarbeit zwischen Fuhrparkmanagement, Fahrerinnen und Fahrern sowie Servicepartnern vereinfachen soll.