PKW

BMW neue Klasse: Auch als Verbrenner

Neben dem gelifteten 5er und dem neuen X5, der auch als Multi-Energy-Modell kommt, rollen auch die SUV der „neuen Klasse“, nennen wir sie mal iX3 als getarnte Testwagen durch München.

Ohne E-Kennzeichen unterwegs: Die "Neue Klasse" von BMW noch im Tarnanzug. | Foto: G. Soller

Das Nummernschild ohne E verrät es: Die „Neue Klasse“ kommt auch als Verbrenner und orientiert sich optisch wieder stärker an den „Sharknose“-Modellen der 1970er Jahre, mit den markanten, „gegen den Wind gestellten“ Fronten, die man jetzt aerodynamisch besser im Griff hat.

Die X-Modelle werden alle im neuen ungarischen Werk gebaut werden, während man die Limousinen im Münchner Stammwerk zusammenzieht, dessen Umbauarbeiten sich aktuell auf der Zielgeraden befinden. Dort tritt die „Neue Klasse“ auch an Stelle der einstigen Motorenfertigung, die BMW mittlerweile unter anderem in oberösterreichische Steyr ausgelagert hat.

Man darf gespannt sein, ob auf der IAA nur die Stromer oder auch die Verbrenner stehen werden und wann BMW die 5er-Reihe optisch angeleicht. Auch die begegnete uns getarnt mit „neuer Front“, die sich ebenfalls wieder stärken an den Modellen der 1970er Jahre orientiert.

 

Was bedeutet das?

Die Zeit der Riesennieren scheint bei BMW dem Ende zuzugehen: Die „Neue Klasse“ samt der Faceliftversionen der 5er und 7er-Reihe sowie der X5-Nachfolger orientieren sich optisch eher an den Shark-Nose-Modellen der 1970er Jahre. Was vielen Markenfans gut gefallen dürfte.