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VDV zum Koalitionsvertrag: „Die Richtung stimmt“

Der Branchenverband sieht gute Ansätze im verkehrspolitischen Teil, jetzt komme es auf die schnelle Umsetzung an.

VDV-Präsident Ingo Wortmann: „Am Ende werden wir alle – Politik und Branche – am Erfolg gemessen und nicht an guten Absichten.“ (Foto: VDV)
VDV-Präsident Ingo Wortmann: „Am Ende werden wir alle – Politik und Branche – am Erfolg gemessen und nicht an guten Absichten.“ (Foto: VDV)

Eine erste Reaktion von VDV-Präsident Ingo Wortmann: 

„Der nun vorliegende Koalitionsvertrag von Union und SPD zeigt viele richtige und notwendige Ansätze: mehr Investitionen in die Verkehrsinfrastrukturen inklusive der Modernisierung im ÖPNV und bei der Eisenbahn, eine Reform der wettbewerbsschädlichen Trassenpreise, Erhöhung der Regionalisierungsmittel, Wiederaufnahme der Förderung für klimafreundliche Elektrobusse, stärkerer Fokus auf das autonome Fahren und natürlich die Finanzierungszusage für den Fortbestand des Deutschland-Tickets mindestens bis 2029. Diese Punkte zeigen, dass die kommende Bundesregierung den Bedarf und die Notwendigkeiten unserer Branche erkannt hat und angehen will. Nun gilt es, diese Vereinbarungen mit den nötigen finanziellen Mittel aus dem Bundeshaushalt zu hinterlegen und so schnell wie möglich mit der Umsetzung zu beginnen. Am Ende werden wir alle – Politik und Branche – am Erfolg gemessen und nicht an guten Absichten. Vor allem eine verlässliche, dauerhafte Finanzierung ist dafür dringend geboten.“

Der VDV hatte bereits vor einigen Wochen ein verkehrspolitisches 100-Tage-Programm
für die neue Bundesregierung vorgestellt – siehe unseren Anhang.