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Zehn Solaris Trollino 18 für Sarajewo

Mit der Lieferung der Gelenkoberleitungsbusse debütiert der polnische Hersteller in einem weiteren europäischen Land, nämlich Bosnien und Herzegowina.

Die Trollino 18 für Sarajevo werden zusätzlich zum herkömmlichen Trolleybusantrieb mit Batterien ausgestattet, so dass sie Strecken von bis zu 20 km ohne Anschluss an die Oberleitung zurücklegen können. (Foto: Solaris)
Die Trollino 18 für Sarajevo werden zusätzlich zum herkömmlichen Trolleybusantrieb mit Batterien ausgestattet, so dass sie Strecken von bis zu 20 km ohne Anschluss an die Oberleitung zurücklegen können. (Foto: Solaris)

Sarajewo hat bei Solaris zehn Trollino 18 bestellt. Die Auslieferung der 18 m langen Gelenkoberleitungsbusse ist für Mitte 2026 geplant. Die Ausschreibung für die Trolleybusse wurde in Zusammenarbeit mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) durchgeführt und finanziert. Mit dieser Bestellung reiht sich Bosnien-Herzegowina in die Liste von nunmehr 36 Ländern ein, wo Fahrzeuge des polnischen Herstellers unterwegs sind. Bis vor kurzem waren es lediglich 33 Länder, doch in den vergangenen Monaten sind die USA und Kanada hinzugekommen. Die Trollino 18 für Sarajevo werden zusätzlich zum herkömmlichen Trolleybusantrieb mit Batterien ausgestattet, so dass sie Strecken von bis zu 20 km ohne Anschluss an die Oberleitung zurücklegen können.

Marktanteil von mehr als 60 % bei O-Bussen

Bis heute hat Solaris mehr als 5.500 lokal emissionsfreie Fahrzeuge ausgeliefert, darunter batterieelektrische, Wasserstoff- und Oberleitungsbusse. Bei O-Bussen ist das Unternehmen europäischer Marktführer mit einem Marktanteil von mehr als 60 % im Jahr 2024. Fast 2.500 Oberleitungsbusse wurden bislang an Kunden in 70 Städten ausgeliefert. Der bisher größte Einzelauftrag war die Lieferung von 100 Trollino 12 nach Bukarest im vergangenen Jahr.